WM-Aus für Kennedy

Nachmittag zum Vergessen für den SSV Jahn


Der SSV Jahn Regensburg hat am Samstag mit 0:3 gegen Hansa Rostock verloren.

Der SSV Jahn Regensburg hat am Samstag mit 0:3 gegen Hansa Rostock verloren.

Von Magnus Rötzer

Bitterer Nachmittag für den SSV Jahn Regensburg: Das Team von Trainer Mersad Selimbegovic unterlag am Samstagnachmittag daheim vor 10.380 Zuschauern dem FC Hansa Rostock mit 0:3 (0:2) - und verlor dabei zwei Innenverteidiger.

Jahn-Trainer Selimbegovic nahm im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Sandhausen am vergangenen Wochenende zwei Änderungen in seiner Startelf vor: Christian Viet und Joshua Mees ersetzten Benedikt Gimber (Schulterverletzung) und Dario Vizinger (Bank). Verletzungsbedingt standen Verteidiger Benedikt Saller (Probleme am Sprunggelenk) und Ersatzkeeper Thorsten Kirschbaum (Innenbandüberdehnung) nicht im SSV-Kader. Die Gäste aus Norddeutschland, bei denen mit Ridge Munsy, Thomas Meißner und Theo Gunnar Martens unter der Woche ein Trio bis zur Winterpause suspendiert worden war, begannen in Regensburg mit einer auf sechs Positionen veränderten Startaufstellung.

Doppelter Schock zu Beginn für den SSV Jahn

Unter den Augen von Ex-SSV-Kapitän Marco Grüttner begann die Partie für den Jahn mit einem doppelten Schock: Scott Kennedy verletzte sich in der 4. Minute bei einem Zweikampf im Strafraum an der Schulter. Als der kanadische Nationalspieler behandelt wurde, schlug Rostock in Überzahl zu. Eine Flanke von der linken Seite klärte Maximilian Thalhammer ungewollt zu Kai Pröger, der abzog und traf (7.). Nach dem frühen Gegentreffer kam Steve Breitkreuz für Kennedy neu in die Partie (8.). Für den Kanadier ist die WM-Teilnahme mit seinem Heimatland wohl gelaufen, wie Selimbegovic hinterher sagte. Erste Diagnose: Schultereckgelenksprengung.

Nach einer Viertelstunde wurde der Jahn etwas besser und kam dann auch zu zwei guten Möglichkeiten: Joshua Mees prüfte Hansa-Keeper Markus Kolke (16.), wenig später köpfte Babis Makridis nach einer Flanke von Konrad Faber über das Hansa-Tor (21.). Die Rostocker machten es vor dem Tor gegen Regensburger, die sich immer wieder Fehler im Aufbau leisteten, besser. Pröger konnte nach einem hohen Ball auf die rechte Seite relativ unbedrängt abschließen und traf wunderschön zum 0:2 aus Jahn-Sicht (26.). Kurz vor der Halbzeit hatte Mees nochmal eine Chance, scheiterte aber erneut an Kolke (44.).

Jahn zur Pause in allen Statistiken vorne - nur nicht in der wichtigsten

Der Jahn hatte zur Pause mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und mehr gewonnene Zweikämpfe als Rostock, sowie die bessere Passquote - trotzdem lagen die Hanseaten verdient mit zwei Treffern in Führung. Ohne personelle Wechsel ging es nach der Halbzeitpause weiter.

In der 53. Minute hatte Andreas Albers nach Zuspiel von Faber die beste Jahn-Gelegenheit, doch der Däne zimmerte den Ball nur an den Pfosten. Danach überschlugen sich die Ereignisse: Bei einem Freistoß wurde der in der Mauer stehende Breitkreuz voll im Gesicht getroffen, wirkte danach benommen und musste wieder ausgewechselt werden. Selimbegovic nahm auch Mees runter und brachte für die beiden ausgewechselten Akteure Vizinger und Prince Owusu neu ins Spiel (62.).

Fehlpass Thalhammer, Stojanovic unglücklich

Thalhammer rückte von der Doppelsechs in die Innenverteidigung zurück - und leistete sich einen folgenschweren Fehlpass. Rostocks Svante Ingelsson fing den Ball ab und lief auf das Regensburger Tor zu. Ingelssons Abschluss fälschte Jan Elvedi noch leicht, aber letztlich entscheidend ab. Stojanovic, der sich weg vom kurzen Pfosten orientiert hatte, war geschlagen, sah dabei aber alles andere als glücklich aus.

Das 0:3 brach dem Jahn endgültig das Genick. Zwar suchten die Regensburger den Weg nach vorne, doch blieben letztlich viel zu harmlos. Dass sich Faber, Selimbegovic, Elvedi und Albers noch Gelbe Karten einhandelten, machte den Regensburger Nachmittag zum Vergessen perfekt.

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