Strahlend blauer Himmel, Frühlingserwachen und ein wunderbarer Blick in die Landschaft: Nicht vorstellbar, dass sich an gleicher Stelle vor 76 Jahren unvorstellbares Leid zugetragen hat. "Es ist gespenstisch", sagte Dekan Walter Kotschenreuther beim Gedenken an die Todesmärsche, zu dem die evangelische Jugend eingeladen hatte.

Unvergessen, was Menschen Menschen antun

Wie schon im Vorjahr fand das Erinnern in kleinem Kreis statt. Ob nun aber fünf, zehn oder 500 anwesend seien, spiele laut dem evangelischen Dekan keine Rolle. Das Entscheidende sei, dass nicht vergessen werde. Nicht vergessen, was Menschen Menschen antun können. Nicht vergessen, dass ganz in der Nähe der Gedenkstätte 50 Menschen am 23. April den Tod fanden.