Telefonbetrug im Landkreis Freising Falsche Polizeibeamte ergaunern teuren Schmuck

Eine ältere Frau telefoniert. Betrüger rufen oftmals gezielt Menschen mit alten deutschen Vornamen an, um ihnen Geld zu entlocken. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Zwischen Montag und Dienstag gaben sich Betrüger gegenüber einer Bürgerin im Landkreis Freising als Polizeibeamten aus – und machten mit der Masche eine Beute im fünfstelligen Bereich.

Die Masche funktioniert leider immer wieder, obwohl sie schon vielfach angewandt worden ist. Dieses Mal traf es eine 72-Jährige aus dem Landkreis Freising. Sie wurde am späten Montagabend von den Betrügern angerufent. Ab dem Moment des ersten Anrufs hielten die Täter die Frau bis zum Dienstagmorgen dauerhaft am Telefon. Die Anrufer erzählten der Frau die Geschichte einer rumänischen Einbrecherbande, bei deren Überführung sie der Polizei helfen solle. Die 72-Jährige fuhr mit einem von den Tätern bestellten Taxi zur Bank, um dort ihren Schmuck im Wert eines niedrigen fünfstelligen Betrags abzuholen. Danach steckte sie ihn in einen Rucksack in der Kapelle in Bachenhausen, wo ihn die Täter unbemerkt abholen konnten.

Dem Taxifahrer kam die Situation verdächtig vor, sodass er die Tochter der 72-Jährigen im Nachgang über den Sachverhalt informierte. Sie verständigte unmittelbar die Polizei. Die Kriminalpolizei Erding bittet in diesem Fall um Zeugenhinweise. Personen, die am Dienstag gegen 10 Uhr verdächtige Wahrnehmungen an der Kapelle in Bachenhausen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08122/968-0 zu melden.

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