Straubing Partycrasher: Warum die Feier an der Bschlacht eskalierte

Ein Eindruck von den Hinterlassenschaften der Feiernden an der Bschlacht, so wie er sich Bauhof, Gassigehern, Sportlern und Spaziergängern geboten hat. Foto: Wolfgang Engel/privat

Samstag früh, 6.10 Uhr, steht ein Mann auf der Bschlacht. Er hat in der Hand eine Angelrute und schaut, irgendwie fassungslos. So weit das Auge reicht, ist die Bschlacht übersät mit Scherben von Bier- und Schnapsflaschen.

Plastik- und Pappbecher sind auch dabei. "Das ist doch nicht hinnehmbar", sagt der Mann. Er ist Mitglied im Fischereiverein, Scherben sieht er an diesem Tag zum vierten Mal in Folge. Das liegt daran, dass am Freitagabend zuvor die vierte Feier von Abiturienten auf der Bschlacht war. "Ich hab gehofft", sagt der Mann, "dass es heut nicht so schlimm ist. Weil doch heute Freitag war." Und er sagt: "Fridays für Future." Etwas später werden auch auch einige andere Passanten und Anwohner "Fridays for Future" sagen, immer wird es ironisch klingen. Für Adrian ist die Lage, die dieses ironische "Fridays for Future" hervorbringt, freilich gut. Es ist ja nicht so, dass alle Flaschen hier in Scherben lägen. Da liegen auch viele herum, die noch intakt sind. Beziehungsweise: Sie schwimmen in der Donau, Richtung Schwarzes Meer. Vielleicht schaffen sie's ja.

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