Großbrand in Furth Brennende Scheune fordert die Feuerwehren

, aktualisiert am 21.01.2022 - 13:50 Uhr
Als die ersten Einsatzkräfte in Grabitz eintrafen, stand die Scheune bereits komplett in Flammen. Foto: Julia Baumann
Als die ersten Einsatzkräfte in Grabitz eintrafen, stand die Scheune bereits komplett in Flammen. Foto: Julia Baumann

Ein Großeinsatz hat am Freitagmittag die Feuerwehrler von Furth im Wald und Umgebung gefordert. Auf einem Gehöft im Ortsteil Grabitz stand eine Scheune im Vollbrand. Die Herausforderung: Das Übergreifen der Flammen auf die beiden angrenzenden Wohnhäuser zu verhindern.

Die Einsatzkräfte wurden um 10.46 Uhr zum Brand einer Scheune am Hierstetterweg in Grabitz alarmiert. Einsatzleiter und Kommandant der FFW Furth im Wald, Franz Stoiber, war als Erster am Einsatzort. „Die Scheune stand da schon komplett in Flammen“, berichtet er. Schlag auf Schlag seien dann die weiteren Feuerwehrler eingetroffen. Unverzüglich habe man mit dem Löschangriff von verschiedenen Seiten und über die Dreihleitern begonnen.

Die Situation vor Ort wareine Herausforderung für die Einsatzkräfte, zu denen auch Polizei und Rettungsdienst gehören. Denn: Die Bebauung ist sehr eng. Zudem grenzen an die Scheune zwei Wohnhäuser an. „Hier gilt es natürlich, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Das ist uns auch gelungen", so Stoiber. Gegen Mittag war das Feuer schließlich gelöscht. Die Feuerwehren Grabitz, Ränkam, Sengenbühl und Lixenried bleiben aber noch weiter für Nachlöscharbeiten vor Ort. Zudem rückte ein Bagger an, um die Trümmer aufzuteilen.

Sowohl der Further Kommandant als auch die Polizei vor Ort erzählten davon, dass es wohl auch einen Knall gegeben habe. Die Beamten konnten dies noch nicht zuordnen. Stoiber meinte, dass dieser von einem Auto ausgegangen sein könnte.

Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, seien keine Personen mehr in den Gebäuden gewesen. Verletzt wurde niemand. Zur Ursache und Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Regensburg haben die weiteren Ermittlungen übernommen. 

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