True-Crime Podcast-Tipp "Sekten und Kulte – Im Namen des Bösen" auf Spotify

Der Spotify-Podcast "Sekten und Kulte - Im Namen des Bösen" erzählt von einigen der brutalsten Vereinigungen der Geschichte. Foto: Spotify

Wie schaffen es einzelne Personen, viele andere in ihren Bann zu ziehen? Wieso verfallen so viele Menschen völlig absurden Theorien? Und warum schaffen sie es nicht, sich aus den Fängen dieser manipulativen Machenschaften zu befreien?

Manche würden für ihren Anführer sogar töten oder selbst sterben. Der Spotify-Original-PodcastSekten und Kulte – Im Namen des Bösen“ behandelt genau diese Fragen in etwa 50 Minuten langen Episoden. Im Podcast sprechen Diane Hielscher und Sebastian von Dagow über obskure Vampirkulte, genauso wie über bekannte Sekten wie die Manson Family. Dabei beleuchten sie, welche Persönlichkeit hinter der jeweiligen Gemeinschaft steckt und erklären, warum sich Menschen der Gruppierung angeschlossen haben und wie diese funktioniert.

Als Zuhörer kann man oft nicht glauben, zu welchen Taten Menschen von anderen überredet werden können und man ist gleichermaßen fasziniert wie schockiert. Ein Fall, der besonders in Erinnerung bleibt, ist die Geschichte von Keith Raniere und seiner Organisation NXIVM (Nexium). In vier Teilen behandelt der Podcast die Organisation, die mentale Selbstoptimierung verspricht, sich Jahre später jedoch als Sexsklaven-Ring entlarvt.

Die meisten der bisher 121 erschienen Folgen sind nichts für schwache Nerven. Leider werden in den ersten Episoden nicht immer Trigger-Warnungen eingeblendet und dennoch brutale Szenen genau geschildert. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Anhören die Episodenbeschreibung zu lesen, um sich dann dafür oder dagegen zu entscheiden.

„Sekten und Kulte – Im Namen des Bösen“, Podcast, verfügbar auf Spotify, Länge der Folgen zwischen 30 Minuten und einer Stunde, empfohlen ab 18 Jahren.

  

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