Regensburg A3 nach Auffahrunfall gesperrt - Mann (26) in Lebensgefahr

Am Dienstagvormittag fuhr ein Lkw-Fahrer einem anderen Laster auf der A3 bei Regensburg auf. Infolgedessen wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Foto: Alexander Auer

Am Dienstag ist es auf der Autobahn A3 bei Regensburg zu einem Auffahrunfall zwischen einem Sprinter und einem Lastwagen gekommen. Die Autobahn in Richtung Passau musste deshalb gesperrt werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 8.45 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Regensburg-Universität. Bei stockendem Verkehr knallte der 26-jährige Fahrer eines Kleintransporters ins Heck eines Lastwagens. Der Fahrer des Kleintransporters wurde dabei in dem Wrack eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Nach etwa 25 Minuten konnte er von der Feuerwehr befreit und vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden. 

Neben Polizei und Rettungsdienst waren an der Unfallstelle insgesamte 21 Feuerwehrler der Feuerwehren Graß und Burgweinting und der Berufsfeuerwehr Regensburg im Einsatz. 

Wegen des Unfalls musste die A3 in Richtung Passau zeitweise komplett gesperrt werden. Zwar wurde der Verkehr bereits am Autobahnkreuz Regensburg auf die A93 ausgeleitet, trotzdem kam es zu einem kilometerlangen Rückstau, der bis zur Anschlussstelle Nittendorf reichte. Die Sperrung der Autobahn dauerte bis etwa 12.30 Uhr. 

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Weil der Kleintransporter Gefahrgutstoffe geladen hatte, wurden dafür eigens Spezialisten der Polizei hinzugezogen. Es stellte sich aber heraus, dass die Verpackungen der Stoffe bei dem Unfall nicht beschädigt wurden und somit keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer bestand. Das Gefahrgut musste dennoch entsprechend umgeladen werden. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro. 

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