Furth im Wald Seit 22 Jahren gibt es den Waldkindergarten

Kindergarten ohne Wände: Der Wald rund ums Grabitzer Bacherl ist der Spielplatz dieser 20 Buben und Mädchen. Foto: Th. Linsmeier

6,5 Grad. Der letzte Eisheilige lässt am Mittwoch beim Start in den Morgen frösteln. "Kalt? Das ist doch nicht kalt ...", meint Antonia Hastreiter und lacht, als sie mich vor der Blockhütte am Eichert begrüßt. Für sie, ihre Kollegin Katharina Pfeffer und die 20 Kleinen ist es ein warmer Morgen. Denn Kälte wird im "Waldkindergarten am Grabitzer Bacherl" anders definiert. Am morgigen Samstag sind dort alle zum "Tag der offenen Tür" eingeladen. Ich wollte vorab wissen: Was ist hier anders? Entwickeln sich die Kinder besser?

Erfahrungswerte haben Antonia Hastreiter und Katharina Pfeffer diesbezüglich genügend. Anders war dies, als vor 22 Jahren Maike Bauhus-Bierl und Barbara Meixelsperger mit ihrer Idee beim damaligen Bürgermeister Reinhold Macho an die Tür geklopft hatten. Der war zwar von diesem in der Region einmaligen Vorhaben auf Anhieb überzeugt, viele andere hatten jedoch Skepsis. Doch es dauerte nicht lange, bis sich dieses "ketzerische Erziehungskonzept" zum Vorbild wandelte. Heute sind die ersten Waldkindergarten-Kinder bereits junge Erwachsene. Folglich weiß Antonia Hastreiter, dass diese Erziehungsmethode nicht nur pädagogisches Gerede ist, sondern dass sie auch tatsächlich funktioniert.

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