Sinkende Pegel Hochwasser in Ostbayern: Die Lage entspannt sich wieder

, aktualisiert am 05.02.2020 - 16:39 Uhr
Im Landkreis Kelheim sorgte die Donau bereits am Dienstag für Überschwemmungen. Über Nacht wurde auch die Meldestufe 3 überschritten. Foto: News5/Pieknik

In der Nacht zum Mittwoch sind die Pegel im Freistaat noch einmal angestiegen. Grund zu Besorgnis gibt es laut dem Hochwassernachrichtendienst aber nicht. Und mancherorts hat sich die Lage bereits wieder normalisiert. 

Bereits am Dienstag hatten die Donau und die Isar für örtliche Überschwemmungen gesorgt, etwa im Landkreis Passau und Kelheim. Im Landkreis Kelheim wurde über Nacht auch die kritische Meldestufe 3 erreicht. Allerdings nur ganz knapp, wie der HND mitteilte. Nach aktueller Vorhersage wird das Hochwasser im Laufe des Nachmittags seinen Scheitel erreichen und dann langsam wieder zurückgehen. Trotz örtlicher Überflutungen ist die Lage noch nicht angespannt. 

Im Landkreis Straubing-Bogen wurde über Nacht die zweite Meldestufe erreicht. Der HND geht nicht davon aus, dass sie noch weiter steigt. Ähnlich sieht die Lage auch im Nachbarlandkreis Deggendorf aus. Hier werden die Donaupegel bis Mittwochabend noch weiter steigen, Meldestufe 3 werden sie aber aller Voraussicht nach nicht erreichen. Ab Donnerstag sollen die Wasserstände dann auch hier zurückgehen. Unterdessen musste allerdings die Donaufähre zwischen Mariaposching und Stephansposching ihren Betrieb wegen des Hochwassers einstellen. Bis voraussichtlich Freitag wird die "Posching" nicht fahren. 

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In Regensburg dürfte der Hochwasser-Scheitel bis Mittwochnachmittag noch etwas ansteigen. Laut Prognose wird er die Meldestufe 2 knapp überschreiten, ein weiterer Anstieg wird aber nicht erwartet. In den Landkreisen Dingolfing-Landau und Landshut gehen die Pegelstände unterdessen bereits wieder zurück. Im Laufe des Tages soll hier die Meldestufe 1 wieder unterschritten werden - und damit der Normalzustand zurückkehren. Im Landkreis Cham ist das bereits geschehen: Hier hat der HND seine Warnung am Mittwochmorgen aufgehoben. 

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