Europameisterschaft 2021 EM-Ticker - News, Infos, Hintergründe

, aktualisiert am 19.06.2021 - 17:07 Uhr
Die Fußball-Europameisterschaft findet vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 in zehn europäischen Städten und einer asiatischen Stadt statt. 24 Nationen kämpfen um den begehrten Pokal. Foto: Christian Charisius/dpa

Die Fußball-Europameisterschaft steht in wenigen Tagen an. Alle News, Infos und Hintergründe rund um das DFB-Team und das Turnier finden Sie unten im Newsblog sowie auf der EM-Sonderseite von idowa.

Samstag, 19. Juni, 17.07 Uhr: Löw verzichtet gegen Portugal auf personelle Änderungen

Joachim Löw verzichtet für das zweite Spiel bei der Fußball-Europameisterschaft auf personelle Änderungen. Im Gruppenspiel gegen Portugal bietet der Bundestrainer am Samstagabend in München dieselbe Startformation auf wie beim 0:1 zum Auftakt gegen Frankreich. Joshua Kimmich wird wie bei der Niederlage gegen den Weltmeister auf der rechten Außenbahn und nicht im Zentrum spielen, das erneut Ilkay Gündogan und Toni Kroos besetzen. Die offensive Dreierkette bilden unverändert Kai Havertz, Serge Gnabry und Thomas Müller. Leroy Sané und Timo Werner sitzen zunächst wieder auf der Bank. Vor Kapitän Manuel Neuer setzt Löw auf die Dreierkette mit Matthias Ginter, Mats Hummels und Antonio Rüdiger. Leon Goretzka sitzt nach seinem Muskelfaserriss erstmals auf der Bank und ist laut Löw eine ideale Option für eine Einwechslung.

Samstag, 19. Juni, 17.05 Uhr: Frankreich verpasst vorzeitige Achtelfinal-Qualifikation

Weltmeister Frankreich hat in der Deutschland-Gruppe F die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale der Fußball-EM überraschend verpasst. Die Équipe Tricolore kam am Samstag in Budapest gegen Ungarn nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und ist mit vier Punkten noch nicht sicher weiter. Attila Fiola (45.+2 Minute) brachte die Gastgeber vor 55 998 Zuschauern in Führung, Antoine Griezmann (66.) erzielte den Ausgleich. Am Abend (18.00 Uhr/ARD und Magenta TV) treffen in München Deutschland und Portugal aufeinander.

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Samstag, 19. Juni, 15.54 Uhr: Rückschlag für Ungarn: Kapitän Szalai angeschlagen vom Platz

Co-Gastgeber Ungarn hat im so wichtigen zweiten EM-Gruppenspiel gegen Weltmeister Frankreich einen frühen personellen Rückschlag erlitten. Nach gut 20 Minuten musste Kapitän Adam Szalai auf dem Rasen behandelt werden. Wie der Verband am Samstag mitteilte, wurde er am Kopf getroffen und fühlte sich schwindlig. Während es eine Trinkpause gab, ging der Stürmer des Bundesligisten FSV Mainz 05 langsam vom Platz. Nationaltrainer Marco Rossi gab dem 33-Jährigen einen aufmunternden Klaps. Szalai musste in der 26. Minute gegen Nemanja Nikolic ausgewechselt werden und schlich zerknirscht in die Katakomben der Puskas Arena. Er sollte nun genau untersucht werden.

Samstag, 19. Juni, 13.54 Uhr: Löw vor Portugal-Spiel: Keine Sonderbewachung für Ronaldo

Joachim Löw will im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Portugal Superstar Cristiano Ronaldo nicht in Sonderbewachung nehmen lassen. "Nein, das machen wir ja grundsätzlich nicht. Cristiano Ronaldo ist ja auch so, dass er häufig auf links rausgeht, mal auf rechts auf den Flügel. Da wollen wir nicht alles aufreißen lassen, sondern den Raum, wo jemand ist, zumachen. Da müssen wir den Gegner bekämpfen. Das ist die Aufgabe", sagte der Bundestrainer vor der Partie am Samstag (18.00 Uhr/ARD und Magenta TV) im ARD-Hörfunk.

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Samstag, 19. Juni, 13.41 Uhr: Wieder Fanmarsch in Budapest

Tausende Fans sind auch vor dem zweiten EM-Gruppenspiel in Budapest zwischen Co-Gastgeber Ungarn und Weltmeister Frankreich zum Stadion marschiert. Wie schon vor der ersten Endrundenpartie in der Puskas Arena am Dienstag trafen sich auch am Samstag zahlreiche Anhänger am Budapester Heldenplatz. Von dort brachen sie auf einen zwei Kilometer langen Weg in Richtung Stadion auf. Böller krachten, Rauchgranaten wurden gezündet. Polizeikräfte sicherten den Marsch. Mehrheitlich ungarische Fans waren unterwegs, allerdings waren auch französische Gesänge zu hören. Frankreich spielt am Nachmittag (15.00 Uhr) gegen Ungarn.

Samstag, 19. Juni, 13.22 Uhr: England gegen Schottland: Polizei nimmt 30 Menschen fest

Die Polizei in London hat rund um das Spiel zwischen England und Schottland am Freitag bei der Fußball-Europameisterschaft 30 Menschen festgenommen. Beinahe die Hälfte der Festnahmen sei wegen Verstößen gegen die öffentliche Ordnung erfolgt, teilte Scotland Yard am Samstag per Twitter mit. In vier Fällen waren Angriffe auf Polizisten der Grund. Auch Trunkenheit und Drogenmissbrauch spielten eine Rolle.

Samstag, 19. Juni, 12.50 Uhr: Deutscher Schiedsrichter Brych pfeift Finnland gegen Belgien

Der deutsche Schiedsrichter Felix Brych kommt am dritten Vorrundenspieltag bei der Fußball-EM zu seinem zweiten Einsatz. Mit seinen Assistenten Mark Borsch und Stefan Lupp ist der 45-Jährige am Montagabend (21.00 Uhr/Magenta TV) in St. Petersburg für das Aufeinandertreffen zwischen Finnland und Mitfavorit Belgien eingeteilt, wie die Europäische Fußball-Union UEFA am Samstag veröffentlichte.

Samstag, 19. Juni, 11.17 Uhr: Dänen nach Eriksen-Besuch erleichtert

Der Besuch von Christian Eriksen hat bei der dänischen Nationalmannschaft für weitere Erleichterung gesorgt. "Christian hat sich gefreut, uns zu sehen, und wir haben uns sehr gefreut, ihn zu sehen", sagte Linksverteidiger Joakim Maehle in einer Medienrunde: "Ich persönlich hatte das Bedürfnis, ihn zu berühren und zu sehen, nach den Erfahrungen, die wir gemacht haben."

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Samstag, 19. Juni, 11.07 Uhr: Werner: "Ronaldo ist ein Vorbild"

Nationalspieler Timo Werner hat vor dem direkten Duell mit Cristiano Ronaldo seine Bewunderung für den fünfmaligen Weltfußballer zum Ausdruck gebracht. "Ich glaube, dass er nicht nur für mich, sondern für viele ein Vorbild ist. Was ihn vor allem auszeichnet, ist dieser unbedingte Wille - dieser Wille, auf alle Verdienste und Erfolge noch einen draufzusetzen", sagte Werner im Welt-Interview.

Samstag, 19. Juni, 09.21 Uhr: Russland rechnet mit schneller Fernandes-Rückkehr

Außenverteidiger Mario Fernandes könnte der russischen Fußball-Nationalmannschaft schon im dritten Gruppenspiel gegen Dänemark am Montag (21.00 Uhr/ARD) wieder zur Verfügung stehen. Teamkollege Daniil Fomin sagte im Trainingscamp der Russen in Moskau: "Während des Spiels waren wir besorgt, selbst unser Teamarzt konnte keine Entwarnung geben. Jetzt wissen wir, dass alles gut ist und hoffen, dass er im nächsten Spiel bereits auflaufen kann." Fernandes war beim 1:0-Sieg der Russen gegen Finnland nach einem Zweikampf auf den Rücken geknallt und musste auf einer Trage vom Spielfeld gebracht werden.

Samstag, 19. Juni, 08.50 Uhr: Werner vor Portugal-Spiel: "Ich habe ein gutes Gefühl"

Timo Werner geht mit Zuversicht in das zweite EM-Gruppenspiel gegen Portugal. "Eine Auftaktniederlage ist nie gut, weil der Druck sich dadurch noch einmal erhöht. Aber wir haben eine sehr gute Stimmung, obwohl uns allen klar ist, wie bedeutend das Spiel jetzt ist", sagte der Angreifer in einem Interview der "Welt". Deutschland trifft an diesem Samstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in München auf den Titelverteidiger um Superstar Cristiano Ronaldo. "Ich finde es wichtig, dass wir ruhig bleiben und nicht verkrampfen, denn sonst kann es gegen Portugal schnell in die andere Richtung gehen. Ich habe ein gutes Gefühl", sagte Werner.

Freitag, 18. Juni, 17.24 Uhr: Aufstellung gegen Portugal: Kaum Veränderungen erwartet

Bundestrainer Joachim Löw dürfte für das zweite EM-Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Portugal kaum Veränderungen bei der Aufstellung gegenüber dem Fehlstart gegen Frankreich (0:1) vornehmen. Eine mögliche Umstellung könnte es aber in der gegen den Weltmeister so enttäuschenden Offensive geben. Leroy Sane oder Timo Werner könnten den schwachen Kai Havertz ersetzen.

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Freitag, 18. Juni, 16.57 Uhr: Schweden gewinnt gegen die Slowakei und ist dem Achtelfinale ganz nah

Schweden hat sich mit seinem ersten Sieg gute Chancen auf den Einzug in der K.o.-Runde der Fußball-Europameisterschaft erhalten. Nach dem 0:0 gegen Spanien zum Auftakt gewannen die Skandinavier am Freitag in St. Petersburg ihr zweites Spiel der Gruppe E mit 1:0 (0:0) gegen die Slowakei. Emil Forsberg vom Bundesligisten RB Leipzig erzielte in der 77. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter den entscheidenden Treffer. Durch den Erfolg übernahm Schweden mit vier Punkten zumindest vorübergehend Platz eins der Tabelle vor der Slowakei (3). Spanien (1) und Polen (0) bestreiten ihre Partie des zweiten Spieltages erst an diesem Samstag (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Sevilla.

Freitag, 18. Juni, 16.21 Uhr: Angeschlagener Chiellini hofft auf Achtelfinaleinsatz

Der angeschlagene Giorgio Chiellini, Kapitän der italienischen Fußball-Nationalmannschaft, hofft auf seine Rückkehr im EM-Achtelfinale. "Ich habe rechtzeitig Schluss gemacht, dies war eine gute Entscheidung", sagte Chiellini. Der 36 Jahre alte Abwehrspieler von Juventus Turin war beim 3:0 gegen die Schweiz bereits nach 24 Minuten mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt worden und fällt für das Gruppenfinale am Sonntag (18.00 Uhr MESZ/ZDF) gegen Wales in Rom aus. Die Squadra Azzurra ist bereits für die K.o.-Runde qualifiziert. Gegen Wales geht es noch um den Sieg in Gruppe A.

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Freitag, 18. Juni, 16.09 Uhr: Kimmich berichtet von Löw-Ansprache: "Hat uns nochmal heiß gemacht"

Joachim Löw hat mit deutlichen Worten von seinen EM-Spielern eine Steigerung verlangt. "Er hat uns nochmal heiß gemacht. Er hat uns schon gesagt, dass wir jetzt langsam in den Wettkampfmodus kommen müssen", berichtete Nationalspieler Joshua Kimmich am Freitag von der emotionalen Ansprache des Bundestrainers vor dem zweiten Gruppenspiel des DFB-Teams bei der Fußball-Europameisterschaft in München gegen Portugal. Die Spieler haben verstanden. "Wir sind nicht hier, um Urlaub zu machen oder früh abzureisen. Es geht darum, dass wir das Spiel gewinnen und weiterkommen", sagte Kimmich mit Blick auf die Partie am Samstag (18.00 Uhr) bei Magenta TV. Trotz der 0:1-Niederlage gegen Frankreich sollten alle gegen die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo "Überzeugung in die eigene Stärke" haben, betonte Kimmich.

Freitag, 18. Juni, 13.24 Uhr: Elefanten-Orakel sagt Deutschland-Sieg gegen Portugal voraus

Deutschlands EM-Traum ist noch nicht vorbei - zumindest wenn man dem Orakel im Hamburger Tierpark Hagenbeck glaubt. Die Elefantendame "Yashoda" tippte am Freitag auf einen Sieg der deutschen Elf am Samstag gegen Portugal. Die Leitkuh des Hamburger Tierparks Hagenbeck orakelte den Sieger, indem sie am Freitag die deutsche Fahne aus einem Weidenkorb zog. Als Belohnung gab es eine Ananas.

Freitag, 18. Juni, 11.05 Uhr: Kapitän Busquets nach Corona-Infektion zurück bei den Spaniern

Kapitän Sergio Busquets ist am Freitag nach seiner Corona-Infektion zur spanischen Fußballnationalmannschaft zurückgekehrt. Ein weiterer Test auf das Virus war zuvor negativ ausgefallen. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler vom FC Barcelona soll auch mit der Mannschaft vom EM-Camp Las Rozas de Madrid nach Sevilla reisen. Dort tritt der Titelmitfavorit am Samstag (21.00 Uhr) gegen Polen an. Busquets hatte zehn Tage in Selbstisolation in Barcelona verbracht. Ein Einsatz gegen Polen, das sein erstes Gruppenspiel 1:2 gegen die Slowakei verloren hatte, dürfte aber ausgeschlossen sein. Angaben machte der Verband dazu in seiner Mitteilung nicht. In der Pressekonferenz am Abend in Sevilla sollte Angreifer Alvaro Morata zusammen mit Trainer Luis Enrique auftreten.

Freitag, 18. Juni, 10.37 Uhr: Hamann: Gefühl der Unbesiegbarkeit bei DFB-Elf "ein Stück weit weg"

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann glaubt auch gegen Portugal nicht an einen Sieg der DFB-Elf. Er sei "weiter gedämpft optimistisch, was das Weiterkommen anbetrifft", sagte der 47-Jährige als Experte des Senders Antenne Bayern. Gegen die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo werde es am Samstag (18.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in München nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Frankreich "mit Sicherheit nicht sehr viel leichter". Er glaube, "dass die Portugiesen eine ähnlich starke Mannschaft haben".

Freitag, 18. Juni, 10.07 Uhr: Moskau schließt Fanzone wegen zugespitzter Corona-Lage

Moskau hat seine Fanzone für die EURO 2020 wegen der zuletzt stark gestiegenen Corona-Fallzahlen geschlossen. Vor allem bei den Spielen der russischen Fußball-Nationalmannschaft war es in dem Fanbereich rund um das Olympiastadion Luschniki zu großen Menschenansammlungen gekommen. "Ich wollte das nicht, aber wir müssen es tun", wurde Bürgermeister Sergej Sobjanin auf seiner Internetseite zitiert. Neben der Fanzone werden auch große Tanzhallen geschlossen und Massenveranstaltungen in Russlands Hauptstadt auf maximal 1000 Besucher begrenzt.

Freitag, 18. Juni, 09.49 Uhr: Hummels-Sohn jubelt über Eigentor des Papas

Zumindest der Sohn von Mats Hummels hat sich über das Eigentor des Fußball-Nationalspielers beim EM-Auftaktspiel gegen Frankreich gefreut. "Er weiß zum Glück noch nicht, was ein Eigentor ist. Er denkt: Ball im Netz ist immer richtig. Mir wurde zugetragen, dass er gejubelt hat. Das werde ich ihm wohl noch beibringen müssen", sagte Hummels der "Bild"-Zeitung (Freitag). Sohn Ludwig ist drei Jahre alt. Papa Mats traf gegen Frankreich bei einer verunglückten Abwehraktion ins eigene Netz und besiegelte so die 0:1-Niederlage der DFB-Auswahl.

Donnerstag, 17. Juni, 18.18 Uhr: "You'll never walk alone" zu Ehren von Christian Eriksen gespielt 

Zu Ehren des beim EM-Auftakt zusammengebrochenen dänischen Spielmachers Christian Eriksen ist am Donnerstagabend vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Dänemark und Belgien im Stadion in Kopenhagen die Fußball-Hymne "You'll never walk alone" ("Du wirst nie alleine gehen") gespielt worden. Das Lied ist vor allem als Stadionlied des FC Liverpool berühmt geworden. Eriksen war am vergangenen Samstag beim ersten dänischen Spiel gegen Finnland (0:1) auf dem Spielfeld zusammengebrochen und wiederbelebt worden. Der 29-Jährige verfolgt das Belgien-Spiel im Krankenhaus. Die UEFA ließ am Donnerstag auch den Namen Eriksen und seine Rückennummer 10 auf das metergroße Dänemark-Trikot drucken, das vor dem Anpfiff immer auf dem Rasen ausgebreitet wird.

Donnerstag, 17. Juni, 16.22 Uhr: Geburt seines Kindes: Stürmer Coman verlässt französisches Quartier

Stürmer Kingsley Coman vom FC Bayern München hat das Quartier der französischen Nationalmannschaft bei der EM in Budapest wegen der Geburt seines Kindes verlassen. Das teilte der französische Verband FFF nach Rücksprache mit der Europäischen Fußball-Union UEFA mit. Das französische Team befand sich bereits in Budapest zur Vorbereitung auf das zweite Gruppenspiel gegen Ungarn am Samstag (15.00 Uhr/ARD und MagentaTV). Ähnlich wie Coman hatte auch der Schweizer Nationaltorwart Yann Sommer unmittelbar nach der 0:3-Niederlage gegen Italien am Dienstag das Team verlassen. Der 32-Jährige wird in den kommenden Tagen zum zweiten Mal Vater und will bei der Geburt des Kindes dabei sein.

Donnerstag, 17. Juni, 15 Uhr: Zwei Positiv-Befunde auf Corona bei Slowaken vor Schweden-Spiel

Spitzenreiter Slowakei ist vor dem zweiten Spiel in der Gruppe E von zwei Corona-Fällen betroffen. Trainer Stefan Tarkovic bestätigte am Donnerstag bei der Pressekonferenz in St. Petersburg zu der Partie am Freitag (15.00 Uhr/MagentaTV) gegen Schweden, dass bei Abwehrspieler Denis Vavro von Lazio Rom ein positiver Befund vorliege. "Ich habe mit ihm gesprochen, er zeigt keine Symptome", sagte Tarkovic. Vavro habe sich wie die zweite Person, die aus dem Betreuerstab stammt und nicht namentlich genannt wurde, umgehend in Selbstisolation begeben.

Donnerstag, 17. Juni, 10.23 Uhr: Eriksen bekommt nach Zusammenbruch ICD-Defibrillator eingesetzt 

Der dänische Fußball-Star Christian Eriksen bekommt wenige Tage nach seinem Zusammenbruch während des EM-Spiels gegen Finnland einen ICD-Defibrillator eingesetzt. Das gab der dänische Verband am Donnerstag bekannt. Dieses kleine Gerät ähnelt einem Herzschrittmacher und wird bei Menschen implantiert, die ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen haben.

Donnerstag, 17. Juni, 9.56 Uhr: TV-Quoten für EM-Spiele weiter unter 2016-Niveau

Auch am sechsten Tag der Europameisterschaft sind die TV-Einschaltquoten unter dem Niveau vorheriger Turniere geblieben. Trotzdem war die Live-Übertragung des 3:0-Sieges von Italien gegen die Schweiz mit 8,19 Millionen Zuschauern in der ARD und einem Marktanteil von 33,6 Prozent die erfolgreichste Fernsehsendung am Mittwoch. Die Partie Türkei gegen Wales sahen 4,90 Millionen (27,6 Prozent). Die Spiele der Euro 2016 in Frankreich hatten nach Angaben der AGF Videoforschung eine durchschnittliche Sehbeteiligung von 11,741 Millionen Zuschauern. Alle Partien des laufenden Turniers sind auch auf MagentaTV zu sehen, die Telekom veröffentlicht jedoch keine Zuschauerzahlen.

Donnerstag, 17. Juni, 9.12 Uhr: Italien bangt um Chiellini: "Hoffe, dass es nichts Schlimmes ist"

Der italienischen Nationalmannschaft droht im Gruppenfinale am Sonntag in Rom gegen Wales der Ausfall von Kapitän Giorgio Chiellini. Der 36 Jahre alte Abwehrspieler von Juventus Turin musste beim 3:0 (1:0) gegen die Schweiz bereits nach 24 Minuten mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt werden. "Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist", sagte Trainer Roberto Mancini. Genauere Untersuchungen am Donnerstag sollen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Mittwoch, 16. Juni, 17.21 Uhr: Bundesregierung verurteilt Greenpeace-Aktion in Münchner Arena

Die Bundesregierung hat die missglückte Greenpeace-Protestaktion im Münchner EM-Stadion scharf kritisiert. "Das war eine unverantwortliche Aktion, die Menschen in große Gefahr gebracht hat", erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Die Aktion sei zwar "Gott sei Dank einigermaßen glimpflich" ausgegangen, was auch "eine große Erleichterung" sei. Trotzdem sollten die Verantwortlichen «schon selbstkritisch den Sinn solcher Aktionen hinterfragen, bei denen es um maximales Spektakel für maximale PR-Wirkung" gehe, sagte Seibert.

Mittwoch, 16. Juni, 17.03 Uhr: Sieg gegen Finnland: Russland wahrt Chance auf Achtelfinale

Co-Gastgeber Russland hat seine Chance auf die Qualifikation für das EM-Achtelfinale gewahrt. Die Auswahl von Trainer Stanislaw Tschertschessow gewann am Mittwoch gegen den Turnier-Neuling Finnland mit 1:0 (1:0). Alexej Mirantschuk (45.+2) erzielte das einzige Tor der Partie in St. Petersburg. In der Gruppe B haben die Russen und Finnen nach ihren jeweils zwei Spielen wie Belgien drei Punkte auf dem Konto. Die Belgier spielen am Donnerstag in Kopenhagen gegen Schlusslicht Dänemark ihre zweite Partie.

Mittwoch, 16. Juni, 16.36 Uhr: 30.000 Zuschauer in Baku erwartet - Türkische Fahnen gibt es umsonst

Die türkische Fußball-Nationalmannschaft kann sich im zweiten Gruppenspiel gegen Wales in Baku auf große optische und verbale Unterstützung freuen. Laut UEFA sind für die Partie an diesem Mittwoch 30.000 Tickets verkauft worden. Sowohl die angereisten Fans aus der Türkei als auch die meisten einheimischen Zuschauer sind auf der Seite des Teams von Trainer Senol Günes. Aus Wales werden nur wenige Anhänger erwartet. Aserbaidschan und die Türkei stehen sich sehr nahe und bezeichnen sich auch als "Brüder". Vor dem Stadion in Baku bekamen die Fans türkische und aserbaidschanische Fahnen geschenkt. Fahnen von Wales wurden nicht verteilt.

Mittwoch, 16. Juni, 15.55 Uhr: Russland droht nächster Ausfall

Der Fußball-Nationalmannschaft von Russland droht bei der EM 2021 der nächste Ausfall. Mario Fernandes knallte am Mittwoch beim Spiel gegen Finnland in St. Petersburg nach einem Zweikampfduell in der Luft auf den Boden und blieb zunächst verletzt liegen. Der 30-Jährige von ZSKA Moskau wurde anschließend auf einer  Trage vom Spielfeld gebracht und ausgewechselt. Für ihn kam Wjatscheslaw Karawajew in die Partie. Im Auftaktspiel gegen Belgien (0:3) hatte sich in Routinier Juri Schirkow bereits der andere  Außenverteidiger verletzt. Für den 37-Jährigen ist das Turnier wegen einer Oberschenkelverletzung vorzeitig beendet.

Mittwoch, 16. Juni, 15.22 Uhr: Österreichs Arnautovic nach beleidigendem Torjubel gesperrt

Der Österreicher Marko Arnautovic ist wegen Beleidigung eines Gegenspielers für ein Spiel bei der EM gesperrt worden. Das teilte die Europäische Fußball-Union UEFA am Mittwoch nach einer Entscheidung ihrer zuständigen Kammer mit. Damit steht der frühere Bundesligaprofi nicht für das Spiel gegen die Niederlande am Donnerstag (21.00 Uhr) in Amsterdam zur Verfügung. Dem 32 Jahre alten Arnautovic war vorgeworfen worden, nach seinem Tor zum 3:1-Endstand gegen Nordmazedonien am Sonntag seinen Gegenspieler Ezgjan Alioski beleidigt und dabei auch rassistische Äußerungen getätigt zu haben. Die UEFA stufte die Äußerungen nicht als Rassismus ein, wie aus dem angegebenen Artikel der Satzung in der Verbandsmitteilung hervorgeht ("Beleidigung von Spielern").

Mittwoch, 16. Juni, 15.19 Uhr: Oranje-Verteidiger Matthijs de Ligt fit für Österreich-Spiel

Der niederländische Star-Verteidiger Matthijs de Ligt rückt für das zweite Gruppenspiel gegen Österreich am Donnerstag (21.00 Uhr) in Amsterdam in die Startelf des Oranje-Teams. «Matthijs wird spielen», stellte Trainer Frank de Boer am Mittwoch klar. Der 21 Jahre alte de Ligt von Juventus Turin hatte das Auftaktspiel der Niederländer gegen die Ukraine (3:2) am Sonntag noch wegen Leistenbeschwerden verpasst. Nun ist er wieder komplett fit. Wer für den Abwehrspieler aus der gegen die Ukraine siegreichen Anfangsformation weichen muss, wollte de Boer noch nicht verraten. Ansonsten hat der Bondscoach keinen großen Anlass, um Veränderungen vorzunehmen.

Mittwoch, 16. Juni, 11.32 Uhr: Hummels: "Niederlage schmerzt uns sehr und mich besonders"

Eigentorschütze Mats Hummels hat sich nach seinem Missgeschick bei der 0:1-Niederlage der deutschen Mannschaft zum EM-Start gegen Frankreich zu Wort gemeldet. "Die Niederlage schmerzt uns sehr und mich besonders, weil mein Eigentor das Spiel am Ende entschieden hat", schrieb der Innenverteidiger von Borussia Dortmund in der Nacht zu Mittwoch in einem Beitrag auf Instagram. "Wir haben alles reingeworfen und einen tollen Kampf geliefert. Dass wir spielerisch noch Luft nach oben haben wissen wir natürlich auch. Aber man hat gesehen, dass wir uns zerreißen wollen bei diesem Turnier, dass wir Euch wieder begeistern und erfolgreich sein wollen."

Mittwoch, 16. Juni, 11.07 Uhr: Rüdiger zeigt Reue

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger hat nach seinem Knabber-Angriff auf den französischen Star Paul Pogba Reue gezeigt. "Da darf ich mit dem Mund nicht so an seinen Rücken hingehen - gar keine Frage. Das sieht unglücklich aus", sagte der 28-Jährige nach dem 0:1 der DFB-Auswahl im EM-Auftaktspiel gegen den Weltmeister.

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Mittwoch, 16. Juni, 09.56 Uhr: "Freundschaftlich": Pogba nimmt Rüdigers angedeuteten Biss locker

Der französische Fußball-Nationalspieler Paul Pogba will den angedeuteten Biss von Deutschlands Antonio Rüdiger im EM-Spiel am Dienstagabend nicht überbewerten. "Er ist ein Freund von mir. Das war auf dem Platz, wir sind da kurz aneinandergeraten. Das ist jetzt vorbei, das ist Vergangenheit", sagte der Mittelfeldmann nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg des amtierenden Weltmeisters gegen die deutsche Elf im ersten Gruppenspiel in München. "Ich bin da keiner, der nach einer Karte schreit. Ich glaube, er hat mich ein wenig gebissen, das ist freundschaftlich, wir kennen uns gut."

Mittwoch, 16. Juni, 00.01 Uhr: Greenpeace stört deutschen EM-Auftakt

Ein Motorgleitschirmflieger hat das Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM gestört. Der Mann landete unmittelbar vor dem Anpfiff der Begegnung mit Weltmeister Frankreich auf dem Rasen der Münchner Arena. Auf seinem gelben Gleitschirm war ein Schriftzug der Umweltorganisation Greenpeace zu lesen.

Weitere Informationen entnehmen Sie unserem ausführlichen Bericht.

Dienstag, 15. Juni, 23.06 Uhr: Deutschland verliert zum Auftakt gegen Frankreich

Mit einer Niederlage gegen Weltmeister Frankreich ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Start in die Europameisterschaft missglückt. Gegen den Turnierfavoriten verlor die DFB-Auswahl am Dienstagabend in München 0:1 (0:1). Mats Hummels unterlief in der 20. Minute ein Eigentor zum französischen Sieg. Nächster deutscher Gegner ist am Samstag Titelverteidiger Portugal, der am Dienstag 3:0 in Ungarn siegte. Die Ungarn sind am 23. Juni dritter Kontrahent des DFB-Teams, das alle Vorrundenspiele in München bestreitet. Für Joachim Löw ist es das letzte Turnier als Bundestrainer.

Den ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 20.12 Uhr: Die Startelf der DFB-Elft gegen Frankreich steht

Die deutsche Aufstellung: 1 Neuer - 4 Ginter, 5 Hummels, 2 Rüdiger - 6 Kimmich, 8 Kroos, 21 Gündogan, 20 Gosens - 7 Havertz, 25 Müller, 10 Gnabry. - Trainer: Löw

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Dienstag, 15. Juni, 19.59 Uhr: Portugal schlägt Ungarn

EM-Rekordspieler Cristiano Ronaldo hat mit Portugal dank später Tore einen erfolgreichen Start bei der Fußball-EM hingelegt. Der Titelverteidiger kam bei Außenseiter Ungarn in Budapest am Dienstag mit etwas Mühe zu einem 3:0 (0:0) und hat damit vor den schweren Gruppenspielen gegen Deutschland und Weltmeister Frankreich die Pflichtaufgabe erledigt. Der Dortmunder Raphael Guerreiro mit einem abgefälschten Schuss (84.) sowie zweimal Ronaldo (87. per Foulelfmeter/90.+2) sorgten vor 55 662 Zuschauern in der vollbesetzten und stimmungsvollen Puskas Arena für den späten Sieg. Ronaldo ist nun der erste Spieler, der bei fünf Fußball-Europameisterschaften eingesetzt wurde.

Weitere Informationen finden Sie im ausführlichen Spielbericht.

Dienstag, 15. Juni, 16.44 Uhr: Ungarns Hauptstadt im EM-Fieber

Tausende Fans haben sich am Dienstagnachmittag auf einen zwei Kilometer langen Weg vom Budapester Heldenplatz zum Fußballstadion gemacht, das den Namen der ungarischen Fußball-Legende Ferenc Puskas trägt. Bereits Tage vor dem für den Abend angesetzten Spiel der ungarischen Nationalelf gegen Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo hatten viele Fans für die Kneipenterrassen ihre Plätze reserviert, wo das Spiel auf Bildschirmen übertragen wird, berichteten Wirte nach Angaben ungarischer Medien.  Das Budapester Stadion ist das einzige, das bei der EM trotz der Corona-Pandemie voll ausgelastet werden darf. Von den insgesamt 67 155 verfügbaren Plätzen dürften laut Medienberichten etwa 50 000 mit ungarischen Fans besetzt sein. Im Stadion gilt keine Maskenpflicht, wohl aber die Empfehlung, eine Maske zu tragen.

Dienstag, 15. Juni, 16.15 Uhr: EM für Russlands Routinier Schirkow vorzeitig beendet

Für den Routinier Juri Schirkow ist die Fußball-EM vorzeitig beendet. Dies schrieb der russische Fußballverband am Dienstag bei Twitter und verwies auf eine Oberschenkelverletzung, die Schirkow am Wochenende erlitten hatte. Zuvor hatte Trainer Stanislaw Tschertschessow das EM-Aus des Defensivakteurs auf der Pressekonferenz angedeutet. "Ich fürchte, dass wir ihn für das ganze Turnier verloren haben", sagte Tschertschessow vor dem Spiel gegen Finnland am Mittwoch (15.00 Uhr/MagentaTV) in St. Petersburg.

Dienstag, 15. Juni, 16.12 Uhr: Hasskommentare gegen Schwedens Berg

Schwedens Fußballverband hat nach Hasskommentaren gegen Nationalspieler Marcus Berg in sozialen Netzwerken Strafanzeige gestellt. Der 34 Jahre alte ehemalige Profi des Hamburger SV war nach einer vergebenen Großchance beim 0:0 der Skandinavier am Montagabend beim EM-Auftakt in Sevilla in den Netzwerken schwer angefeindet worden. "Eine Anzeige ist gemacht worden, wir müssen sehen, wohin das führt. Aber das ist nicht akzeptabel und nichts, was ich akzeptiere" sagte Berg am Dienstag bei einer digitalen Pressekonferenz noch aus Sevilla.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem ausführlichen Bericht.

Dienstag, 15. Juni, 13.01 Uhr: UEFA ermittelt doch gegen Arnautovic

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat nach den Schimpftiraden des österreichischen Nationalspielers Marko Arnautovic nun doch eine Ermittlung gestartet. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, wurde ein "Ethik- und Disziplinarinspektor" ernannt, der die Vorfälle rund um das Spiel zwischen Österreich und EM-Neuling Nordmazedonien (3:1) am Sonntagabend untersuchen wird.

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Dienstag, 15. Juni, 12.07 Uhr: England tauscht die Torhüter

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat wenige Tage vor dem zweiten Vorrundenspiel bei der Fußball-Europameisterschaft einen Torhütertausch vorgenommen. Für den verletzten Ersatzkeeper Dean Henderson (Manchester United) rückt Aaron Ramsdale (Sheffield United) in den englischen Kader, wie der Verband FA am Dienstag mitteilte. Der 24-jährige Henderson hatte schon seit einigen Tagen wegen einer Hüftverletzung nicht mit der Mannschaft trainieren können. Ramsdale (23) war bereits in der EM-Vorbereitung Teil von Southgates Mannschaft und kehrt nun zurück.

Dienstag, 15. Juni, 11.30 Uhr: Nordmazedonien fordert "härteste Strafe" für Arnautovic

Der nordmazedonische Fußballverband FFM hat nach den Schimpftiraden des österreichischen Nationalspielers Marko Arnautovic die "härteste Strafe" von der UEFA gefordert. Der Verband verurteilte in einem Statement "den nationalistischen Ausbruch" des Österreichers gegenüber Flügelspieler Ezgjan Alioski und richtete ein offizielles Schreiben an die Europäische Fußball-Union (UEFA).

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie hier.

Dienstag, 15. Juni, 10.29 Uhr: Bundespräsident Steinmeier wünscht DFB-Team viel Erfolg

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in einer Videobotschaft die besten Wünsche für die EM übermittelt. "Das Runde muss ins Eckige - und zwar bei den anderen. Gemeinsam mit allen Fans wünsche ich unserer Mannschaft viel Erfolg bei der Fußball-Europameisterschaft", sagte das deutsche Staatsoberhaupt. Im Video ist zu sehen, wie Steinmeier auf dem Rasen vor seinem Amtssitz im Berliner Schloss Bellevue im Anzug mit Krawatte Fußball spielt. Auch beim Kopfball versucht sich der 65-Jährige. Das kurze Filmchen ist auch auf den Kanälen des Bundespräsidenten in den Sozialen Medien zu sehen.

Dienstag, 15. Juni, 09.53 Uhr: Eriksen meldet sich aus dem Krankenbett

Dänemarks Christian Eriksen hat sich nach seinem dramatischen Kollaps aus dem Krankenbett gemeldet. "Mir geht es gut - den Umständen entsprechend", schrieb der 29-Jährige bei Instagram und zeigte einen erhobenen Daumen in die Kamera.

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Montag, 14. Juni, 21.51 Uhr: Großbritannien erlaubt trotz Variante 40 000 Zuschauer bei EM-Finale

Trotz der rapiden Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante erlaubt Großbritannien bei mehreren großen Sport-Events in den kommenden Wochen Zehntausende Zuschauer. So dürfen beim Finale der Fußball-EM am 11. Juli im Londoner Wembley-Stadion rund 40 000 Zuschauer dabei sein, wie Kultur- und Sportminister Oliver Dowden am Montag der Nachrichtenagentur PA zufolge mitteilte. Auch die finalen Wimbledon-Matches am 10. und 11. Juli dürfen vor einem mit 15 000 Zuschauern voll besetzten Centre Court stattfinden. Vorherige Spiele der Turniere werden den Berichten zufolge noch bei halber Zuschauerkapazität stattfinden. Die Großevents sind Teil einer Testreihe der britischen Regierung, mit denen diese Erkenntnisse über die Sicherheit von Großveranstaltungen in Zeiten der Pandemie sammeln will. Für viele andere Bereiche wurden in England die Corona-Maßnahmen wegen der Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante um mehrere Wochen bis voraussichtlich 19. Juli verlängert. Die Variante ließ die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen wieder in die Höhe schnellen, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Land derzeit wieder bei knapp 67.

Montag, 14. Juni, 20.04 Uhr: Polen mit Fehlstart: Niederlage gegen die Slowakei

Weltfußballer Robert Lewandowski hat mit Polen einen Fehlstart in die Europameisterschaft hingelegt. Das Team um den Topstürmer vom FC Bayern München verlor am Montag in St. Petersburg gegen die Slowakei mit 1:2 (0:1) und steht damit in der Vorrundengruppe E bereits mächtig unter Druck. Ein unglückliches Eigentor von Polens Torwart Wojciech Szczesny (18. Minute) und ein Treffer von Milan ?kriniar (69.) bescherten den Slowaken den überraschenden Sieg. Für die Polen, die das Spiel nach einer Gelb-Roten Karte für Grzegorz Krychowiak (62.) in Unterzahl beendeten, traf Karol Linetty (46.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Montag, 14. Juni, 19.18 Uhr: Szczesny erster Torwart mit Eigentor in der EM-Geschichte

Der polnische Nationaltorhüter Wojciech Szczesny hat beim Auftakt in St. Petersburg gegen die Slowakei unfreiwillig EM-Geschichte geschrieben. Der Profi von Juventus Turin ist der erste Torhüter, der bei einer EM-Endrunde ein Eigentor erzielt hat. Nach einem Schuss des Ex-Nürnbergers Robert Mak war der Ball an den Pfosten und von da an Szczesny geprallt und schließlich im polnischen Tor gelandet. Die UEFA wertete die Aktion zum 1:0 für die Slowakei (18.) als Eigentor des polnischen Schlussmanns.

Montag, 14. Juni, 18.44 Uhr: Auch dänische Spieler kritisieren die UEFA

Zwei Tage nach dem Zusammenbruch ihres Spielmachers Christian Eriksen haben auch die ersten dänischen Nationalspieler deutliche Kritik an dem europäischen Fußball-Verband UEFA geäußert, weil das EM-Spiel gegen Finnland (0:1) trotz des Schocks noch am Samstagabend fortgesetzt wurde. "Wir Spieler wurden in eine Position gebracht, die ich nicht für fair halte", sagte Torwart Kasper Schmeichel am Montag bei einer Medienrunde im EM-Quartier des dänischen Teams in Helsingör. Weitere Informationen zur Kritik der Dänen finden Sie hier

Montag, 14. Juni, 16.55 Uhr: Tschechien bezwingt Schottland

Tschechiens Fußball-Nationalmannschaft ist dank Bundesliga-Stürmer Patrik Schick erfolgreich in die Europameisterschaft gestartet. Beim 2:0 (1:0) gegen Mit-Gastgeber Schottland erzielte der Profi von Bayer Leverkusen am Montag in Glasgow beide Tore. Nach dem Kopfball zur Führung in der 42. Minute war der 25-Jährige mit einem spektakulären Treffer erfolgreich. Schick zog in der 52. Minute knapp hinter der Mittellinie ab und überwand den weit vor dem Tor stehenden schottischen Torwart David Marshall. Im anderen Spiel der Gruppe D hatte England am Sonntag 1:0 gegen Kroatien gewonnen.

Montag, 14. Juni, 16.25 Uhr: Neuers Videobotschaft an die Fans: "Brauchen eure Unterstützung"

Kapitän Manuel Neuer wirbt mit einer Videobotschaft in den Sozialen Medien um die Gunst der deutschen Fans. "Ihr wisst: Wir brauchen einfach eure Unterstützung", rief der Torhüter dem Anhang vor dem EM-Start gegen Frankreich am Dienstag zu: "Drückt uns die Daumen - egal ob im Stadion, zu Hause, mit Freunden. Wir wissen, dass ihr hinter uns steht. Vielen Dank dafür!" Neuer versicherte: "Wir haben uns super vorbereitet, wir sind richtig heiß und motiviert - und wollen alles geben für die Europameisterschaft." Das Duell mit dem Weltmeister sei sofort das "erste Finale" für die DFB-Auswahl, betonte Neuer. Weitere Gegner in der "Todesgruppe" F sind Titelverteidiger Portugal (19.6.) und Ungarn (23.6.) ebenfalls in München.

Montag, 14. Juni, 12.45 Uhr: Feueralarm in der Allianz Arena

Alarm in der Allianz Arena: Einen Tag vor dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft hat es im Münchner Stadion gebrannt. Das Feuer sei am frühen Montagmorgen in einem Technikraum ausgebrochen, teilte die Feuerwehr München mit. Eine Elektroverteilung habe gebrannt, die Flammen seien aber schnell gelöscht worden. Mehrere Räume waren stark verqualmt und mussten stundenlang gelüftet werden. Auf die Begegnung zwischen Deutschland und Frankreich am Dienstag um 21.00 Uhr hat der Brand laut Feuerwehr keine Auswirkungen. Zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Angaben.

Montag, 14. Juni, 11.30 Uhr: Deutsche Elf auf dem Weg nach München

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist auf dem Weg nach München. Pünktlich verließ Joachim Löw am Montagvormittag mit seiner Auswahl das Teamquartier in Herzogenaurach. In zwei türkisfarbenen Bussen mit dem Turnierlogo und der Aufschrift "Germany" machte sich die DFB-Auswahl um kurz nach halb elf eskortiert von Polizeiwagen und -Motorrädern auf die rund 190 Kilometer lange Fahrt in die bayerische Landeshauptstadt. In München werden Kapitän Manuel Neuer und seine Kollegen vor dem Auftaktspiel am Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) gegen Frankreich im Hilton Hotel am Englischen Garten wohnen. "Wir sind bereit. Man hat den Drang anzufangen", sagte Angreifer Timo Werner. Nach der Ankunft in München werden Löw und Neuer um 17.45 Uhr bei der offiziellen UEFA-Pressekonferenz Fragen zum Duell mit dem Weltmeister beantworten. Anschließend steht um 18.30 Uhr das Abschlusstraining in der Münchner EM-Arena an. Nach dem Spiel geht es noch in der Nacht zu Mittwoch wieder per Bus zurück ins fränkische Teamquartier.

Montag, 14. Juni, 11.27 Uhr: Aufregung im deutschen EM-Quartier: Junge wollte Stars sehen

Seine überschwängliche Zuneigung für die Stars der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat einem jugendlichen Fan jede Menge Ärger eingebracht. Der 14-Jährige versuchte nach SID-Informationen am Samstagabend, sich mit einem Kumpel Zugang zum DFB-Teamquartier in Herzogenaurach zu verschaffen. Als er über den Absperrzaun kletterte, schlug der Werkschutz Alarm. Die Sicherheitsleute waren sofort zur Stelle und schnappten die Unruhestifter. Zuerst hatte die Bild-Zeitung von dem Vorfall berichtet. Von den DFB-Verantwortlichen wurde der kleine Zwischenfall jedoch als harmlos eingestuft, von einer Anzeige wurde abgesehen.

Montag, 14. Juni, 10.45 Uhr: Löw zieht Kimmich gegen Frankreich nach rechts

Bundestrainer Joachim Löw ordnet beim Kracher-Start in die EM gegen Weltmeister Frankreich alles dem Erfolg unter und "opfert" seinen Sechser Joshua Kimmich. Der Münchner wird gegen den Turnierfavoriten am Dienstag in München (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) rechts vor der Dreierkette erwartet.

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Montag, 14. Juni, 10.32 Uhr: Ginter: Teamgeist "ganz entscheidend"

Für Rio-Weltmeister Matthias Ginter ist der Zusammenhalt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Schlüssel zum EM-Erfolg.

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Montag, 14. Juni, 10.28 Uhr: Eriksen meldet sich erstmals nach Kollaps zu Wort

Dänemarks Christian Eriksen hat sich erstmals nach seinem dramatischen Kollaps zu Wort gemeldet. "Danke an alle, ich werde nicht aufgeben", ließ der 29-Jährige aus dem Krankenhaus über seinen Manager gegenüber der Gazzetta dello Sport ausrichten.

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Montag, 14. Juni, 09.47 Uhr: Werner über Frankreichs Kanté: "Bester Sechser der Welt"

Nationalspieler Timo Werner hat vor dem EM-Auftaktspiel der DFB-Auswahl gegen Weltmeister Frankreich noch einmal eindringlich vor seinem Klubkollegen N'Golo Kante gewarnt. "Kante ist eine Klette. Der ist für mich der beste Sechser der Welt", sagte der Stürmer bei MagentaTV. Werner und Kante spielen zusammen bei Champions-League-Sieger FC Chelsea in England. Werners Ambitionen für die EM tut die Bewunderung für sein Gegenüber vor dem Kracher am Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) keinen Abbruch. "Wir wollen gewinnen, sonst brauchen wir nicht anzutreten", betonte der 25-Jährige.

Sonntag, 13. Juni, 19.30 Uhr: De Bruyne vor Rückkehr ins Teamtraining

Belgiens Starspieler Kevin De Bruyne steht unmittelbar vor einer Rückkehr ins Mannschaftstraining. Dies kündigte Chefcoach Roberto Martínez am Sonntagabend im Teamquartier im belgischen Tubize an. "Kevin wird am Montag wieder mit dem Team trainieren, dann werden wir eine finale Entscheidung für das Dänemark-Spiel treffen", sagte der Spanier. Der Mittelfeldspieler von Manchester City hat sich im Champions-League-Finale vor gut zwei Wochen eine Gesichtsverletzung zugezogen und wurde danach operiert. Für das Auftaktspiel gegen Russland (3:0) stand er noch nicht im belgischen Aufgebot. Auch Axel Witsel, der nach einem Achillessehnenriss zurückkehrt, könnte am Donnerstag (18.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) gegen Dänemark zum Zug kommen.

Sonntag, 13. Juni, 17.17 Uhr: Dortmunder Bellingham jüngster EM-Spieler

Mit seiner Einwechslung kurz vor Schluss beim 1:0-Auftaktsieg der englischen Nationalmannschaft gegen Vize-Weltmeister Kroatien hat Jude Bellingham EM-Geschichte geschrieben. Mit 17 Jahren und 349 Tagen ist der Dortmunder jetzt der jüngste Spieler bei einer EURO-Endrunde. Außerdem ist Bellingham der jüngste Engländer, der je bei einem großen Turnier, bei EM oder WM, eingesetzt wurde.

Den ausführlichen Bericht zum Spiel finden Sie hier.

Sonntag, 13. Juni, 16.58 Uhr: England besiegt Kroatien im ersten Topspiel

England hat im zehnten Versuch zum ersten Mal ein EM-Auftaktspiel gewonnen. Die hoch gehandelte Mannschaft von Trainer Gareth Southgate bezwang den Vize-Weltmeister Kroatien am Sonntag im Londoner Wembleystadion durch ein Tor von Raheem Sterling (57.) mit 1:0 (0:0). Weitere Gegner beider Teams in der Vorrundengruppe D sind Schottland und Tschechien.

Sonntag, 13. Juni, 15.56 Uhr: Vereinsarzt: Keinerlei "Hinweise auf Erkrankung Eriksens"

Der Mannschaftsarzt von Christian Eriksens Arbeitgeber Inter Mailand hat sich überrascht von der dramatischen Situation um den dänischen Nationalspieler gezeigt. "Weder bei Tottenham noch bei Inter hat es irgendwelche Hinweise auf eine mögliche Erkrankung gegeben. Und in Italien gibt es sehr strenge Kontrollen", sagte Piero Volpi der Gazzetta dello Sport am Sonntag.

Sonntag, 13. Juni, 15.09 Uhr: Kardiologe: Eriksen "kommt wieder auf die Beine"

Der Kardiologe Jesper Kjärgaard ist zuversichtlich, dass der dänische Fußballstar Christian Eriksen nach seinem Zusammenbruch im EM-Spiel am Samstag gegen Finnland (0:1) wieder vollständig gesund wird. "Ich denke, er wird auf jeden Fall wieder auf die Beine kommen. Wenn es ein Herzinfarkt war, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass er bereits bei Bewusstsein ist", sagte der Mediziner, der den Profi von Inter Mailand im Kopenhagener Rigshospitalet behandelt, dem dänischen Sender TV2. "Wir untersuchen, ob ein Herzstillstand zu seiner Bewusstlosigkeit geführt hat", erklärte der Arzt: "Das Bild, das wir jetzt haben, stimmt damit überein. Es werden noch weitere Untersuchungen durchgeführt, Eriksen wird noch einige Tage im Krankenhaus bleiben müssen.

Sonntag, 13. Juni, 12.56 Uhr: Benzema gegen Deutschland zu "100 Prozent" dabei

Rückkehrer Karim Benzema hat sich vor dem ersten EM-Spiel von Fußball-Weltmeister Frankreich gegen Deutschland endgültig fit gemeldet. "Gestern habe ich das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Danach hatte ich keine Schmerzen oder Beschwerden. Ich bin also zu 100 Prozent einsatzbereit", sagte der Stürmer von Real Madrid am Sonntag dem Sender Téléfoot. Der 33-Jährige, der vor diesem Turnier nach sechs Jahren in die Equipe Tricolore zurückgekehrt war, hatte im letzten EM-Test gegen Bulgarien (3:0) einen Pferdekuss abbekommen. Frankreich trifft am Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) in München auf Deutschland.

Sonntag, 13. Juni, 11.36 Uhr: Cancelo positiv getestet: Coronafall bei Portugal

Coronafall bei Deutschlands EM-Vorrundengegner Portugal: Abwehrspieler Joao Cancelo von Englands Meister Manchester City wurde nach Verbandsangaben von Sonntag positiv auf COVID-19 getestet und steht im weiteren Turnierverlauf nicht mehr zur Verfügung. Er wird durch Diogo Dalot (AC Mailand) ersetzt. Cancelo galt als Stammspieler für die EURO. Das erste Spiel bestreitet der EM-Titelverteidiger am Dienstag (18.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Budapest gegen Ungarn. Am 19. Juni (18.00) ist das Team um Superstar Cristiano Ronaldo in München Gegner der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Sonntag, 13. Juni, 10.36 Uhr: Belgien: Frühes EM-Aus für Castagne

Für den belgischen Nationalspieler Timothy Castagne ist die EM schon nach dem ersten Spiel beendet. Wie Trainer Roberto Martinez nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Russland bei VRT 1 erklärte, erlitt der Abwehrspieler bei einem Zusammenprall in der ersten Halbzeit einen Bruch der Augenhöhle und muss operiert werden. "Es sind wirklich schlechte Nachrichten, Timothy Castagne ist definitiv raus aus dem Turnier", sagte Martinez auf der Pressekonferenz. Castagne und der Russe Daler Kusjajew waren bei einem Luftduell mit ihren Köpfen zusammengerasselt, beide mussten ausgewechselt werden.

Sonntag, 13. Juni, 09.55 Uhr: Dänemark verschiebt Training und streicht Medienaktivitäten

Die dänische Nationalmannschaft hat nach dem Kollaps von Mittelfeldspieler Christian Eriksen für Sonntag sämtliche Medienaktivitäten gestrichen. Auch das Training wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, wie der nationale Verband (DBU) am Morgen mitteilte. Eriksen war kurz vor der Halbzeitpause kollabiert, die Ärzte retteten sein Leben. Inzwischen liegt der Starspieler von Inter Mailand in stabilem Zustand in einem Krankenhaus in Kopenhagen. Trainer Kasper Hjulmand kündigte nach dem Spiel bereits an, dass der Verband den Spielern "professionelle Hilfe" zur Verfügung stellen werde.

Lesen Sie hier, was der dänische Teamarzt über Eriksens Zustand sagt.

Samstag, 12. Juni, 21.44 Uhr: Dänemark verliert nach Schock um Eriksen gegen Finnland 

Dänemark hat die nach dem Kollaps von Christian Eriksen für über eineinhalb Stunden unterbrochene EM-Vorrundenpartie gegen Finnland verloren. Die Partie in der Gruppe B am Samstagabend in Kopenhagen endete 0:1 (0:0) aus Sicht der Gastgeber. Der in der abgelaufenen Saison von Bayer Leverkusen an Union Berlin ausgeliehene Joel Pohjanpalo traf in der 60. Minute. Eriksen war in der 43. Minute kollabiert und regungslos liegen geblieben. Sofort herbeigerufene Helfer hatten lebensrettenden Maßnahmen eingeleitet. Der dänische Verband gab später vorsichtige Entwarnung, nachdem Eriksen nach minutenlanger Behandlung aus dem Stadion und ins Krankenhaus gebracht worden war. Der 29-Jährige sei "wach und ist zu weiteren Untersuchungen im Reichskrankenhaus", schrieb der Verband bei Twitter. Die Partie wurde um 20.30 Uhr wieder angepfiffen, nach Angaben der Europäischen Fußball-Union auf Wunsch beider Mannschaften.

Alles zum Zustand von Christian Eriksen und dem Spiel lesen Sie hier.

Samstag, 12. Juni, 20.33 Uhr: Belgien gegen Russland wird planmäßig um 21.00 Uhr angepfiffen

Das Vorrundenspiel zwischen Belgien und Russland wird trotz des Kollaps von Dänemarks Christian Eriksen planmäßig am Samstagabend um 21.00 Uhr angepfiffen. Dies teilte die Europäische Fußball-Union UEFA vor der Begegnung in St. Petersburg am Samstagabend mit. Der dänische Topspieler war zuvor beim Spiel gegen Finnland zusammengebrochen und regungslos auf dem Boden gelegen. Das Spiel wurde daraufhin unterbrochen.

Samstag, 12. Juni, 18.20 Uhr: Werner nimmt Joker-Rolle an: "Das ist ein Team-Turnier"

Auch als Champions-League-Sieger will Timo Werner seine Rolle als DFB-Joker zum Start der EM annehmen. "Es ist im Moment so, dass ich hinten dran bin. Das ist auch nicht so schlimm", sagte der Angreifer des FC Chelsea am Samstag im Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach. Im ersten Gruppenspiel am Dienstag in München gegen Weltmeister Frankreich werden höchstwahrscheinlich Werners Chelsea-Kollege Kai Havertz sowie die beiden Bayern-Profis Serge Gnabry und Thomas Müller die erste Angriffsbesetzung bilden. "Wir haben ein brutales Überangebot an Spielern im Offensivbereich", bemerkte Werner zur Konkurrenzsituation.

Samstag, 12. Juni, 17.05 Uhr: Nur 1:1 gegen Wales: Schweiz vergibt EM-Auftaktsieg

Die Schweiz hat in ihrem ersten Spiel der Fußball-Europameisterschaft einen Sieg verspielt. Die Eidgenossen kamen trotz Führung am Samstag in Baku nicht über ein 1:1 (0:0) gegen Außenseiter Wales hinaus. Breel Embolo vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hatte die Schweizer in der 49. Minute per Kopf in Führung gebracht. Für Wales sorgte Kieffer Moore (74.) ebenfalls per Kopf für das 1:1 und den Punktgewinn. Durch das Remis bleibt Italien unangefochten Erster der Gruppe A nach dem 3:0 im Auftaktspiel am Vortag gegen die Türkei.

Samstag, 12. Juni, 12.48 Uhr: DFB-Arzt Meyer warnt vor Corona-Fällen bei EM

Deutschlands Teamarzt Tim Meyer hat nach den Corona-Fällen bei der Europameisterschaft zur erhöhten Wachsamkeit im Umgang mit dem Virus aufgerufen. "Diese Fälle sind eine Erinnerung daran, dass das Coronavirus trotz der bei uns in Deutschland zum Glück günstigen Entwicklung nicht verschwunden ist. Sie sind eine Mahnung, sich weiter an alle immer noch nötigen Maßnahmen zu halten. Infektionen können weiterhin auftreten, auch wenn sich die pandemische Lage im Vergleich zum Jahresbeginn deutlich verbessert hat", sagte Meyer in einem am Samstag auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes veröffentlichten Interview.

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Samstag, 12. Juni, 9.54 Uhr: Weniger TV-Zuschauer als bei EM 2016

Die erste Partie der Europameisterschaft hat deutlich weniger TV-Zuschauer erreicht als das Eröffnungsspiel der vorherigen EM. Durchschnittlich 9,83 Millionen sahen am Freitagabend den 3:0-Sieg Italiens gegen die Türkei in der ARD und sorgten nach Angaben des Senders für einen Marktanteil von 36,9 Prozent. Die Übertragung war damit Quotensieger des Tages und die bisher erfolgreichste Sportsendung des Jahres, blieb jedoch deutlich hinter den Werten der EM 2016 in Frankreich. Das Spiel des Gastgebers gegen Rumänien hatten damals durchschnittlich 15,473 Millionen Menschen im ZDF gesehen. Der Marktanteil lag bei 50,0 Prozent. Die EM-Vorberichterstattung der ARD schauten am Freitag 5,10 Millionen (Marktanteil 22,6 %). Nach dem Eröffnungsspiel schalteten die meisten Zuschauer ab, nur noch 1,71 Millionen (12,9 %) wollten den "Sportschau-Club" sehen.

Freitag, 11. Juni, 18.56 Uhr: Viele Fans im Zentrum Roms vor EM-Anpfiff - Stimmung vor dem Stadion 

Vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft zwischen der Türkei und Italien haben sich Hunderte Fans ins historische Zentrum Roms aufgemacht. An den beliebten Plätzen und Touristenattraktionen der Stadt waren am Freitagnachmittag zahlreiche rotgekleidete Türkei-Fans zu sehen, die dort Fotos machten und ihre Landesfahne hoch hielten. Auch vor den Stadion versammelten sich am Abend schon mehrere Stunden vor dem Anpfiff zahlreiche Fans beider Mannschaften. Die Stimmung war friedlich und ausgelassen, auch erste Fan-Gesänge und Anfeuerungsrufe waren bereits zu hören.

Freitag, 11. Juni, 18.39 Uhr: Freche Finnen wollen für "blau-weißen Tag sorgen" 

Finnlands Fußballer geben einen Tag vor dem ersten EM-Spiel ihrer Geschichte weiter den frechen Außenseiter. "Wir wollen dafür sorgen, dass es morgen einen blau-weißen Tag gibt", sagte der ehemalige Schalker Teemu Pukki am Freitag bei der Pressekonferenz zum Auftaktspiel der Gruppe B gegen Co-Gastgeber Dänemark in Kopenhagen (Samstag, 18.00 Uhr/ZDF und Magenta TV). Der Stürmer des englischen Premier-League-Aufsteigers Norwich City fügte später noch selbstbewusst hinzu: "Wir wissen, dass wir der Außenseiter sind. Nach dem Turnier werden wir aber kein Außenseiter mehr sein."

Freitag, 11. Juni, 17.39 Uhr: UEFA entschädigt Bilbao mit Finals und 1,3 Millionen

Die von der UEFA als EM-Spielort gestrichene spanische Stadt Bilbao erhält von der Europäischen Fußball-Union nach eigenen Angaben als Entschädigung für diese Maßnahme zwei Endspiele und 1,3 Millionen Euro. Die baskische Metropole werde in den nächsten Jahren Schauplatz eines Europa-League-Finales sowie auch eines Endspiels der Champions League der Frauen sein, teilte Bürgermeister Juan Mari Aburto am Freitag auf Twitter mit. Nach Angaben der Stadt soll es sich jeweils um die Endspiele der Jahre 2024 sowie 2025 handeln. Die UEFA bestätigte grundsätzlich die Kompensationen, nannte für die Zahlung allerdings keine Summe. Für die Finalspiele sei auch noch offen, in welchen Jahren sie stattfinden sollen.

Freitag, 11. Juni, 14.58 Uhr: Schweinsteiger: Rollenwechsel für Kimmich eine Chance

Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger sieht im Rollenwechsel von Joshua Kimmich eine große Chance für den Schlüsselspieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Spieler im Zentrum hätte immer einen Gegner an sich "kleben – und das hast du als Rechts- oder Linksverteidiger nicht immer. Das heißt: Da kannst du im Spielaufbau sehr viel bewirken", sagte Schweinsteiger im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Freitag, 11. Juni, 13.51 Uhr: "Über 65.000 Ungarn in unserem Rücken": Gulacsi glaubt an Außenseiterchance

Torhüter Peter Gulacsi vom deutschen Vorrundengegner Ungarn glaubt trotz der schweren Gruppe an ein Weiterkommen seines Teams bei der Fußball-EM. "Wir werden in Budapest über 65.000 Ungarn in unserem Rücken haben. Das gibt uns eine riesige Portion Extra-Motivation, einen emotionalen Push", sagte der Keeper von Bundesliga-Vizemeister RB Leipzig im Interview. Zuversicht auf den Einzug in die K.o.-Runde schöpft Gulacsi auch aus den jüngsten Auftritten der Ungarn: "Wir haben in der Nations League und zu Beginn der WM-Qualifikation für Überraschungen gesorgt und gegen starke Gegner gepunktet oder sogar gewonnen", sagte er: "Das gibt uns Hoffnung - und, dass wir zwei Heimspiele haben."

Das komplette Interview mit Ungarns Nationaltorhüter Peter Gulacsi lesen Sie hier.

Freitag, 11. Juni, 13.25 Uhr: Jonas Hofmann am Knie verletzt

Der EM-Einsatz von Turnier-Debütant Jonas Hofmann ist ungewiss. Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach hat sich bereits am Donnerstag am Knie verletzt und konnte die Trainingseinheit der Nationalmannschaft am Freitag in Herzogenaurach nicht absolvieren. "Er ist noch hier im Quartier", berichtete DFB-Pressesprecher Jens Grittner bei der digitalen Pressekonferenz der Nationalmannschaft. Dort werde der 28-Jährige weiter untersucht. Ein Einsatz Hofmanns im EM-Auftaktspiel am Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) in München gegen Frankreich ist demnach unwahrscheinlich.

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Freitag, 11. Juni, 11.27 Uhr: DFB-Team posiert für Mannschaftsfoto 

Die deutschen Nationalspieler posierten lächelnd für das offizielle EM-Mannschaftsfoto, dann applaudierten sie für Geburtstagskind Kai Havertz (22). 

Freitag, 11. Juni, 09.45 Uhr: Vogts: "Deutschland kommt bis ins Finale"

Der frühere Bundestrainer Berti Vogts (74) traut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) den Titelgewinn zu. "Deutschland kommt bis ins Finale. Mit ein bisschen Glück werden wir Europameister", sagte er dem Nachrichtenportal t-online. Vogts, der den Deutschen Fußball-Bund (DFB) 1996 als Trainer zum bislang letzten EM-Titel führte und 1972 als Spieler Europameister wurde, geht zudem davon aus, dass ein Deutsche der prägende Spieler des Turniers werden könnte. "Ich hoffe auf Kimmich (Joshua, d. Red.) – und würde mich riesig für ihn freuen", sagte er.

Freitag, 11. Juni, 09.41 Uhr: Klinsmann vergleicht DFB-Team vor EM mit Sensations-Europameister

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat die deutsche Mannschaft vor Beginn der Fußball-EM mit dem einstigen Sensations-Europameister Griechenland vergleichen. "Die deutsche Mannschaft ist nicht der Top-Favorit. Aber Griechenland war 2004 von der Favoritenrolle viel weiter weg als Deutschland 2021 – und hat am Ende doch das Turnier gewonnen", sagte der frühere Nationalspieler im Interview den "Zeitungen der Funke Mediengruppe". Griechenland hatte als krasser Außenseiter unter dem deutschen Trainer Otto Rehhagel 2004 durch ein 1:0 gegen Gastgeber Portugal den Titel gewonnen. Für Klinsmann steht es außer Frage, dass die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Titelgewinn als Ziel haben muss. "Wohl wissend, dass dies nicht immer klappt. Aber man trainiert doch nicht zwei, drei Wochen für ein Turnier und sagt dann: Ich bin mit dem Halbfinale zufrieden", sagte der 56-Jährige.

Donnerstag, 10. Juni, 21.45 Uhr: Kroos sieht gute Chancen in der Gruppe

Nationalspieler Toni Kroos sieht die deutsche Mannschaft auf Augenhöhe mit ihren hochkarätigen EM-Vorrundengegnern. "Ich sehe die Gruppe ausgeglichen und glaube nicht, dass es in Frankreich und Portugal Jubelstürme gab, als sie uns gezogen haben", sagte der 31-Jährige in einem Podcast des RedaktionsNetzwerks Deutschland: "Wir kennen unsere Qualitäten. Natürlich sind die anderen gut, aber sie sind nur so gut, wie wir sie lassen." Ganz gelassen, der Toni.

Donnerstag, 10. Juni, 20.40 Uhr: Spaniens EM-Kader wird geimpftt

Spaniens EM-Team wird kurz vor dem Start des Turniers noch gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfungen sollen am Freitag ab 10.00 Uhr im Teamquartier von Las Rozas durch das Militär vorgenommen werden, teilte der spanische Fußballverband mit. Zuvor hatte es wegen der positiven Coronatests bei Kapitän Sergio Busquets und Diego Llorente eine heftige Debatte um Impfungen für die Mannschaft gegeben. Nationaltrainer Luis Enrique drängte auf eine schnelle Lösung, am Donnerstagnachmittag gab es schließlich Grünes Licht von den Behörden.

Donnerstag, 10. Juni, 13.18 Uhr: Goretzka wieder dabei: Löw mit voller Kapelle beim ersten Training

Bundestrainer Joachim Löw kann das erste Training der deutschen Nationalmannschaft im EM-Quartier in Herzogenaurach mit allen Spielern bestreiten. Am Donnerstagnachmittag wird auch Leon Goretzka nach überstandenem Muskelfaserriss auf dem Rasen des Adi-Dassler-Stadions stehen. "Es ist schön, dass wir auf alle Spieler zurückgreifen können. Wir haben die volle Kapelle beisammen", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff. Goretzka hatte nach seiner verspäteten Anreise ins Trainingslager in Seefeld individuell trainiert. Die Testspiele gegen Dänemark (1:1) und Lettland (7:1) hatte der Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters Bayern München verpasst. Die DFB-Auswahl startet am Dienstag in München gegen Weltmeister Frankreich ins Turnier.

Passend zum Thema: Das ist der deutsche Kader

Donnerstag, 10. Juni, 12.21 Uhr: Dänemark erlaubt 25.000 Zuschauer bei Spielen in Kopenhagen

Bei den EM-Spielen in Kopenhagen werden mehr Fans live im Stadion dabei sein können als ursprünglich vereinbart. Die dänische Regierung einigte sich in der Nacht zum Donnerstag mit dem Großteil der Parlamentsparteien darauf, dass pro Spiel nun 25.000 Zuschauer ins Stadion Parken gelassen werden dürfen. Für die ersten EM-Begegnungen auf dänischem Boden überhaupt waren bislang 15.900 Stadionzuschauer vorgesehen gewesen. In den Parken finden in beschränkungsfreien Zeiten rund 38.000 Zuschauer Platz.

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Donnerstag, 10. Juni, 11.35 Uhr: UEFA fordert Ukraine zu Änderungen der EM-Trikots auf

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat auf den Trikotstreit zwischen den EM-Startern Ukraine und Russland reagiert und die Ukraine zu Änderungen des offiziellen Spieldresses aufgefordert. Ein "politischer" Slogan solle entfernt werden, hieß es vonseiten der UEFA am Donnerstag.

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Donnerstag, 10. Juni, 11.07 Uhr: Portugal gerüstet für EM-Auftakt

 Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo und seine portugiesischen EM-Titelverteidiger sehen sich nach der gelungenen Generalprobe bereit für die Endrunde. "Ich weiß, was wir tun müssen, um zu gewinnen", verkündete Nationaltrainer Fernando Santos nach dem 4:0 am Mittwochabend in Lissabon gegen Israel. "Ich weiß, dass ich eine fantastische Mannschaft habe, am 15. werden wir für Ungarn bereit sein."

Donnerstag, 10. Juni, 09.13 Uhr: UEFA wegen EM-Spielort Baku in der Kritik

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) steht aufgrund der Austragung der EM in Baku/Aserbaidschan erneut in der Kritik. Eine Fußball-EM in Baku sei "einfach absurd. Es ist weder menschenrechtlich geboten, noch macht es sportpolitisch Sinn", sagte Frank Schwabe, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, im SID-Interview. In Baku finden drei Partien der Gruppe A sowie ein Viertelfinale statt. 

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Donnerstag, 10. Juni, 09.03 Uhr: Volland lobt offensive Variabilität im deutschen Kader

Nationalmannschafts-Rückkehrer Kevin Volland hat vor dem Start in die Fußball-Europameisterschaft die große Flexibilität der deutschen Offensivspieler gelobt. "Wir haben nicht nur eine große Auswahl, sondern auch große Variabilität. Eigentlich können alle Offensivkräfte auf der Außenposition, als Mittelstürmer oder auch auf der Position dahinter spielen. Gleichzeitig bringt jeder seine ganz eigenen Qualitäten mit. Das ist im Verlauf eines Turniers ein großer Vorteil", sagte der Angreifer von AS Monaco dem "Kicker" (Donnerstag).

Donnerstag, 10. Juni, 09.00 Uhr: Für Fredi Bobic ist die Türkei der EM-"Geheimfavorit"

Der frühere Fußball-Nationalspieler Fredi Bobic traut der Türkei den EM-Titel zu. "Mein Geheimfavorit sind die Türken, sie haben eine richtig interessante Mannschaft, die komplette Abwehr spielt in der Premier League", sagte der neue Geschäftsführer des Bundesligisten Hertha BSC in einem Interview von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten".

Mittwoch, 09. Juni, 18.25 Uhr: Corona bei der EM: Dänemarks Trainer hat "verdammt große Sorgen"

Dänemarks Nationaltrainer Kasper Hjulmand macht sich kurz vor dem Beginn der Fußball-EM "verdammt große Sorgen" um die beiden Teams von Spanien und Schweden, bei denen zuletzt je zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurden. "Ich mache mir Sorgen, dass es bei den Spaniern und Schweden weitere Infektionsfälle geben wird", sagte der frühere Bundesliga-Coach von Mainz 05 am Mittwoch im EM-Quartier der dänischen Mannschaft in Helsingör. Die Coronafälle bei diesen beiden Teams seien "eine Erinnerung daran, dass es noch nicht vorbei ist und wie zerbrechlich die Dinge sind".

Mittwoch, 09. Juni, 16.10 Uhr: Englands Southgate wird pathetisch

Für Englands Nationalcoach Gareth Southgate geht es bei der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft um mehr als den angestrebten Gewinn des Titels. "Natürlich werden meine Spieler und ich daran gemessen, ob wir Spiele gewinnen. Nur eine Mannschaft kann die EM gewinnen. Wir haben das noch nie geschafft und wollen es unbedingt zum ersten Mal tun", schrieb der 50-Jährige in einem offenen Brief an die Nation auf der Website "The Player's Tribune". "Aber in Wirklichkeit ist das Ergebnis nur ein kleiner Teil. Wenn England spielt, geht es um viel mehr." Es gehe etwa darum, wie er und seine Spieler sich auf und neben dem Platz verhalten, schrieb Southgate. "Wie wir die Menschen zusammenbringen, wie wir inspirieren und vereinen, wie wir Erinnerungen schaffen, die über die 90 Minuten hinausgehen. Die über diesen Sommer hinausgehen. Die für immer bleiben." 

Mittwoch, 09. Juni, 14.53 Uhr: Ein Bierchen mit Folgen für Schwedens Pressechef

Ein Bierchen zuviel. Auch wenn es nur eines war. Für eine Abkühlung auf einer Dachterrasse in Stockholm musste Schwedens Nationalmannschafts-Pressechef Jakob Kakembo Andersson nun reichlich Kritik einstecken - und nicht nur das. Als hätten die Skandinavier mit mittlerweile zwei Corona-Fällen nicht Sorgen genug, berichte die Zeitung "Aftonbladet" am Mittwoch über den Fauxpas. Vom Verbands-Generalsekretär Håkan Sjöstrand bekam Andersson laut "fotbollskanalen" einen Verweis. Dieser hatte vor einigen Jahren dafür gesorgt, dass die Schweden in Teamkleidung öffentlich keinen Alkohol mehr trinken dürfen. Der Teamsprecher selbst postete bei Instagram am Mittwoch einen Artikel über sein Bierchen zuviel und konstatierte: "Manchmal macht man etwas falsch. Dann muss man dazu stehen und sich entschuldigen." Die beiden Spieler Alexander Isak und Robin Quaison, die mit Andersson in der vergangenen Woche beim Entstehen des Bildes zusammensaßen, hielten kein Getränk in den Händen.

Mittwoch, 09. Juni, 14.30 Uhr: Finnlands Hradecky verteidigt Aufstockung der EM

Viele Fußballfans sehen die Aufstockung großer Turniere ja durchaus kritisch. Hauptargument: Die Qualität der Spiele nimmt durch viele schwächere Mannschaften ab. Finnlands EM-Torwart Lukas Hradecky von Bayer Leverkusen hat dazu eine andere Meinung. "Ich kann die Kritik der großen Nationen an der Aufstockung der EM und an der Einführung der Nations League verstehen. Aber wir als kleinere Nation sehen das natürlich ganz anders. Das hat uns ermöglicht, von etwas Großem zu träumen", sagte der 31-Jährige in einer Medienrunde zur Fußball-EM.Die EM findet zum zweiten Mal nach 2016 mit einem Teilnehmerfeld von 24 Mannschaften statt. "Island und Wales waren vor fünf Jahren eine große Inspiration. Das wollen wir auch schaffen", sagte Hradecky über die zwei vermeintlich kleinen Teams, die es 2016 ins Viertel- bzw. sogar ins Halbfinale schafften. Und überhaupt: Über mangelnde Qualität in der Gruppe kann sich zumindest die deutsche Mannschaft ja nicht beklagen.

Mittwoch, 09. Juni, 11.40 Uhr: Auch Vogts fordert Kimmich

Philipp Lahms Meinung zu Kimmich kennen wir ja schon. Nun schaltet sich auch Ex-Bundestrainer Berti Vogts in die Positionsdebatte um den Bayern-Star ein. Er würde Kimmich im EM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Weltmeister Frankreich im defensiven Mittelfeld einsetzen. "Für mich ist klar, dass er als zentraler Spieler am besten zur Geltung kommt", schrieb Vogts in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online und fügte an: "Gegen Frankreich muss das Zentrum dicht sein. Und das gelingt mit dem Duo Gündogan/Kroos nicht, weil beide zu offensiv ausgerichtet sind. Für Kimmich steht die Defensive an erster Stelle. Ohne ihn in der Zentrale werden wir von Frankreich überrannt." Düstere Aussichten...

Mittwoch, 09. Juni, 9.31 Uhr: Lahm sieht Kimmich in der Mitte besser

Nach so vielen Corona-News zurück zum Sportlichen: Philipp Lahm sieht Nationalspieler Joshua Kimmich auf der Sechserposition noch stärker als über außen. "Er ist sicher mehr Spezialist, als ich es war. Seine beste Position ist die vor der Abwehr", sagte der Weltmeister-Kapitän von 2014 der Bild-Zeitung. Bundestrainer Joachim Löw hat Kimmich für das EM-Auftaktspiel gegen Frankreich am Dienstag (15.6.) aber wohl rechts vor der Dreierkette eingeplant. Für Lahm ist dies dennoch "eine gute Überlegung". Seine Begründung: "Die deutsche Nationalmannschaft hat mit Kroos und Gündogan die Lenker und Denker von Real und Man City in ihren Reihen." Das Duo hatte auch bei der Turnier-Generalprobe gegen Lettland (7:1) Regie geführt, als Löw Bayern-Profi Kimmich nach rechts beorderte.

Mittwoch, 09. Juni, 9.29 Uhr: Corona - Schweden geht auf Nummer sicher

Nach zwei Corona-Fällen in der unmittelbaren Vorbereitung verschärft Schweden die Maßnahmen um die Nationalmannschaft mit RB Leipzigs Mittelfeldstar Emil Forsberg. Täglich sollen Schnelltests bei den Spielern durchgeführt und die Anzahl von PCR-Tests soll erhöht werden. Taktische und sonstige Besprechungen mit der Mannschaften werden in Kleingruppen durchgeführt in den größtmöglichen Räumen.

Mittwoch, 09. Juni, 9.24 Uhr: Weiterer Corona-Fall im spanischen Team

Nach Kapitän Sergio Busquets ist in der spanischen Fußball-Nationalmannschaft auch Diego Llorente positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Verband in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, werde der 27-Jährige von Leeds United das EM-Quartier des dreimaligen Europameisters in Las Rozas de Madrid verlassen. Die Vorbereitung des Teams auf die an diesem Freitag beginnende EM werde mit individuellem Training fortgesetzt. Luis Enrique hat inzwischen Torwart Kepa Arrizabalaga, Rodrigo Moreno, Pablo Fornals, Carlos Soler, Brais Méndez sowie Raúl Albiol nachnominiert. Diese Profis trainieren abgeschottet vom Team in einer eigenen sogenannten Blase und stünden bereit, in die Mannschaft zu rücken.

Dienstag, 08. Juni, 13.57 Uhr: Frankreichs Mbappé zählt DFB-Elf zum EM-Favoritenkreis

Für die bevorstehende EM betrachtet Mbappé Frankreichs Spiel gegen Deutschland als das schwierigste der Gruppe. "Weil es unser erstes Spiel ist", sagte er. Zudem sei das DFB-Team "gespickt mit vielen jungen Spielern, die extrem ambitioniert sind. Hinzu kommen Rückkehrer wie Thomas Müller. Und natürlich haben sie einen sehr guten Torhüter, was für mich nicht ganz unwichtig ist." Manuel Neuer sei "einer der besten Torhüter der Fußball-Geschichte". Als EM-Favoriten nannte der Franzose "Frankreich, Portugal, Deutschland, England, Spanien, Italien und die Niederlande".

Dienstag, 08. Juni, 13.31 Uhr: EM-Aus für Niederländer van de Beek

Die Niederlande müssen bei der Fußball-EM auf Donny van de Beek verzichten. Der Mittelfeldspieler von Manchester United fällt wegen einer Verletzung aus, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Um welche Art von Verletzung es sich handelt, machte der KNVB nicht bekannt. Bondscoach Frank de Boer wird keinen Ersatz für den 24-Jährigen berufen. Damit gehen die Niederländer nur mit 25 Spielern in die Europameisterschaft

Dienstag, 08. Juni, 13.00 Uhr: Lizarazu schwärmt von Kanté

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft in ihrem Auftaktspiel bei der EM am 15. Juni gegen Frankreich in München gleich auf den "besten Mittelfeldspieler der Welt". Dieser Meinung ist zumindest der frühere Welt- und Europameister Bixente Lizarazu. Die Kolumne des langjährigen Bayern-Profis in der Sporttageszeitung "L'Equipe" geriet jedenfalls zu einer wahren Ode auf N'Golo Kanté von Champions-League-Sieger FC Chelsea. "Wenn es einen Spieler gibt, den die Mannschaft auf keinen Fall verlieren sollte, dann ist er es", schrieb der 51-Jährige und schwärmte: "Er ist kein verrückter Tackler und kein Pitbull. Sein Stil ist viel geschmeidiger, aber genauso effektiv. Er verlässt sich auf sein Spielverständnis und seine Intuition. Ähnlich eines Judoka, der die Bewegungen seines Gegners nutzt, um ihn zu bezwingen. Kanté ist ein Seiltänzer, ein Ästhet. Er macht sehr wenige schwere Fehler. Und wenn man ihn auf den besten Spieler des Gegners ansetzt, lässt er ihm keine Luft zum Atmen."

Dienstag, 08. Juni, 08.53 Uhr: DFB-Elf bezieht EM-Quartier in Herzogenaurach

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bezieht nach dem Kantersieg gegen Lettland (7:1) bei der EM-Generalprobe am Dienstag in der "World of Sports" auf dem Gelände von Partner adidas in Herzogenaurach ihr Turnier-Quartier. Der EM-Start erfolgt am 15. Juni in München gegen Weltmeister Frankreich.

Dienstag, 08. Juni, 08.39 Uhr: DFB-Elf steht praktisch - Wohin mit Kimmich?

Ist das schon Joachim Löws EM-Elf? Diese Frage drängte sich natürlich nach dem von 1000 Zuschauern beklatschten 7:1 (5:0) der Fußball-Nationalmannschaft im Trainings-Länderspiel gegen Lettland auf. Aber eine Woche vor dem EM-Knallstart gegen Weltmeister Frankreich mochte der Bundestrainer sie nicht mit "Ja" antworten. "Es ist wichtig, dass der Konkurrenzkampf oben bleibt", sagte Löw. Zur Aufstellung beim ersten Gruppenspiel am 15. Juni in München bemerkte er aber schon: "Natürlich werden die meisten Spieler auf dem Platz stehen." Schließlich konnte diese Elf für sich werben, auch wenn der Weltranlisten-138. Lettland sportlich kein EM-Maßstab war. Bleibt das Mittelfeld. Dort steht Löw vor einer Schlüsselfrage. Er verschob als Test seinen eigentlich besten Sechser Joshua Kimmich gegen die Letten mal wieder nach rechts und besetzte das Zentrum mit dem defensiv nicht so aggressiven Duo Kroos und Gündogan. Auch gegen Frankreich?

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Montag, 07. Juni, 21.41 Uhr: Alle Corona-Tests der Spanier am Montag negativ

Nach der Corona-Infektion von Kapitän Sergio Busquets wurden am Montag alle Spieler sowie der Betreuerstab der spanischen Nationalmannschaft per PCR-Analyse negativ getestet. Das gab der spanische Verband RFEF am Abend bekannt. Am Sonntag war Busquets' positives Testergebnis bekannt geworden, der Ersatz-Spielführer wurde anschließend vom Team des dreimaligen Europameisters isoliert.

Montag, 07. Juni, 21.03 Uhr: Neuer für 100. Einsatz in der Nationalmannschaft geehrt

Nationaltorwart Manuel Neuer ist für seinen 100. Einsatz im Trikot der DFB-Auswahl geehrt worden. Kurz vor dem Anpfiff des Testspiels gegen Lettland in Düsseldorf standen Bundestrainer Joachim Löw und die Spieler Spalier für den 35 Jahre alten Kapitän. Die rund 1000 Zuschauer jubelten dem Torwart vom FC Bayern zu. Neuer zog mit der Partie gegen die Letten als erster deutscher Torwart in den elitären "Club der Hunderter" ein. Sein Debüt hatte er am 2. Juni 2009 beim 7:2 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate in Dubai gegeben. Nur Toni Kroos von Real Madrid und Bayern-Profi Thomas Müller kommen im 26-köpfigen EM-Kader auf noch mehr Einsätze als Neuer. Rekordnationalspieler ist mit 150 Einsätzen Lothar Matthäus.

Montag, 07. Juni, 20.07 Uhr: Spielertausch bei Italien: Pessina ersetzt verletzten Sensi

Vier Tage vor dem Eröffnungsspiel der Europameisterschaft hat Italien noch einmal seinen Kader verändert. Matteo Pessina von Atalanta Bergamo ersetzt den verletzten Stefano Sensi. Wie der Verband am Montag mitteilte, hat sich eine Muskelverletzung des Mittelfeldspielers von Inter Mailand verschärft. Sensi solle zwar zunächst noch zur Fortsetzung seiner medizinischen Behandlung beim Nationalteam bleiben, dann aber nach Hause abreisen. Der 24-jährige Pessina wurde nachnominiert, nachdem die Medizinische Kommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dafür Grünes Licht gegeben hatte. Der Mittelfeldspieler hatte zum provisorischen 28-köpfigen Aufgebot gehört, war dann aber zunächst nicht für das 26 Spieler umfassende EM-Team berücksichtigt worden.

Montag, 07. Juni, 18.37 Uhr: EU-Staaten warnen vor Sicherheitsrisiken

Vor der Fußball-EM schlagen die EU-Staaten wegen Sicherheitsrisiken Alarm. Die in elf Städten gleichzeitig ausgetragene Europameisterschaft sei eine «einzigartige Herausforderung», heißt es in einer Erklärung des Rats der EU-Staaten vom Montag. Zum einen seien die Veranstalter gefordert, Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchzusetzen. Zum anderen seien aber auch internationale Polizeizusammenarbeit und Informationsaustausch nötig, um einen sicheren Wettbewerb zu garantieren. Nötig seien maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte und Überwachungssysteme unter Nutzung künstlicher Intelligenz, heißt es in der Erklärung weiter. Die EU-Staaten müssten zudem online Aufrufe zu Gewalt, Extremismus, Radikalisierung und Fremdenfeindlichkeit im Blick behalten.

Montag, 07. Juni, 13.54 Uhr: Deutscher Gruppengegner Portugal: Spieler nach freiem Tag zurück

Nach einem unbestätigten Bericht über eine angebliche Quarantäne von Portugals Fußball-Nationalmannschaft hat der Verband darauf verwiesen, dass die Spieler nach einem freien Tag wieder zurückkehren. Jegliche Informationen bezüglich medizinischer Fragen würden über die offiziellen Kanäle erfolgen, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Montag auf Nachfrage mit. "Die Spieler werden heute nach einem freien Tag zurückkehren."

Nach dem positiven Corona-Befund bei Spaniens Nationalmannschaftskapitän Sergio Busquets hatte "As" berichtet, die portugiesische Auswahl müsse sich vorerst in Quarantäne begeben. Die Dauer soll dem spanischen Sportblatt zufolge bis zu zwölf Tage betragen. Die UEFA verwies auf die Mitteilung des spanischen Verbandes vom späten Sonntagabend und entsprechende Hygiene- und Sicherheitsprotokolle. Eine Bestätigung für mögliche Quarantänen der Teams gab es nicht.

Montag, 07. Juni, 13.47 Uhr: Löw will Dominanz sehen

Joachim Löw will bei der EM-Generalprobe einen dominanten, kompakten und effektiven Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sehen. "Wir müssen uns so präsentieren, dass sich der Gegner völlig an uns anpassen muss", sagte der Bundestrainer zur Testpartie am Montagabend (20.45 Uhr/RTL) gegen Außenseiter Lettland. Für den nach dem paneuropäischen Turnier scheidenden Löw ist es die letzte Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen einige personelle und taktische Varianten zu proben. "Natürlich geht es um das Einspielen. Aber ich plane auch einige Wechsel, weil es im Trainingslager sehr intensiv war", sagte der 61-Jährige. Am Tag nach der Partie gegen die Letten reist der gesamte DFB-Tross ins EM-Basisquartier im fränkischen Herzogenaurach. Am 15. Juni beginnt für das Löw-Team mit dem Vorrundenspiel in München gegen Frankreich das Turnier.

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Montag, 07. Juni, 11.11 Uhr: Deutscher Gruppengegner Portugal laut Bericht angeblich in Quarantäne

Nach dem positiven Corona-Befund bei Spaniens Nationalmannschaftskapitän Sergio Busquets muss sich einem Bericht der "As" zufolge auch die portugiesische Auswahl vorerst in Quarantäne begeben. Die Dauer soll dem spanischen Sportblatt zufolge bis zu zwölf Tage betragen. Der portugiesische Verband äußerte sich am Montag auf Anfrage zunächst nicht. Die UEFA verwies auf die Mitteilung des spanischen Verbandes vom späten Sonntagabend und entsprechende Hygiene- und Sicherheitsprotokolle. Eine Bestätigung für mögliche Quarantänen der Teams gab es nicht.

Sonntag, 06. Juni, 20.50 Uhr: Rummenigge begrüßt Fan-Zulassung für Münchner EM-Spiele

Die EM-Spiele in München vor Fans werden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach Einschätzung von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zusätzlichen Antrieb geben. "14.000 Fans, das ist schon mal was", meinte der 65-Jährige nach dem Gewinn der Meisterschaft der Münchner Fußballerinnen am Sonntag. "Das wird auch für Stimmung sorgen und wird auch der deutschen Nationalmannschaft nachhaltig Unterstützung zukommen lassen."

Sonntag, 06. Juni, 11.44 Uhr: Kroos meldet sich bereit

Für seinen Einsatz bei der EM und schon bei der Generalprobe am Montag in Düsseldorf gegen Lettland sieht Nationalspieler Toni Kroos nach ausgestandener Corona-Erkrakung keine Probleme. "Rein coronamäßig spüre ich nichts. Ich bin so weit, dass ich spielen kann", sagte der Real-Madrid-Star am Wochenende in einer Medienrunde. "Man konnte wirklich von einem milden Verlauf sprechen", berichtete er über seine Corona-Infektion. Er habe "ein, zwei Tage Fieber" gehabt, sei "zwei, drei Tage platt" gewesen. "Dann ging es auch schon wieder", sagte Kroos. Zuvor war auch seine Frau an Covid-19 erkrankt. Eine Woche nach der Rückkehr ins Training fühle er sich gut. "Ich mache mir keine Sorgen um meine Fitness. Es ist ja nicht so, dass ich aus einer sechswöchigen Verletzung komme. Ich habe lediglich eine Woche nichts gemacht. Das bekommt man hin", erklärte Kroos.

Sonntag, 06. Juni, 11.40 Uhr: Letztes DFB-Training in Seefeld ohne Goretzka und Klostermann

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat die letzte Trainingseinheit in Seefeld ohne Leon Goretzka und Lukas Klostermann absolviert. Die weiteren 24 Akteure seines EM-Kaders standen Bundestrainer Joachim Löw dagegen am Sonntagvormittag vor der Turnier-Generalprobe am Montag (20.45 Uhr/RTL) in Düsseldorf gegen Lettland zur Verfügung. Der DFB-Tross sollte am Sonntagnachmittag aus Tirol abreisen und von Innsbruck nach Düsseldorf fliegen. Der Leipziger Abwehrspieler Klostermann hatte bereits nach dem 1:1 im ersten EM-Test gegen Dänemark für einen Tag wegen Problemen am Kniegelenk mit dem Training ausgesetzt. Bayern-Profi Goretzka konnte nach einer Muskelverletzung während des gesamten Trainingslagers in Österreich nicht mit dem Team trainieren. Der Mittelfeldspieler absolvierte ein individuelles Aufbauprogramm.

Sonntag, 06. Juni, 10.06 Uhr: Kanzleramtsminister: EM kann man "jetzt gut durchführen"

Kanzleramtsminister Helge Braun hält das Festhalten an der paneuropäischen Fußball-EM im Juni und Juli für richtig. "Ich glaube schon, dass man so eine Europameisterschaft jetzt gut durchführen kann. Natürlich muss überall darauf geachtet werden, dass weiter die Hygieneregeln eingehalten werden", sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die EM beginnt am 11. Juni, die Spiele werden in zehn Ländern ausgetragen. Deutscher Gastgeber ist München, Halbfinals und Finale sind nach London vergeben.

Samstag, 05. Juni, 15.32 Uhr: Tolisso will sich gegen seine Bayern-Konkurrenten beweisen

Corentin Tolisso blickt auf die "komplizierteste Phase" seiner Karriere zurück. Doch bei der Fußball-EM will es der französische Nationalspieler allen zeigen - auch seinen Münchner Konkurrenten Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Das Duell mit seinen Bayern-Kollegen zum Turnierstart am 15. Juni in München motiviere ihn zusätzlich, sagte Tolisso der Nachrichtenagentur AFP: "Wir wissen sehr gut, dass sie beim FC Bayern die meiste Spielzeit haben und vor mir (in der Hierarchie) stehen. Es liegt an mir zu zeigen, dass ich auch Großes leisten kann." Kimmich, Goretzka und die anderen deutschen Bayern-Stars "sind natürlich meine Teamkollegen, aber an diesem Tag werden wir mehr als nur Gegner sein".

Samstag, 05. Juni, 14.57 Uhr: Einreise "geklärt": Mit England-Profis um Havertz gegen Lettland

Bundestrainer Joachim Löw kann bei der EM-Generalprobe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Lettland auch auf die vier in England spielenden Champions-League-Finalisten in seinem Kader zurückgreifen. "Das ist geklärt", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Samstag im Trainingslager in Seefeld. Das Chelsea-Trio Kai Havertz, Antonio Rüdiger und Timo Werner sowie Ilkay Gündogan von Manchester City dürfen demnach am Sonntag mit den weiteren 22 Nationalspielern aus dem Trainingslager in Österreich nach Deutschland reisen, ohne dort in Quarantäne zu müssen. Das letzte Länderspiel vor der EM-Endrunde findet am Montag (20.45 Uhr/RTL) in Düsseldorf statt.

Samstag, 05. Juni, 14.52 Uhr: DFB-Medaille für Neuer vor Einsatz gegen Lettland

Nationaltorhüter Manuel Neuer soll vor dem EM-Testspiel gegen Lettland vom Deutschen Fußball-Bund für sein 100. Länderspiel ausgezeichnet werden. Das kündigte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Samstag im Trainingslager in Seefeld an. "Er kriegt natürlich dann auch die DFB-Ehrenmedaille für 100 Länderspiele", sagte Bierhoff zur geplanten Ehrung am Montagabend in Düsseldorf.

Samstag, 05. Juni, 12.47 Uhr: Löw fordert mutige Auftritte bei EM

Joachim Löw hat von der deutschen Nationalmannschaft trotz der starken EM-Vorrundengegner Frankreich und Portugal beherzte Auftritte gefordert. "Wir müssen mutig sein, wir müssen uns trauen und wir müssen das Risiko eingehen, Fehler zu machen. Angst dürfen wir nicht haben, Angst lähmt", sagte der Bundestrainer in einem DFB-Aktuell-Interview vor der EM-Generalprobe am Montag (20.45 Uhr/RTL) in Düsseldorf gegen Lettland.

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Samstag, 05. Juni, 12.18 Uhr: Hummels wieder auf dem Platz

Mats Hummels ist im Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Seefeld nach einem Tag Pause wieder auf den Platz zurückgekehrt. Der 32 Jahre alte Dortmunder, der Probleme an der Patellasehne hat, trainierte zwei Tage vor dem letzten EM-Test gegen Lettland mit einem Knie-Tape wieder mit dem Team. Auch der Leipziger Lukas Klostermann war nach Beschwerden am Kniegelenk am Samstagvormittag in Tirol wieder mit dabei.

Freitag, 04. Juni, 15.11 Uhr: Havertz vor EM selbstbewusst: "Ich will Stammspieler sein"

Kai Havertz formuliert als Champions-League-Sieger und Finaltorschütze eine selbstbewusste Erwartungshaltung für die Fußball-Europameisterschaft. "Ich will Stammspieler sein", sagte der Offensivspieler vom FC Chelsea am Freitag nach seinem ersten Training mit der deutschen Nationalmannschaft in Seefeld. Havertz betonte aber mehrmals, dass bei einem Turnier persönliche Ambitionen nicht dominieren dürften. "Als Mannschaft möchte man ein Ziel erreichen. Da geht es nicht, dass man sein Ego darüber stellt." Er sei "Fußballer, ehrgeizig" und wolle "natürlich jedes EM-Spiel spielen", sagte der ehemalige Leverkusener, der am 11. Juni, dem Eröffnungstag der EM-Endrunde, 22 Jahre alt wird.

Freitag, 04. Juni, 14.22 Uhr: EM-Generalprobe des Löw-Teams in Düsseldorf vor 1.000 Fans

Die EM-Generalprobe der Fußball-Nationalmannschaft in Düsseldorf darf wieder vor Fans gespielt werden. Das Team von Joachim Löw tritt am Montag (21.00 Uhr) gegen Lettland vor 1000 Zuschauern an, wie der DFB am Freitag erklärte. Das lässt die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der gegenwärtigen Inzidenz-Lage in der Corona-Pandemie zu. Der Verband will Freikarten verteilen an Menschen aus systemrelevanten Gruppen, beispielsweise an Helferinnen und Helfer in den Impfzentren.

Freitag, 04. Juni, 13.15 Uhr: Münchner EM-Spiele vor jeweils rund 14.000 Zuschauern

Jeweils rund 14.000 Zuschauer sollen die Spiele bei der Fußball-EM in München besuchen dürfen. Dies kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts am Freitag an und sprach von einer Stadionauslastung von "bis zu 20 Prozent". Zunächst hatte die "Bild" darüber berichtet.

Freitag, 04. Juni, 13.08 Uhr: Hummels braucht eine Pause

Drei Tage vor der EM-Generalprobe gegen Lettland hat Rückkehrer Mats Hummels mit dem Teamtraining aussetzen müssen. Der 32 Jahre alte Dortmunder konnte am Freitag in Seefeld nur aus dem Fitnesszelt heraus die Übungseinheit seiner DFB-Kollegen beobachten. Hummels selbst absolvierte nach seinem Nationalelf-Comeback im Fußball-Länderspiel gegen Dänemark wegen Knieproblemen wie auch der Leipziger Lukas Klostermann nur ein individuelles Übungsprogramm.

Freitag, 04. Juni, 08.52 Uhr: Havertz skizziert EM-Ziele

In einer Video-Pk zur Mittagszeit soll Havertz seine EM-Pläne und auch die Ziele für sein erstes Turnier mit der Nationalmannschaft skizzieren. Der Kampf um die EM-Startplätze zieht also an den letzten drei verbleibenden Trainingstagen in Seefeld nochmals an.

Freitag, 04. Juni, 08.50 Uhr: Löw kündigt "intensive Einheiten" an

"Wir müssen ein paar intensive Einheiten einstreuen, vor allem im taktischen Bereich", kündigte Löw nach dem ersten EM-Test an. Die Lernschwerpunkte betreffen dabei unter anderem die Kompaktheit als Mannschaft über das ganze Spielfeld, "um den Gegner vom eigenen Tor weghalten zu können", wie Löw berichtete. Auch in der Offensive möchte der Bundestrainer nun einige Abläufe intensiver schulen.

Donnerstag, 03. Juni, 15.35 Uhr: Mehrheit für EM-Spiele in München vor Zuschauern

Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich für die Münchner Partien bei der EM Zuschauer zumindest in begrenztem Rahmen. Einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) zufolge sprachen sich 82,4 Prozent der bislang 1052 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Fans in der Allianz Arena aus. 17,6 Prozent der in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Marktforschungsunternehmen SLC Management Befragten halten die derzeitige Lage dagegen noch für zu unsicher. "Natürlich wünschen wir uns alle, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter zurückgeht und wir endlich wieder einen weitgehend entspannten Sommer genießen können. Zuschauer im Stadion während der EURO in München können hier ein erster richtiger Schritt für mehr gelebte Normalität, aber vor allem auch ein Aufbruchssignal für den Amateurfußball sein", erklärte BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Donnerstag, 03. Juni, 12.46 Uhr: Can läuft wieder - Goretzka übt mit Ball

Emre Can ist im EM-Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Seefeld/Tirol wieder ins Lauftraining eingestiegen. Der Dortmunder (27) hatte den ersten Turniertest gegen Dänemark (1:1) am Mittwoch in Innsbruck wegen einer Muskelverhärtung an den Adduktoren verpasst. Mit Can auf dem Platz stand am Donnerstagmittag Leon Goretzka. Der Münchner (26), der seine Muskelverletzung auskuriert hat, absolvierte unter Anleitung von Fitnesscoach Krunoslav "Kruno" Banovcic Übungen am Ball.

Donnerstag, 03. Juni, 10.27 Uhr: Vorletzter Turniertest geht unter Löw fast immer schief 

Das 1:1 gegen Dänemark hat auch vor dem achten und letzten Turnier von Joachim Löw als Bundestrainer eine ärgerliche Tradition fortgesetzt. Nur einmal - vor der WM 2010 - konnte Löw mit der deutschen Nationalmannschaft das vorletzte Länderspiel vor einem Großereignis erfolgreich gestalten. Ansonsten gab es in der unmittelbaren Turniervorbereitung beim zweitletzten Probelauf gleich drei Niederlagen und vier Unentschieden.

27.05.2008 Deutschland - Belarus: 2:2 - EM-Finale 
29.05.2010 Ungarn - Deutschland: 0:3 - WM-Dritter
26.05.2012 Schweiz - Deutschland: 5:3 - EM-Halbfinale
01.06.2014 Deutschland - Kamerun: 2:2 - Weltmeister
29.05.2016 Deutschland - Slowakei: 1:3 - EM-Halbfinale
06.06.2017 Dänemark - Deutschland: 1:1 - Confed-Cup-Gewinn
02.06.2018 Österreich - Deutschland: 2:1 - WM-Vorrunden-Aus
02.06.2021 Deutschland - Dänemark: 1:1 - EM-???

Donnerstag. 03. Juni, 9.55 Uhr: Frankreich-Coach Deschamps ist vor EM-Start gegen Deutschland zufrieden 

Trotz eines verschossenen Elfmeters hat sich Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps zufrieden über das Comeback von Karim Benzema geäußert. "Er war sehr präsent und hat viele gute Sachen gezeigt", sagte Deschamps nach dem 3:0-Sieg im Testspiel gegen Wales am Mittwochabend in Nizza. 13 Tage vor dem EM-Auftakt gegen Deutschland war Benzema mit einem Handelfmeter am walisischen Keeper Danny Ward (27. Minute) gescheitert. Die Treffer für den Weltmeister erzielten Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain (35.) sowie die Barcelona-Profis Antoine Griezmann (48.) und Ousmane Dembélé (79.). "Es lief unglücklich für ihn, der Elfmeter war gut geschossen. Ich hätte mich für ihn gefreut, wenn er getroffen hätte, aber wenn er sich das für später aufhebt ...", sagte Deschamps. Der 33 Jahre alte Angreifer von Real Madrid habe sich gut in das Kollektiv eingefügt, lobte der ehemalige Nationalspieler. Benzema war Mitte Mai überraschend für die Europameisterschaft nominiert worden und kehrte nun nach mehr als fünfeinhalb Jahren in die Equipe Tricolore zurück. Deutschland und Frankreich treffen am 15. Juni in München aufeinander. 

Mittwoch, 02. Juni, 23.04 Uhr: DFB-Elf spielt 1:1 im vorletzten Test gegen Dänemark

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat einen möglichen Sieg im vorletzten Länderspiel vor der anstehenden Europameisterschaft verpasst. Gegen Dänemark spielte die DFB-Auswahl am Mittwochabend in Innsbruck 1:1 (0:0). Florian Neuhaus sorgte in der 48. Minute für die Führung, der Leipziger Yussuf Poulsen glich für die Dänen in der 71. Minute aus. Die von Bundestrainer Joachim Löw zurückgeholten Thomas Müller und Mats Hummels standen in der Startformation. Die EM-Generalprobe gibt es am kommenden Montag in Düsseldorf gegen Lettland. Erster Vorrundengegner ist am 15. Juni in München Weltmeister Frankreich.

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Mittwoch, 02. Juni, 22.20 Uhr: Rüdiger im DFB-Hotel in Seefeld eingetroffen

Champions-League-Sieger Antonio Rüdiger ist am Mittwoch im DFB-Trainingslager in Seefeld angekommen - und zwar als jetzt zweifacher Vater. Der 28-Jährige verkündete am Mittwochabend bei Twitter die Geburt, der Abwehrspieler vom FC Chelsea postete ein Bild von sich mit Baby auf dem Arm. "Gott hat immer einen besseren Plan als wir", schrieb er auf Englisch dazu. "Stolzer Papa zum zweiten Mal." Seine Ankunft in den Tiroler Alpen hatte zuvor der Deutsche Fußball-Bund mitgeteilt. Rüdigers Chelsea-Kollegen Kai Havertz und Timo Werner sowie Finalverlierer Ilkay Gündogan von Manchester City werden am Donnerstag in Seefeld erwartet.

Mittwoch, 02. Juni, 14.49 Uhr: Seehofer setzt sich für Ausnahme bei Einreiseregeln ein

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) setzt sich für Ausnahmen bei den Einreiseregeln aus Großbritannien für Teilnehmer der Fußball-EM ein. Großbritannien gilt als Virusvarianten-Gebiet, die Einreise war zuletzt aufgrund der dortigen Ausbreitung der als besonders ansteckend geltenden indischen Corona-Variante drastisch eingeschränkt worden. Die vier England-Legionäre Ilkay Gündogan, Antonio Rüdiger, Timo Werner und Kai Havertz müssten bei der Einreise nach Deutschland derzeit für 14 Tage in Quarantäne, ein Freitesten ist nicht möglich. Betroffen von der Regelung wären zudem die Teilnehmer des Viertelfinals in München, wenn sie zuvor eine Partie in Großbritannien absolviert hätten.

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Mittwoch, 02. Juni, 14.35 Uhr: Ganz viel Bundesliga bei der EM

So viele Spieler aus den Bundesligen sind noch nie zu einer Fußball-EM gefahren. 91 Akteure verdienen in Deutschland ihr Geld, nur England stellt ein größeres Kontingent. Die Bayern sind mit 14 Akteuren dabei.

Mittwoch, 02. Juni, 10.10 Uhr: Schweinsteiger kritisiert Löw wegen Boateng

Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat Bundestrainer Joachim Löw dafür kritisiert, bei der Rückholaktion nicht auch Jerome Boateng für die EM nominiert zu haben. Ihm persönlich sei diese Entscheidung "ein Rätsel", da Boateng "der beste" Innenverteidiger der abgelaufenen Saison gewesen sei, sagte Schweinsteiger im Interview mit der Sport Bild: "Er ist auch besser als alle Verteidiger, die nun im EM-Aufgebot Deutschlands stehen."

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Mittwoch, 02. Juni, 09.52 Uhr: Günter vor EM bescheiden

Nach seiner überraschenden EM-Nominierung durch Bundestrainer Joachim Löw geht Christian Günter mit bescheidenen Zielen in das Turnier. "Ich freue mich über jede Einsatzminute, die ich bekomme – aber selbst wenn keine herauskommen sollte, ist das schon jetzt eine Riesenerfahrung für mich", sagte der Linksverteidiger des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg im Interview mit der Stuttgarter Zeitung/den Stuttgarter Nachrichten.

Er habe aber "natürlich wie jeder andere auch den Hunger zu spielen, alle wollen auf den Platz, das ist klar", sagte Günter, fügte aber an: "Aber am Ende zählt das Team, und jeder muss sich dem gemeinsamen Ziel unterordnen. Ich kann unfassbar viel dazulernen, und es ist ein Traum, der bei dieser EM wahr wird für mich."

Mittwoch, 02. Juni, 09.37 Uhr: Kroos nach Corona-Quarantäne fit für EM: "Herz funktioniert noch"

Nach überstandener Corona-Infektion geht Nationalspieler Toni Kroos voller Vorfreude und topfit in die Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft. "Es ist alles in Ordnung. Das Herz funktioniert noch", erzählte der Mittelfeldspieler von Real Madrid bestens gelaunt im gemeinsamen Podcast "Einfach mal Luppen" mit seinem Bruder Felix Kroos (30). Kroos (31) war am 17. Mai positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste in Quarantäne. Erst nach einem negativen PCR-Test durfte er von Spanien ins österreichische Seefeld zum Trainingslager der DFB-Elf reisen, wo er am Sonntag verspätet zum Team stieß. Zunächst wurde er in seinem Zimmer isoliert. Nach seiner Ankunft absolvierte Kroos einen Belastungstest. Ein EKG und andere Tests wie Blutabnahme, Lungenfunktionstest und ein Ultraschall vom Herz wurden durchgeführt, um sicherzugehen, "dass ich nicht nur negativ bin, sondern auch wieder Leistungssport machen kann. Mir geht es gut", sagte der Weltmeister von 2014.

Dienstag, 01. Juni, 18.45 Uhr: Zwei BVB-Profis im endgültigen England-Kader

Die beiden BVB-Profis Jude Bellingham (17) und Jadon Sancho (21) haben es in das endgültige EM-Aufgebot der englischen Fußball-Nationalmannschaft geschafft. Trainer Gareth Southgate berief das Duo von Borussia Dortmund als einzige Bundesliga-Profis am Dienstag in seinen 26-köpfigen Kader für die Endrunde (11. Juni bis 11. Juli). Angeführt wird das Aufgebot von Tottenhams Harry Kane.

Dienstag, 01. Juni, 18.34 Uhr: Kroos und Musiala wieder im Training - 21 Spieler dabei

Toni Kroos ist nach überstandener Corona-Infektion wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der Star von Real Madrid und auch Bayern-Jungprofi Jamal Musiala, der im Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Tirol wegen einer Muskelblessur zuvor nur ein individuelles Übungsprogramm bestritten hatte, waren am Dienstag beim Abschlusstraining für das Testspiel gegen Dänemark dabei. Insgesamt standen 21 Spieler auf dem Rasen. Der 31 Jahre alte Kroos, der in Madrid 14 Tage in häuslicher Quarantäne war, und der 18-jährige Musiala waren bei den Aufwärm-Übungen des Teams im Tivoli Stadion mit auf dem Platz. Danach trainierte die Mannschaft unter Ausschluss der Medien weiter. Für einen Einsatz im Spiel gegen die Dänen am Mittwoch kommt der 101-malige Nationalspieler Kroos noch nicht infrage.

Dienstag, 01. Juni, 15.15 Uhr: Niederländischer Keeper Cillessen verpasst EM

Der niederländische Nationaltorhüter Jasper Cillessen verpasst die Europameisterschaft. Der 32-Jährige vom FC Valencia wurde in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet und ist in Quarantäne, wie der niederländische Verband am Dienstag mitteilte. Marco Bizot (30/AZ Alkmaar), der schon zu den vier Keepern des vorläufigen Kaders gehörte, steht nun im festen Kader für die EM vom 11. Juni bis 11. Juli. Die Niederlande treffen in der Gruppe C auf Nordmazedonien, Österreich und die Ukraine.

Dienstag, 01. Juni, 14.19 Uhr: Keine Zuschauer in Innsbruck - Hoffnung für Lettland-Spiel

Das EM-Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) gegen Dänemark im Tivoli Stadion von Innsbruck wird ohne Zuschauer stattfinden. Ein Antrag des DFB auf Zulassung einer beschränkten Zahl von Fans wurde von den örtlichen Behörden mit Hinweis auf die gültige Corona-Verordnung abgelehnt, teilte der Verband am Dienstag mit. Für die EM-Generalprobe am kommenden Montag in Düsseldorf gegen Lettland hofft der DFB noch auf die Genehmigung für 500 bis 1000 Zuschauer.

Dienstag, 01. Juni, 13.54 Uhr: Umdenken bei Löw: Standards "total ausbaufähig"

Joachim Löw war nie ein großer Freund von Standards. Jetzt erklärt er sie plötzlich zum Schwerpunkt im Training. Die meisten Tore, dozierte der Fußball-Lehrer Joachim Löw vor einigen Jahren, "fallen heutzutage nicht nach Standardsituationen". Viel wichtiger als schnöde Ecken oder Freistöße sei das schnelle Umschalten nach Ballgewinn oder -verlust. Doch inzwischen hat bei Löw ein Umdenken stattgefunden: In der Vorbereitung auf die EM legt der einstige Feingeist plötzlich einen "Schwerpunkt" auf die Waffe des kleinen Mannes. Die Bilanz der deutschen Nationalmannschaft bei Standards sei "total ausbaufähig", hat Löw beobachtet - und zwar defensiv wie offensiv. Deshalb will er das Verhalten bei ruhenden Bällen vor dem Auftaktspiel am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich "konsequent" üben lassen. Die erste Gelegenheit, das frisch erlernte Wissen anzuwenden, bietet sich seinen Schülern im Test gegen Dänemark am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) in Innsbruck.

Dienstag, 01. Juni, 13.35 Uhr: EM-Test gegen Dänemark mit Hummels und Müller - Kroos dabei

Bundestrainer Joachim Löw setzt im ersten EM-Test der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gleich wieder auf die Rückkehrer Mats Hummels und Thomas Müller. Das Duo wird gegen Turnierteilnehmer Dänemark am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) in Innsbruck von Beginn an auflaufen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass sie spielen, ist nicht so gering", sagte Assistenztrainer Marcus Sorg mit einem Schmunzeln. Hummels soll die Abwehr vor Kapitän Manuel Neuer organisieren, der von Torwarttrainer Andreas Köpke bereits eine Einsatzgarantie erhalten hatte. Für Müller ist die zentrale offensive Mittelfeldrolle vorgesehen. Zumindest am Abschlusstraining nahmen auch Toni Kroos nach seiner COVID-19-Erkrankung und Jamal Musiala, der seine muskulären Probleme überstanden hat, teil.

Dienstag, 01. Juni, 10.50 Uhr: Löw will die Sinne schärfen und Abwehrprobleme lösen

Der Bundestrainer wird bei seinem Personal noch einmal die Sinne schärfen für die Aufgabe am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL). Er möchte gegen die ebenfalls für die EM qualifizierten Dänen "Fortschritte" sehen: "Die Mannschaft soll sich festigen und Wettkampfpraxis sammeln." Besonders steht in Innsbruck die Abwehrarbeit des gesamten Teams auf dem Prüfstand. "In der Defensive waren wir häufig anfällig. Wir haben aus verschiedenen Situationen heraus Tore bekommen. Das ist eine wichtige Geschichte", sagte Löw: "An der Kompaktheit arbeiten, Eins-zu-eins-Situationen richtig lösen, das Zweikampfverhalten schulen - das ist die Basis. Da müssen wir uns verbessern."

Dienstag, 01. Juni, 10.23 Uhr: Wirtschaftsminister Aiwanger spricht sich für 15.000 Fans in München aus

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich angesichts der sinkenden Coronazahlen für 15.000 Zuschauer in der Münchner Allianz Arena bei der anstehenden Fußball-EM ausgesprochen. "Ich bin schon der Meinung, wenn jeder fünfte Platz besetzt ist und die vorher getestet sind, bitteschön", sagte der Freie-Wähler-Vorsitzende im BR-Fernsehen: "Dann rein mit den Leuten, hilft ja nix!"

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Montag, 31. Mai, 19.02 Uhr: DFB-Team trainiert unter "besten Bedingungen"

"Beste Bedingungen!" titelte das DFB-Team am Montag in den Sozialen Medien und postete mehrere Trainingsbilder. Und in der Tat: Auf den Bildern scheint die Sonne, Wolken sind weit und breit nicht zu sehen.

Montag, 31. Mai, 14.31 Uhr: Hummels bewertet sein DFB-Comeback auch als persönlichen Sieg

Mats Hummels bewertet sein Comeback in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auch als einen persönlichen Sieg nach der bitteren Ausbootung durch Bundestrainer Joachim Löw im Frühjahr 2019. "Es hat weh getan", sagte der 32 Jahre alte Abwehrspieler von Borussia Dortmund am Montag im Trainingslager in Seefeld und fügte hinzu: "Es war ein Ziel von mir, mich wieder hier reinzuarbeiten. Aus Ehrgeiz - und weil es auch eine Ehre für mich ist, für Deutschland zu spielen." Er sei schon "ein bisschen nervös und aufgeregt" gewesen, als er am vergangenen Freitag in den DFB-Kreis zurückkehrte, gab der Weltmeister von 2014 zu. "Ich will mich sportlich und als Typ voll einbringen", kündigte er für das Turnier an. An diesem Mittwoch soll er in Innsbruck im EM-Test gegen Dänemark zum 71. Mal für Deutschland auflaufen.

Montag, 31. Mai, 13.13 Uhr: Neuer steht gegen Dänemark im Tor - Bielefelder Ortega "auf Abruf" 

Manuel Neuer wird im ersten EM-Testspiel gegen Dänemark im Tor der deutschen Nationalmannschaft stehen. Das kündigte Bundestorwarttrainer Andreas Köpke am Montag in Seefeld an. Der 35 Jahre alte Kapitän wird an diesem Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) in Innsbruck sein 99. Länderspiel bestreiten. Für die EM-Generalprobe am kommenden Montag in Düsseldorf gegen Lettland habe man dagegen noch keine Festlegung für die Torwartposition getroffen, sagte Köpke. Der Ex-Nationaltorhüter ließ auch offen, ob Arsenal-Keeper Bernd Leno oder Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt als Nummer 2 ins EM-Turnier geht. Der Trainerstab wolle erst nach dem Trainingslager in Tirol festlegen, ob es "eine klare Nummer 2 gibt" oder sich Leno und Trapp während der EM bei den einzelnen Partien abwechseln als erster Ersatz für Neuer. Köpke bestätigte zudem, dass Stefan Ortega von Arminia Bielefeld als Torwart Nummer 4 "auf Abruf gestellt" worden sei.

Montag, 31. Mai, 9.36 Uhr: Kroos in Seefeld eingetroffen

Rio-Weltmeister Toni Kroos ist im DFB-Quartier in Seefeld eingetroffen. Der Deutsche Fußball-Bund veröffentlichte am Sonntagabend Fotos von der Ankunft des Real-Madrid-Stars im EM-Vorbereitungscamp in den Tiroler Alpen und kommentierte: "Schön, dass du da bist." Der 101-malige Fußball-Nationalspieler war in Madrid an Corona erkrankt. Nach Ablauf der 14-tägigen häuslichen Quarantäne und einem negativen Corona-Test konnte Kroos von Spanien nach Österreich reisen.

Montag, 31. Mai, 9.30 Uhr: DFB-Elf glaubt an gutes Abschneiden bei der EM

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der EM (11. Juni bis 11. Juli) ein hohes Ziel. "Es ist von jedem Spieler ein großer Traum, den Titel zu gewinnen. Dafür geben wir unser Bestes", sagte Leroy Sane in einer Medienrunde im Trainingslager der DFB-Auswahl im österreichischen Seefeld. Der Gladbacher Matthias Ginter meinte, die deutsche Elf sei "vielleicht noch nicht so erfahren wie andere Nationen. Aber wir haben einen unglaublichen Ehrgeiz in der Mannschaft. Wenn das eine Rädchen in das andere passt, ist wahnsinnig viel möglich." Leipzigs Lukas Klostermann ergänzte mit Blick auf die anspruchsvolle deutsche Gruppe F, in der Weltmeister Frankreich (15.6.), Titelverteidiger Portugal (19.6.) und Außenseiter Ungarn (23.6.) warten: "Keiner hat Angst und Bammel vor den Spielen. Man freut sich darauf, sich mit den Besten zu messen."

Sonntag, 30. Mai, 18.12 Uhr: Hummels beendet Training vorzeitig - Musiala steigert Pensum

Mats Hummels hat die Übungseinheit der deutschen Nationalmannschaft am Sonntagabend vorzeitig beendet. Während seine Teamkollegen noch einige Läufe absolvierten, verließ der Innenverteidiger des Pokalsiegers Borussia Dortmund mit einem Eisbeutel auf dem linken Knie den Platz. Hummels gab aber sofort Entwarnung. "Alles gut", sagte der Weltmeister von 2014 und scherzte mit den Mitspielern. Jamal Musiala hat derweil nach seinen Hüftproblemen das Pensum gesteigert. Das 18 Jahre alte Offensivtalent trainierte im Sonnenschein schon wieder mit dem Ball und absolvierte einige Sprints. Wann Musiala ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist noch offen. Man schaue von "Tag zu Tag", teilte der DFB mit.

Sonntag, 30. Mai, 14.56 Uhr: Volland von EM-Nominierung überrascht

Der Anruf des Bundestrainers hat Wirkung hinterlassen. "Hast du Bock auf die EM?", fragte Joachim Löw den ehemaligen Leverkusener Kevin Volland, wie dieser im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Seefeld erzählte. "Ich war schon ein bisschen überrascht über den Anruf", gab er zu. Das letzte seiner bisherigen zehn Länderspiele ist viereinhalb Jahre her. Vor allem der Wechsel von Bayer zur AS Monaco im Sommer 2020 brachte Volland wieder ins Blickfeld des Bundestrainers. Mit seinem Club schloss er die jüngste Saison auf Rang drei ab. "Wir haben ein extrem gutes Jahr mit Monaco gespielt. Ich persönlich habe mich nochmal gesteigert, auch im physischen Bereich", berichtete der Rückkehrer: "Vom Erfolg hat jeder einzelne Spieler profitiert." Das persönliche EM-Ticket empfindet er "schon als Belohnung".

Sonntag, 30. Mai, 14.00 Uhr: Hernandez freut sich auf Duell mit Deutschland

Lucas Hernandez vom deutschen Rekordmeister Bayern München fiebert dem Spiel zwischen Weltmeister Frankreich und Deutschland bei der EM-Endrunde entgegen. Die Partie zum Auftakt der Gruppe F findet am 15. Juni in München statt. "Es wird eine Menge Emotionen geben, nachdem ich da seit zwei Jahren spiele. Auf der Gegenseite gibt es viele Spieler von Bayern. Es wird ein besonderes Spiel werden, anders, aber eines, das ich gewinnen möchte", sagte Hernandez in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

Sonntag, 30. Mai, 11.55 Uhr: Sorgenkind Süle muss "intensiv arbeiten"

Für Sorgenkind Niklas Süle wird das Trainingslager mit der deutschen Nationalmannschaft zum echten Härtetest für die EM (11. Juni bis 11. Juli). "Er muss hier intensiv arbeiten, um die Form aufzubauen", betonte DFB-Direktor Oliver Bierhoff zum Auftakt der Vorbereitung in Seefeld/Tirol am Freitag. Der Profi von Bayern München komme "sicher aus keiner leichten Situation", meinte Bierhoff, habe aber "unheimliche Qualität. Meine Hoffnung ist, dass er, wenn er in so einem Kreis arbeitet, wieder an seine Leistungen anknüpfen kann."

Sonntag, 30. Mai, 9.51 Uhr: Noch keine klare Nummer 2 hinter Neuer

Bundestrainer Joachim Löw und sein Assistent Andreas Köpke haben hinter Kapitän Manuel Neuer noch keine klare Rangfolge bei den Torhütern festgelegt. "Was das Ranking betrifft, werden wir uns Zeit lassen", sagte Löw im EM-Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Seefeld/Tirol. Neuer ist die unumstrittene Nummer 1 im deutschen Tor. Die Rolle des Stellvertreters ist jedoch vakant, weil Marc-Andre ter Stegen nach seiner Knie-OP für die EM (11. Juni bis 11. Juli) ausfällt. Als weitere Torhüter hat Löw Bernd Leno vom FC Arsenal und den Frankfurter Kevin Trapp in sein 26-köpfiges Aufgebot berufen.

Samstag, 29. Mai, 16.40 Uhr: Löw setzt bei Quarantäne-Problematik auf Bierhoffs Verhandlungen

Joachim Löw setzt in der Corona-Problematik auf eine "bestmögliche Lösung" für die vier England-Profis, die nach dem Champions-League-Finale zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft stoßen sollen. Ilkay Gündogan (Manchester City), Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Timo Werner (FC Chelsea) droht bei der Einreise nach Deutschland eine 14-tägige Quarantäne, da sie sich zuletzt auch im Corona-Virusvariantengebiet Großbritannien aufgehalten haben. Für Österreich hatte das zuständige Gesundheitsministerium eine Sonderregelung bestätigt, die eine Anreise der vier Spieler direkt ins Trainingslager nach Seefeld ohne Quarantäne-Maßnehmen ermöglicht. In Deutschland, bekräftigte das Bundesinnenministerium am Samstag auf dpa-Anfrage, gelten hingegen die strikten Einreisebestimmungen "auch für den Profifußball".

Samstag, 29. Mai, 13.03 Uhr: Neuer freut sich auf Zeit im DFB-Team unter Flick

Kapitän Manuel Neuer freut sich auch jetzt schon auf die Zeit unter dem nächsten Bundestrainer Hansi Flick in der deutschen Nationalmannschaft und denkt nicht an ein Ende seiner Länderspiel-Laufbahn. "Für mich persönlich ist es so, dass ich immer Spaß und Freude habe, bei der Nationalmannschaft zu spielen, dass es mich stolz macht und dass ich gerne das Trikot anziehe auch in Zukunft, wenn es mir gut geht", sagte der 35 Jahre alte Torwart des FC Bayern München am Samstag. Er fühle sich sehr fit und leistungsfähig. "Ich habe nicht vor, meine Nationalmannschaftskarriere zu beenden."

Samstag, 29. Mai, 13.01 Uhr: Ungarn regelt Aufenthalt von ausländischen Fans

Ausländische Fußball-Fans können für die EM im Juni nach Ungarn reisen, wenn sie ein Ticket für eines der vier geplanten Spiele in Budapest haben. Eine entsprechende Verordnung der ungarischen Regierung erschien in der Nacht zum Samstag im Ungarischen Amtsblatt. Ansonsten sind touristische Reisen nach Ungarn derzeit immer noch nicht möglich. In der Budapester Puskas-Arena finden drei Vorrundenspiele und ein Achtelfinale statt. Als einziges EM-Austragungsland hat Ungarn volle Zuschauerränge zugesichert.  

Samstag, 29. Mai, 9.51 Uhr: Keine Impfungen von Nationalspielern während EM

Die deutsche Nationalmannschaft geht ohne bereits zweimal geimpfte Spieler in die Europameisterschaft. Es sei "nicht vorgesehen, dass wir während des Turniers impfen", sagte Teamarzt Tim Meyer am Freitag im Trainingslager in Seefeld. Keiner der 26 Akteure im deutschen EM-Kader sei schon "durchgeimpft". Einige haben aber bereits eine erste Impfung gegen Corona erhalten. Auf zweite Impfungen soll auch deswegen verzichtet werden, weil es Nebenwirkungen geben könnte, die das Leistungsvermögen der Spieler beeinflussen könnten. Etliche Mitglieder des Betrauerstabes sind dafür schon zweimal geimpft. 

Freitag, 28. Mai, 16.43 Uhr: DFB stach beim Kampf um Flick auch Real Madrid aus

Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff ist stolz darauf, dass der Deutsche Fußball-Bund im Werben um Hansi Flick als künftigem Bundestrainer auch europäische Topclubs wie Real Madrid ausstechen konnte. "Mich freut es riesig, dass sich Hansi für die Nationalmannschaft entschieden hat. Die Konkurrenz war ja groß", berichtete Bierhoff am Freitag im Trainingslager des DFB-Teams für die Europameisterschaft im österreichischen Seefeld. Flick habe nach seinen sieben Titeln mit dem FC Bayern München als begehrter Coach auch lukrativere Angebote als beim DFB vorliegen gehabt. "Da hat er wirtschaftlich andere Möglichkeiten gehabt und auch sportlich interessante Aufgaben", sagte Bierhoff. Flicks Entscheidung für die Nachfolge von Joachim Löw zeige, "wie sehr ihm die Nationalmannschaft am Herzen liegt".

Freitag, 28. Mai, 16.34 Uhr: Löw startet mit 20 Spielern im Trainingslager 

Bundestrainer Joachim Löw startet mit 20 Nationalspielern in die Vorbereitung auf die Europameisterschaft. Neben den vier Champions-League-Finalisten von Manchester City und dem FC Chelsea werden auch Real-Madrid-Star Toni Kroos nach einer Corona-Erkrankung und Bayern-Profi Leon Goretzka nach einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel erst später zum Team stoßen. Bei Kroos hofft DFB-Direktor Oliver Bierhoff, dass der Vize-Kapitän bereits "in den nächsten zwei, drei Tagen eintreffen" könne.

Freitag, 28. Mai, 14.58 Uhr: Havertz gehört laut Völler die Zukunft in der Nationalmannschaft

Der frühere DFB-Teamchef Rudi Völler hält Kai Havertz für einen der künftigen Stars in der deutschen Nationalmannschaft. Er könne schon jetzt bei der EM voll im Fokus stehen, sagte der Sport-Geschäftsführer des Bundesligisten Bayer Leverkusen im Interview dem "Sportbuzzer" (Freitag) über den Offensivspieler des FC Chelsea. "Der liebe Gott hat ihm alles in die Wiege gelegt, was man braucht: Er ist schnell, hat eine super Technik, ist torgefährlich und kopfballstark. Auf jeden Fall wird ihm die Zukunft der Nationalmannschaft gehören", sagte Völler. Der 21-jährige Havertz war vor dieser Saison von Leverkusen in die Premier League gewechselt.

Freitag, 28. Mai, 13.30 Uhr: DFB-Team startet in Seefeld mit Rückkehrern Hummels und Müller in Vorbereitung

Die prominenten Rückkehrer Thomas Müller und Mats Hummels sind wieder im Kreis der Nationalmannschaft. Die beiden Rio-Weltmeister, die von Bundestrainer Joachim Löw nach mehr als zwei Jahren in die DFB-Auswahl zurückgeholt wurden, reisten am Freitagmittag wie der Großteil der EM-Spieler ins Trainingslager nach Seefeld an. Der Dortmunder Abwehrspieler Hummels traf in einer Limousine des DFB-Fahrdienstes bei strahlend blauem Himmel im Teamhotel Nidum ein. Der Münchner Müller folgte wenige Minuten später zusammen mit Kapitän Manuel Neuer in einem Kleinbus. Für das Team war für den späten Nachmittag in den Tiroler Alpen das erste Training angesetzt. "Das Trainingslager ist ein wichtiger Schlüssel für das Turnier", sagte Löw, der mit Abschluss der EM nach 15 Jahren als Bundestrainer aufhört. Das DFB-Team will in den zehn Tagen in Tirol die Grundlagen für ein erfolgreiches Turnier legen.

 

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