Gaming-Tipps im Juni „Blackwood“, „Ratchet & Clank“ und weitere Highlights

Gestatten: Rivet. In "Ratchet & Clank: Rift Apart" hilft die Lombax-Dame dem Heldenduo, einen Roboter-Putsch zu verhindern. Der neueste Serienteil macht auf der PS5 technisch eine sehr gute Figur und wirkt bisweilen wie ein Pixar-Film zum Mitspielen. Foto: Sony Interactive Entertainment

Sommeranfang, Pfingstferien, bestes Biergartenwetter, dazu vielerorts Lockerungen – zugegeben, es gibt gerade nicht viele Gründe, vor dem Fernseher zu sitzen. Gaming-Fans können sich aber auch im Juni auf neues Futter freuen. Kenner des Rollenspielklassikers „Oblivion“ können mit „Blackwood“ nach Cyrodiil zurückkehren, Jump’n‘Run-Fans gehen mit Lombax Ratchet und Roboter Clank auf Abenteuer und Nintendo-Besitzer schauen auf eine Runde Golf bei Mario und seinen Freunden vorbei. Unsere Spiele-Tipps für den kommenden Monat.

Fans des Online-Rollenspiels „The Elder Scrolls Online“ wissen bereits Bescheid: Ein neuer Sommer, eine neue Erweiterung. Mit schöner Regelmäßigkeit versorgen die Entwickler von Bethesda ihre Spieler jährlich mit neuen Inhalten, traditionell steht dabei meist im Juni die größte Veröffentlichung an. So ist es auch heuer. „Blackwood“ heißt die nächste große Erweiterung, die am 1. Juni für den PC und eine Woche später für Xbox One und PS4 erscheint. Sie ergänzt die ohnehin bereits riesige Spielwelt des Fantasy-Rollenspiels um ein neues Gebiet: Den titelgebenden Dunkelforst und die Stadt Leyawiin. Kenner der Serie werden an dieser Stelle aufhorchen: Leyawiin war bereits im gefeierten „Oblivion“ Teil der Handlung. Die Geschichte von „Blackwood“ spielt aber gute 800 Jahre früher. Die Stadt ist also nicht verfallen und teilweise überflutet, sondern erstrahlt noch in voller Pracht. Doch genau wie in „Oblivion“ wird sie auch diesmal von Daedra (dämonischen Wesen aus dem „Reich des Vergessens“) bedroht. Neben dem neuen Gebiet fügt „Blackwood“ dem Spiel auch ein völlig neues Gefährtensystem hinzu. Spieler müssen dunkle Höhlen oder Verliese fortan nicht mehr allein erkunden, sondern können Verbündete rekrutieren, die ihnen bei ihren Abenteuern beistehen. Für „ESO“-Fans ist „Blackwood“ wohl ohnehin Pflicht, aber auch Kenner der früheren Serienteile können die Erweiterung als Chance nehmen, um in den MMO-Kosmos der beliebten Rollenspiel-Reihe einzusteigen.

Mit „Operation Tango“ erscheint am 1. Juni ein vielversprechender Ko-Op-Titel für den PC, die PS4 und die Xbox One. Die Spieler übernehmen darin die Rollen von Agenten, die gemeinsam Spionage-Missionen erfüllen müssen. Wie es sich für ein Koop-Abenteuer gehört, ist Zusammenarbeit dabei das A und O. Das Besondere an „Operation Tango“: Die Spieler agieren aus unterschiedlichen Perspektiven: Einer von ihnen ist der Agent im Feld, der andere der Hacker aus der Ferne. Sie haben unterschiedliche Aufgaben und sind nur per Sprachchat verbunden – sie sehen also nicht, was bei ihrem Mitspieler gerade vorgeht. Das soll das Spielgeschehen noch realistischer wirken lassen. Dadurch lässt sich „Operation Tango“ aber auch nur online miteinander spielen. Zudem muss jeder Spieler über ein eigenes Mikrofon verfügen. Dafür unterstützt das Spiel plattformübergreifendes Crossplay, sprich: Playstation-Besitzer können auch gemeinsam mit PC- oder Xbox-Spielern zocken und umgekehrt. Und durch den „Freunde-Pass“ muss nur einer das Spiel kaufen, damit beide Spaß haben können.

Ebenfalls am 1. Juni erscheint „Necromunda: Hired Gun“ – ein Ego-Shooter aus dem Universum der Tabletop-Fantasyreihe „Warhammer 40.000“. Wie der Name schon verrät, ist die Geschichte im 41. Jahrtausend angesiedelt. Einer düsteren Zeit, in der diverse Völker im Weltraum miteinander im Krieg liegen. „Necromunda: Hired Gun“ entführt den Spieler dabei in die titelgebende Stadt Necromunda, eine verfallende Industrie-Metropole. Er schlüpft dort in die Rolle eines Kopfgeldjägers, der Aufträge aller Art annimmt. Neben typischen Shooter-Waffen kann er dabei auch auf technische Verbesserungen zurückgreifen, die ihm im Kampf einen Vorteil verschaffen. Zudem steht ihm auch ein Cyber-Mastiff, eine hundeähnliche Maschine, zur Seite. Dem düsteren Warhammer-Universum entsprechend ist „Necromunda: Hired Gun“ außerordentlich brutal. Shooter- und Cyberpunk-Fans mit starkem Magen dürften aber ihren Spaß haben. Erscheinen wird „Necromunda: Hired Gun“ für den PC, die PS4, die PS5, die Xbox One und die Xbox Series X.

Fans ungewöhnlicher Action-Adventures sollten im Juni einen Blick auf „Stonefly“ werfen: Im Zentrum des Spiels steht eine junge Erfinderin namens Annika. Sie will ein verloren gegangenes Familienerbstück wieder beschaffen und schrumpft sich dafür auf Zwerggröße. Mit selbst gebauten Maschinen erkundet sie fortan die kleinsten Gefilde der Welt und muss sich dabei gegen hungrige Käfer zur Wehr setzen. Die ungewöhnliche Prämisse und der künstlerische Grafik-Stil heben „Stonefly“ dabei erfreulich aus der Masse ab. Erscheinen wird das Spiel am 1. Juni für alle gängigen Plattformen.

Bevor es die süßen Sackboys aus „Little Big Planet“ gab, waren Ratchet und Clank die Playstation-Jump’n’Run-Ikonen schlechthin – quasi Sonys Antwort auf Nintendos Mario und Segas Sonic. Und auch 19 Jahre nach ihrem ersten Abenteuer gehören der außerirdische Lombax und sein Roboter-Kumpel noch lange nicht zum alten Eisen. In "Ratchet & Clank: Rift Apart“ gehen die beiden Weltraum-Abenteurer nun wieder gemeinsam auf Mission. Diesmal wird Ratchet allerdings durch einen Dimensionsriss von seinem Begleiter getrennt und landet in einem Paralleluniversum. Dort hat sich ein böser Roboter zum Imperator aufgeschwungen und will als nächstes Ratchets Heimatwelt erobern. Logisch, dass der damit gar nicht einverstanden ist und alles unternimmt, um die fiesen Pläne zu stoppen. Unterstützung bekommt er dabei von einer Widerstandskämpferin namens Rivet, die ebenfalls ein Lombax ist. „Rift Apart“ wird das erste Spiel der Reihe für die PS5 – und das merkt man dem Spiel auch an. Der Mix aus Rätseln, Geschicklichkeitseinlagen und Kämpfen sah noch nie so klasse aus. Davon können sich ab 11. Juni auch Fans der Reihe (und solche, die es werden wollen) überzeugen.

Mario, Nintendos Videospiel-Aushängeschild schlechthin, hatte schon viele Jobs: Klempner, Doktor und Weltenretter etwa. Auch sportlich ist der Italiener mit dem markanten Schnauzbart sehr umtriebig. Autorennen, Tennis und Fußball sind nur einige Beispiele dafür. Ab dem 25. Juni kommt auf der Nintendo Switch mit „Mario Golf: Super Rush“ ein weiteres Kapitel dazu. Der neueste Teil fügt der Mario-Golf-Reihe unter anderem einen Speed-Golf-Modus hinzu. Ansonsten steht aber auch diesmal der Spaß in Multiplayer-Partien an erster Stelle. Neben den Nintendo-Allstars um Mario, Peach, Luigi und Co können die Spieler auch mit ihren eigenen Mii-Avataren auf dem Fairway antreten. Und dank der Bewegungssteuerung der Switch fühlt sich das Schwingen tatsächlich wie eine Partie Golf an.

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