Überraschendes Urteil

Further Drogenprozess: Nur einer muss ins Gefängnis

Die sogenannte "Furth-Connection" war keine Bande im juristischen Sinne. So sieht es die 5. Strafkammer am Landgericht Regensburg. Folglich bekam einer der Angeklagten fünf Jahre Haft, die beiden anderen nur Bewährung.


Über 40 Fälle des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge konnten dem Further nachgewiesen werden. Meistens ging es dabei um Marihuana und Haschisch, teilweise aber auch um härtere Sachen wie Kokain, Schmerztabletten und andere Rauschmittel. Die Mengen bewegten sich in der Regel im Kilobereich. Insgesamt dürfte der Further deutlich mehr als einen Zentner Drogen verhökert haben.

Über 40 Fälle des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge konnten dem Further nachgewiesen werden. Meistens ging es dabei um Marihuana und Haschisch, teilweise aber auch um härtere Sachen wie Kokain, Schmerztabletten und andere Rauschmittel. Die Mengen bewegten sich in der Regel im Kilobereich. Insgesamt dürfte der Further deutlich mehr als einen Zentner Drogen verhökert haben.

Von Redaktion Furth im Wald

Sie haben 2022 den ostbayerischen Raum kiloweise mit Drogen überschwemmt. Vor Gericht sind sie trotzdem relativ glimpflich davongekommen. Der Hauptbeschuldigte im Prozess gegen die sogenannte "Furth-Connection" kassierte am Mittwoch in Regensburg eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Weil der 25-jährige Further aber schon seit 15 Monaten in Untersuchungshaft sitzt und die Richter zudem seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt anordneten, muss er wohl nur noch sieben Monate im Gefängnis verbüßen. Seine beiden Mitangeklagten erhielten Bewährungsstrafen.

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