True-Crime Buch-Tipp "Wahre Verbrechen" von Christine Brand

In "Wahre Verbrechen" erzählt Gerichtsreporterin Christine Brand über ihre spannendsten Fälle. Foto: Blanvalet-Verlag

Ein unscheinbares Ehepaar, das zum mörderischen Duo wird, ein Mann, der seine Frau ermordet und trotzdem freigesprochen wird: Diese Fälle und noch mehr beschäftigen Christine Brand in ihrem Buch „Wahre Verbrechen – Die dramatischsten Fälle einer Gerichtsreporterin“.

Die Autorin ist bekannt durch ihre Krimiromane, arbeitet aber auch als Gerichtsreporterin. Für ihr Buch hat sie Fälle aufgearbeitet, bei denen sie selbst die Verhandlungen beobachtet hat. Das heißt, sie war hautnah dabei und hat besondere Einblicke in die Geschichten von Tätern, Opfern und Publikum bekommen. Schön dabei: Christine Brand nutzt die sechs Fälle, die sie beschreibt, auch, um ein Bild von ihrem Arbeitsalltag bei Gericht zu vermitteln.

Dem Buch selbst merkt man an, dass die Autorin nicht nur als Reporterin gearbeitet hat, sondern auch Romane schreibt. Die Sprache ist flüssig und der Stil sehr angenehm zu lesen, da auch komplexe Sachverhalte einfach und verständlich beschrieben sind. Ebenfalls spannend ist, dass die meisten der Fälle in der Schweiz spielen, deutschen Lesern und True-Crime-Fans also nicht bekannt sein dürften. Noch ein Wort der Warnung: Einige, der im Buch geschilderten Fälle, sind wirklich krass. Das Buch ist eher etwas für True-Crime-Experten, die so schnell nichts umhaut.

„Wahre Verbrechen – Die dramatischsten Fälle einer Gerichtsreporterin“ von Christine Brand, Länge: 352 Seiten, erschienen im Blanvalet-Verlag.

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