Bürgermedaille erhalten

Further Historiker erklärt, warum Geschichte allen wichtig sein sollte

Für seine Verdienste um die Heimatgeschichte erhält Werner Perlinger die Bürgermedaille. In einem Gespräch sagt er, warum sich jeder mit der Historie beschäftigen sollte und wohin er in einer Zeitmaschine reisen würde.


Werner Perlinger im Herzen der Stadt, um die sich sein Lebensinhalt dreht. Seine unermüdliche Arbeit in Archiven wie auch auf historischen Stätten haben Furth im Wald und der Region einige Erkenntnisse über ihre Vergangenheit gebracht. Dafür wird der 81-Jährige nun mit der Bürgermedaille belohnt.

Werner Perlinger im Herzen der Stadt, um die sich sein Lebensinhalt dreht. Seine unermüdliche Arbeit in Archiven wie auch auf historischen Stätten haben Furth im Wald und der Region einige Erkenntnisse über ihre Vergangenheit gebracht. Dafür wird der 81-Jährige nun mit der Bürgermedaille belohnt.

Die Further Geschichte hat ihn seit seiner Jugend beschäftigt. Nun wird er selbst ein Teil von ihr: Werner Perlinger bekommt am Samstag im Rahmen eines Festaktes die Bürgermedaille der Stadt Furth im Wald verliehen. Neben Masumi Schmidt-Muraki und Ernst Bauer ist er damit die dritte lebende Persönlichkeit mit dieser Ehre. Damit würdigt die Stadt sein jahrzehntelanges, erfolgreiches Wirken sowie seine Autorentätigkeit zum Wohl der Heimatgeschichte. Vielen, die beim Anblick von uralten Schriftstücken oder Tonscherben nicht glänzende Augen bekommen, dürfte sich die Frage stellen: Warum soll man sich mit Dingen beschäftigen, die längst vergangen sind? "Weil sie die Zukunft beeinflussen können", hält Perlinger dagegen.

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1 Kommentare:


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Frank H.

am 18.04.2024 um 14:12

Idealismus und Realismus sind leider nicht dasselbe. In meiner Jugend musste man noch Bibliotheken besuchen und Bücher lesen um Wissen zu erlangen. Inzwischen ist es dank Internet so viel leichter geworden - man tippt nur ein paar Suchbegriffe ein und erhält jede Menge Informationen, auch zum Thema Geschichte, aus allen denkbaren Perspektiven. Aber schauen wir in die aktuelle Welt: Hat irgendwer irgendwas aus diesem jetzt so leicht zugänglichen Wissensschatz gelernt ? Nein, Menschen lernen nichts aus der Geschichte. Gerade Führernaturen sperren sie gern in Museen, um sie bei Gelegenheit wirksam zu präsentieren, aber ansonsten frei von historischem Ballast ganz ähnliche Untaten begehen zu können, sobald es ihnen einen Vorteil verspricht. Welcher moderne Tyrann denkt eine Sekunde an die von Nazis begangenen Schrecken und wäre bereit aus unseren furchtbaren Fehlern zu lernen ? Und was droht wohl dem Geschichtskenner der es wagt, ihn mit Nazis zu vergleichen ? So erscheint Geschichte eigentlich als einzige Wissenschaft, die ihre eigene Obsoleszenz beweist.



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