Gesellschaft Umfrage: Fast zwei Drittel für sozialen Pflichtdienst

Einer Umfrage zufolge spricht sich eine Mehrheit der Menschen in Deutschland für einen sozialen Pflichtdienst aus. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

Einer Umfrage zufolge glaubt eine Mehrheit der Menschen hierzulande, dass ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr eine positive Wirkung haben könnte. Das Thema steht auch auf dem CDU-Parteitag auf der Agenda.

Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland sind einer Umfrage zufolge für einen sozialen Pflichtdienst. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa sprachen sich 65 Prozent der Befragten eher für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr aus, wie die "Bild-Zeitung" berichtete. 21 Prozent waren eher dagegen und 14 Prozent machten keine Angaben oder antworteten mit "weiß nicht".

Eine Mehrheit der Befragten ist demnach der Ansicht, dass sich ein solcher Dienst positiv auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt auswirken würde. Die Idee findet der Umfrage zufolge bei den Wählern aller Parteien Zustimmung - allerdings kommt sie bei Älteren besser an als bei Jüngeren: Bei den jüngsten Befragten (18 bis 29 Jahre) sprachen sich 49 Prozent für einen Pflichtdienst aus, bei den ältesten Befragten (ab 70 Jahre) lag die Zustimmung bei 81 Prozent.

Die Debatte um die sogenannte Dienstpflicht war im Juni von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angestoßen worden. Er argumentierte, dass ein sozialer Pflichtdienst die Gemeinschaft stärken könnte. Das Thema soll auch beim CDU-Bundesparteitag in Hannover, der am Freitag beginnt, auf der Tagesordnung stehen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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