Gaming-Tipps im Mai Von "Resident Evil" bis "Final Fantasy": Die Spielehighlights im April

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Natürlich stellen sich da wichtigere Fragen, als die, welche Videospiele in den kommenden Tagen erscheinen. Trotzdem wollen wir auch diesen Monat nicht auf unsere Gamingtipps verzichten – eignen sie sich doch perfekt zur Ablenkung, wenn das eigene Zuhause nicht verlassen werden sollte. Diesmal zur Auswahl: Drei Klassiker in neuem Gewand, ein außerirdischer Trophäenjäger und Horror made in Tschechien.

In Zeiten einer weltweiten Pandemie mutet die (Neu)-Veröffentlichung von „Resident Evil 3“ beinahe ironisch an: Das Horrorspiel, in dem es um einen außer Kontrolle geratenen Virus geht, der Menschen in Zombies verwandelt, hat bereits über 20 Jahre auf dem Buckel, erscheint nun aber im neuen und modernen Gewand. Die Erwartungen sind hoch, denn der direkte Vorgänger „Resident Evil 2“, der im vergangenen Jahr neu veröffentlicht wurde, gilt vielen Gamern als Musterbeispiel eines gelungenen Remakes. Ob die Zombiejagd auch im dritten Anlauf überzeugt, davon können sich Fans ab dem 3. April überzeugen. Erscheinen wird „Resident Evil 3“ für den PC, die PS4 und die Xbox One.

Die „Fallout“-Reihe gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Rollenspielen überhaupt und hat weltweit zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Der jüngste Ableger „Fallout 76“ konnte viele Fans bislang aber nicht komplett überzeugen. Das ausschließlich online spielbare Abenteuer krankte nach der Veröffentlichung an kleineren und größeren technischen Problemen. Auch die mutige Entscheidung, auf Dialoge und NPCs zu verzichten (bislang zwei Stärken der Reihe), kam nicht bei allen Fans gut an. Nun veröffentlicht Hersteller Bethesda die Erweiterung „Wastelanders“, die viele dieser Probleme beheben soll. Dazu sollen noch massenhaft neue Inhalte kommen. Ob der Plan aufgeht, wird sich am 7. April zeigen. Veröffentlicht wird „Wastelanders“ für den PC, die PS4 und die Xbox One.

Bei japanischen Rollenspielen, denken viele Spieler automatisch an „Final Fantasy“. Die extrem populäre Reihe hat bisher 15 Teile und einige Spin-Offs hervorgebracht. Unter vielen Fans gilt der siebte Teil, der 1997 für die PlayStation veröffentlicht wurde, bis heute als der Beste. Nun erhält der Fanliebling von Hersteller Square Enix ein Remake spendiert – mit stark verbesserter Grafik und neuem Kampfsystem. Die Story rund um den Söldner Cloud, der sich im Kampf gegen einen ausbeuterischen Mega-Konzern einer Gruppe von Widerstandskämpfern anschließt, bleibt zwar unverändert. Weil das Original aber dermaßen umfangreich war, wird das Remake in mehreren Teilen veröffentlicht. Der erste Teil von "Final Fantasy VII" wird am 10. April zunächst exklusiv für die PS4 erscheinen, 2021 soll das Spiel jedoch auch für den PC und die Xbox One veröffentlicht werden.

Dass Horror viel mehr als Geister und Zombies bedeuten kann, zeigt der Titel „Someday You'll Return“ des tschechischen Entwicklers CBE Software. Es lässt den Spieler in die Rolle eines verzweifelten Vaters schlüpfen, der in einem Wald in Tschechien nach seiner weggelaufenen Tochter suchen muss – und schon bald beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln. Das Spiel soll dabei auch örtliche Sagen und Mythen aufgreifen und so ein einzigartiges Spielerlebnis schaffen. Erste Bilder sehen sehr vielversprechend aus. Erscheinen soll „Someday You'll Return“ am 14. April für den PC, im Laufe des Jahres ist auch ein Release für die PS4 und die Xbox One geplant.

„Dark Souls“ - ein Name, der unter Videospielern wahlweise für Ehrfurcht oder Frustration sorgt. Die Reihe definierte den Begriff „schwierig“ völlig neu und gilt als ultimative Herausforderung für Hardcore-Zocker. Die Spiele waren bei Fans so populär, dass sie sogar einem eigenen Genre einen Namen gaben: „Soulslike“. Darunter versteht man Spiele, die in Atmosphäre und Schwierigkeitsgrad an „Dark Souls“ erinnern. „Hellpoint“ ist so ein Spiel, es mixt Okkultismus mit einem Science-Fiction-Setting und soll mit düsterer Atmosphäre und beeindruckenden Boss-Kämpfen punkten. Ob der Plan aufgeht, wird sich am 16. April zeigen. Erscheinen wird „Hellpoint“ für den PC, die PS4 und die Xbox One.

Ein guter Monat für Nostalgiker: Neben „Resident Evil 3“ und „Final Fantasy VII“ bekommt auch „Trials of Mana“ in diesem Monat ein Remake spendiert. Der japanische Rollenspielklassiker erschien bereits 1995 für den SNES – damals noch in 2D. Für die Neuveröffentlichung wurde die Spielwelt deswegen komplett neu gestaltet. Zudem soll es neue Variationen im Verlauf der Handlung rund um die Suche nach dem Mana-Schwert geben – das macht das Remake auch für Kenner des Originals interessant. „Trials of Mana“ wird am 24. April für den PC, die PS4 und die Nintendo Switch erscheinen.

Seit dem gleichnamigen Kult-Film mit Arnold Schwarzenegger aus dem Jahr 1987 ist der „Predator“ aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Der Trophäenjäger aus dem All, der die Köpfe seiner Beute als Andenken behält, tauchte in vielen (mal mehr, mal weniger gelungenen) Spielen und Filmen erneut auf. Nun erscheint mit „Predator: Hunting Grounds“ ein weiteres Spiel rund um den schwer bewaffneten Außerirdischen. In dem Multiplayer-Shooter können die Spieler entweder in die Rolle des mächtigen Predators schlüpfen oder zusammen eine Gruppe von Soldaten steuern und den übermächtigen Gegner gemeinsam bekämpfen. Das Spiel erscheint am 24. April für den PC und die PS4.

Es gibt Spiele, bei denen die Geschichte hinter dem Spiel noch beeindruckender ist als die Geschichte des Spiels selbst. „Daymare 1998“ ist so ein Fall. Das Horrorspiel war ursprünglich als inoffizielles Fan-Remake des Klassikers „Resident Evil 2“ geplant. Doch dann intervenierte Publisher Capcom und kümmerte sich doch selbst um die Neuauflage seines Spieles - und das auch durchaus erfolgreich. Die Entwickler von „Daymare 1998“ ließen sich davon jedoch nicht entmutigen, entwickelten ihr Spiel in eine andere Richtung weiter und stellten es schließlich fertig. Die Parallelen zum Vorbild lassen sich zwar nicht leugnen (wieder geht es um eine geheime Forschungseinrichtung und Chemiewaffen), das Spielprinzip soll sich aber spürbar abheben. Für den PC ist „Daymare 1998“ bereits im vergangenen Jahr erschienen, ab dem 28. April können nun auch Besitzer einer PS4 und Xbox One den Vergleich mit „Resident Evil“ wagen.

Die „Gears of War“-Reihe gehört seit 2006 zu den wichtigsten Exklusiv-Titeln von Publisher Microsoft. Ende April erscheint mit „Gears Tactics“ ein neuer Teil. Die Geschichte dreht sich einmal mehr um den Kampf zwischen den letzten überlebenden Menschen und der Alien-Rasse Locust. Wie der Titel schon sagt, geht es diesmal allerdings ungewohnt taktisch zu, denn das Spiel ist auf Rundenstrategie ausgelegt. Erscheinen wird „Gears Tactics“ am 28. April für den PC und die Xbox One.

„Minecraft“ dürfte selbst Menschen, die nur wenig mit Videospielen zu tun haben, ein Begriff sein. Das Open-World-Game, in dem Spieler ihre eigenen Welten errichten können, gehört plattformübergreifend zu den meistverkauften Spielen der Welt. Mit „Minecraft: Dungeons“ erscheint nun ein etwas actionlastigerer Ableger. Statt Kreativität stehen hier die Kämpfe gegen Monster und das Sammeln von Items im Vordergrund, wodurch „Minecraft: Dungeons“ eher an Klassiker wie „Diablo“ als an das eigentliche „Minecraft“ erinnert. Als Release-Termin ist bislang April 2020 angekündigt, aber noch kein konkretes Datum. Bleibt zu hoffen, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Fertigstellung des Spiels nicht verzögern.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading