Es grummelt weiter in der Union

CSU will nach Sachen-Anhalt-Wahl nicht kleinbeigeben


Reiner Haseloff (l.) nutzt den Auftritt mit CDU-Chef Armin Laschet, um ihm mehrere Seitenhiebe zu verpassen - und bohrte auch in die Wunde mit der CSU. Nach dauerhaftem Frieden in der Union klingt das nicht.

Reiner Haseloff (l.) nutzt den Auftritt mit CDU-Chef Armin Laschet, um ihm mehrere Seitenhiebe zu verpassen - und bohrte auch in die Wunde mit der CSU. Nach dauerhaftem Frieden in der Union klingt das nicht.

Das Wahlergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war eine klare Sache: Die CDU hat mit überraschend großem Vorsprung gewonnen. Unklar war am Tag danach aber, ob dieser Sieg für Frieden mit der Schwesterpartei CSU, für einen Waffenstillstand zwischen dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder, sorgen würde. Eigentlich, so die überwiegende Vermutung, dürfte es für Söder gerade keinen Grund mehr geben, verbal gegen Laschet zu schießen. Doch die Beobachter, die am Montag genau nach Berlin und nach München schauten, nahmen andere Schwingungen wahr.

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