True-Crime Buch-Tipp "Auf den Spuren des Todes" von Isolde Stöcker-Gietl

"Auf den Spuren des Todes" von Isolde Stöcker-Gietl behandelt lokale Morde und Verbrechen. Foto: Battenberg-Gietl-Verlag

Wenn sich Serien, Podcasts oder Bücher um „wahre Verbrechen“ drehen, denkt man in der Regel an die USA oder Großstädte wie Berlin. Dass es auch in Ostbayern einige Verbrechen gibt, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen können, wird gerne übersehen.

Um genau diese Fälle hat sich die Journalistin und Gerichtsreporterin Isolde Stöcker-Gietl in ihrem Buch „Auf den Spuren des Todes – Wahre Verbrechen in Ostbayern“ gekümmert.

Dafür hat sie nicht nur Fakten zusammengetragen, sondern auch mit Angehörigen gesprochen, mit Polizei, Psychologen, Fallanalytikern, mit Strafrechtsexperten und sogar mit den Tätern. Damit will die Journalistin vor allem den Opfern der Verbrechen eine Stimme geben und die Erinnerung an sie aufrechterhalten. Ob es nun eine späte Rachetat im Landkreis Regen ist, auf deren Aufklärung die Eltern 15 Jahre lang warten mussten, der Mord an einem Adeligen, der den Landkreis StraubingBogen erschütterte, oder das mysteriöse Verschwinden einer Frau im Landkreis Cham – alle Fälle sind anschaulich geschildert und durch Fotos und Experteninterviews ergänzt. Dabei zeigt sich oft: Täter sind selten. Fremde, sondern meist im eigenen Familien- oder Bekanntenkreis zu finden. Aufgrund der manchmal schockierenden Details ist das Buch aber nichts für zarte Gemüter.

„Auf den Spuren des Todes – Wahre Verbrechen in Ostbayern“ von Isolde Stöcker-Gietl, Länge: 200 Seiten, erschienen im Battenberg-Gietl-Verlag.

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