Karl Dietls Augen leuchten, wenn er von seinen Reben erzählt: "So schön wie heuer ist der Wein noch nie geworden." Und Franz Luttner meint im Grunde dasselbe, wenn er sagt: "Wir haben schon schlechtere Jahre gehabt."

Nicht geschimpft ist eben gelobt genug. Tatsächlich hat die Hitze heuer den Trauben die Schädlinge vom Hals gehalten und immer so ganz kurz vor knapp hat es doch noch gerade genug geregnet. Das Ergebnis sind pralle Reben mit hohem Zuckeranteil, die einen wirklichen Spitzenjahrgang erwarten lassen. Die Weinfreunde der Gegend dürfen gespannt sein. Am Mittwochmorgen steckt der Weinberg hinter Tiefenthal noch im Nieseldunst. "Zu nass für den Traktor, drum ernten wir erst morgen", erklärt Eva Dietl, als sie für die Donau-Post den Zaun öffnet. Aber der Pressetermin steht nunmal und so haben sie, Karl und drei ihrer Enkel kurz Pause vom Keltern gemacht. Seit längerem haben auch Dietls auf weitgehend ökologische Schädlingsbekämpfung umgestellt, aber nicht mal diese Mittel hätten sie heuer wirklich einsetzen müssen.

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