Bürgerentscheid

BMW-Produktionsvorstand: "Spüren hohen Zuspruch in Straßkirchen"

Milan Nedeljkovic erklärt, wie wichtig für den Münchner Autobauer ein Ja zur Ansiedlung in Straßkirchen und Irlbach wäre und welche Auswirkungen ein Nein hätte.


Milan Nedeljkovic ist seit 2019 BMW-Produktionsvorstand. Die vorläufige Visualisierung zeigt das geplante BMW-Montagewerk bei St

Milan Nedeljkovic ist seit 2019 BMW-Produktionsvorstand. Die vorläufige Visualisierung zeigt das geplante BMW-Montagewerk bei Straßkirchen.

Wenn BMW-Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic extra aus der Münchner Zentrale nach Niederbayern zum Interview kommt, ist der Anlass ein besonderer. Am 24. September stimmen die Einwohner von Straßkirchen in einem Bürgerentscheid ab, ob ein BMW-Montagewerk für Hochvoltbatterien in Straßkirchen und Irlbach (Kreis Straubing-Bogen) gebaut werden darf oder nicht. Der Produktionsvorstand im Interview.

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12 Kommentare:


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Frank H.

am 17.09.2023 um 05:52

Beide Seiten haben ihre überzeugenden Argumente , aber wie schon viel gesagt wurde, das meiste geht in die Biogas Erzeugung was hier angebaut wird. Hier ist es aber nicht wie in Grünheide, wo dann auf einmal Probleme mit dem Grundwasser entstehen. Dies ist ein Null Emissionswerk und zum Speicherbau wird kein Wasser benötigt. BMW in Dingolfing speichert zum Beispiel heute schon warmes Wasser im Sommer und verwendet dieses im Winter. Dingolfing war schon zwei mal die Reichste Stadt Deutschlands, was bestimmt auch kein Nachteil ist. Thema Fachkräfte Mangel: die höchste Arbeitslosenquote in Niederbayern hat Straubing. Man sollte das ganze einfach nicht ideologisch betrachten.



Michaela G.

am 11.09.2023 um 19:45

Aber eine weitere PV Anlage ist in Ordnung? Tausende dauerhafte Arbeitsplätze sind auch nicht so wichtig wie Mais für Biogas. Leute wacht endlich auf und lasst euch nicht von ein paar Neinsagern so eine Chance für die Region wegnehmen.



Andreas H.

am 15.09.2023 um 15:07

Hallo Kevin, es spricht Nichts gegen den Aufbau von PV-Flächen, sowohl auf Dächern als aber auch auf Freiflächen. Jede kWh ist willkommen und hilft. Wichtig ist aber, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird. Ich kann nicht mit der "Kornkammer Bayerns" gegen BMW Fläche argumentieren und gleichzeitg PV-Fläche akzeptieren (siehe Homepage der BI). Auch wenn bei PV-Flächen keine Versiegelung erfolgt, fällt sie als Beitragsleister für die "Kornkammer" für mindestens 20 Jahre aus.



Kevin B.

am 14.09.2023 um 21:23

Darf man Fragen was so schlimm ist an den PV Anlagen? Mal abgesehen davon das man diese eine Bewirtschaftung der Fläche mit Schattengewächsen nicht ausschließen, gar vergrößern mit den zunehmenden Dürreperioden. Die Flächen werden dadurch nicht versiegelt, der Strom wird gebraucht, und die Fläche kann gleichzeitig oft als kleines Biotop mit einer Blühwiese existieren, was im Angesicht des Insektensterbens durchaus relevant wäre.



Thomas G.

am 12.09.2023 um 09:57

Und woher sollen diese tausende Fachkräfte kommen, besonders hinsichtlich des akuten Fachkräftemangels? Wo sollen sie wohnen? Willst du sie den umliegenden mittelständischen Betrieben entziehen? Was soll dann aus denen werden?



Michaela G.

am 11.09.2023 um 19:55

Aber gegen eine weitere PV Anlage spricht nix. Komisch. Na ja bei BMW geht's ja nur um einen Premiumhersteller der ein paar tausend Arbeitsplätze bringt. Leute wacht auf und lasst euch von ein paar Neinsagern nicht diese Chance für die Region entgehen.



Thomas G.

am 12.09.2023 um 10:02

Eine PV Anlage versiegelt den Boden nicht, nach Betriebszeitende kann die wieder abgebaut werden, und dann kann der Boden wieder genützt werden.



Helmut H.

am 10.09.2023 um 15:46

Also wer glaubt, das im Gäuboden Feldfrüchte zum Verzehr angebaut werden, der glaubt auch an den Osterhasen. Das Getreide wird Viehfutter, die Kartoffeln zu Stärke, der Mais geht in die Biogas. Der Boden ist voll mit Pestiziden und total überdüngt.Das Grundwasser ist Natrium verseucht. Es wird nur die Industrie Form gewechselt.



Michaela G.

am 09.09.2023 um 19:18

Ich hoffe nur das die Leute das richtige tun und FÜR BMW stimmen.



Thomas G.

am 10.09.2023 um 21:56

Werte Frau Greisinger, was in dieser Sache richtigist, sollte der Wähler für sich entscheiden.



Andreas H.

am 10.09.2023 um 15:22

Essen? Viele Flächen im Gäuboden werden doch heute schon zur Biogasproduktion genutzt. Damit füllt sich kein einziger Teller mit Nahrung. Ein Werk bringt immer Themen mit sich, aber dann sprechen wir doch über die wirklichen Herausforderungen und wie wir sie lösen können! Es ist schon erstaunlich, wie hier z.T. immer wieder der gleiche Mist "verzapft" wird wird... Am Ende ist der größte Feind des Gäuboden die aktuelle Bewirtschaftung mit Pestiziden, Monokulturen im Übermaß und fehlender Rückzugsraum für Tiere...



Peter S.

am 10.09.2023 um 09:18

ja genau !! autos sind wichtiger als essen !!



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