Landgericht Regensburg Prozess nach Messerattacke in Kelheimer Unterkunft

"Amtsgericht und Landgericht" steht an dem Justizgebäude in Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild/dpa

In Regensburg steht ab Montag ein Mann vor Gericht, der im November 2020 mit einem Messer auf seinen Mitbewohner in einer Unterkunft in Kelheim losgegangen sein soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeschuldigten unter anderem versuchte Tötung vor.

Die beiden Männer sollen laut Staatsanwaltschaft am Abend des 2. Novembers aneinandergeraten sein. Dabei stritten und schubsten sich die beiden zunächst, nachdem der damals 42-Jährige aus Eritrea seinen damals 39-jährigen Mitbewohner beleidigt hatte. Etwa eine Stunden später sollen sich die beiden wieder begegnet sein - wieder gerieten sie in Streit. Dabei flogen auch die Fäuste. 

Der Angeschuldigte soll daraufhin im angetrunkenen Zustand erst mit einem Schraubenzieher und dann mit einem Küchenmesser auf seinen Kontrahenten losgegangen sein. Dabei soll er ihn mit dem Messer in der Brust und am Hals leicht verletzt haben. Dem damals 39-Jährigen gelang es schließlich, seinen Angreifer abzuwehren und die Polizei zu rufen. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Tatverdächtigen versuchte Tötung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor.

Bis zu einer rechtskräftigen Urteilssprechung gilt die Unschuldsvermutung. Der Prozess wird fortgesetzt.

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