Haftbefehl in Regensburg

Mann (19) soll Frau mit Beil ins Gesicht geschlagen haben


Der junge Mann soll unvermittelt mit der Rückseite eines Beils zugeschlagen haben. (Symbolbild)

Der junge Mann soll unvermittelt mit der Rückseite eines Beils zugeschlagen haben. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Am Samstag, 13. August, hat eine 19-Jährige in Regensburg schwerste Gesichtsverletzungen erlitten, als ihr ein 19-Jähriger an den Schillerwiesen mutmaßlich mit der stumpfen Seite eines Beils ins Gesicht schlug. Der Beschuldigte sitzt nun in Untersuchungshaft.

Laut Polizeibericht war die junge Frau gegen 2.45 Uhr mit vier Freunden an der Schillerwiese, als sich drei junge Männer auf Fahrrädern der Gruppe näherten und sie ansprachen. Dann kam es offenbar zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen einzelnen Beteiligten, woraufhin der 19-Jährige mutmaßlich die stumpfe Seite eines Beils unvermittelt ins Gesicht der Gleichaltrigen schlug. Die junge Frau erlitt bei dem Angriff mehrere Brüche im Gesicht und verlor einige Zähne.

Die Fahrradfahrer-Gruppe soll den Tatort daraufhin verlassen haben, ein Rettungsdienst brachte die 19-Jährige in ein Krankenhaus. Die Polizei fahndete noch in der Nacht mit einer Vielzahl von Streifen und einem Polizeihubschrauber nach der Gruppe und dem mutmaßlichen Täter. Die Ermittlungen wurden dann von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen.

Hierdurch konnte schließlich ein Tatverdacht gegen den 19-jährigen Regensburger begründet werden. Da sich die Beweislage gegen ihn weiter verdichtete, wurde schließlich ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung ausgestellt und der junge Mann wurde am Donnerstag, 25. August, festgenommen. Im Anschluss wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Auch in diesem Fall gilt die Unschuldsvermutung: Der Beschuldigte gilt so lange als unschuldig, bis ein Gericht seine Schuld zweifelsfrei festgestellt hat.