Serien-Tipp Netflix-Serie "Verschwunden: Tatort Cecil Hotel"

Das "Cecil Hotel" in Los Angeles, Kalifornien. Foto: Netflix

Manche Orte sind förmlich verflucht. Das "Cecil Hotel" in Los Angeles war Tatort zahlreicher Verbrechen. Eine Netflix-Serie erzählt die grausamen Geschichten, die sich hier ereignet haben. 

Dieses Hotel in Downtown Los Angeles schien das Böse förmlich anzuziehen. Zum einen war das „Cecil Hotel“ eine Bleibe des bekannten Serienmörders Richard Ramirez. Ein brutaler Satanist, der in den Jahren 1984 und 1985 insgesamt 13 Menschen ermordete („Night Stalker“ auf Netflix erzählt seine Geschichte). Außerdem nächtigte im „Cecil Hotel“ der österreichische Killer Jack Unterweger. Und damit nicht genug: Zahlreiche Menschen sprangen aus dem Fenster oder wurden in ihrem Zimmer vergewaltigt oder ermordet.

Der Trailer zur Serie: 

Die Netflix-Serie „Verschwunden: Tatort Cecil Hotel“ beleuchtet allerdings eine andere Tragödie, die sich im „Cecil Hotel“ abspielte: das Verschwinden der jungen Kanadierin Elisa Lam im Jahr 2013. Zu ihrem Fall wurde eine Video auf YouTube millionenfach geklickt. Es zeigt die damals 21-Jährige, wie sie kurz vor ihrem Verschwinden einen Aufzug im „Cecil Hotel“ betritt und sich dabei äußerst merkwürdig verhält. Flüchtet sie vor jemandem? Hat sie panische Angst? Wurde sie vielleicht unter Drogen gesetzt? Nach kurzer Zeit folgt die schaurige Gewissheit: Als sich Hotelgäste über das bräunlich verfärbte und seltsam schmeckende Leitungswasser beschweren, findet ein Hotelmitarbeiter die Leiche der jungen Kanadierin, schwimmend in einem Wassertank auf dem Dach des Hotels. Wie konnte das passieren?

„Verschwunden: Tatort Cecil Hotel“, Miniserie, eine Staffel mit vier Folgen á 55 Minuten, verfügbar auf Netflix, empfohlen ab 16 Jahren.

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