Filmtipp Anime-Liebesgeschichte Bigfish und Begonia

Um ihre große Liebe zu retten, muss Chun (links) einen hohen Preis zahlen. Foto: Universumfilm

Mit "Big Fish und Begonia" zeigt das Animationsstudio B&T, dass auch in China gute Zeichentrickfilme entstehen können.

Wer über Anime redet, meint damit meist Zeichentrickfilme aus Japan oder Korea. Doch mittlerweile haben auch chinesische Studios die Zeichentrickkunst für sich entdeckt. Ein Beispiel dafür ist der Film "Big Fish und Begonia - Zwei Welten - Ein Schicksal".

Darum geht's: In einer Parallelwelt jenseits des Menschenreichs kontrollieren mystische Wesen die Naturgesetze. Chun ist eines von ihnen und soll die Welt der Menschen erkunden. Doch kaum ist es in Gestalt eines roten Delfins durch das Portal gereist, geschieht ein großes Unglück: Sie verfängt sich in einem Fischernetz und droht zu ertrinken. In letzter Minute kann der Menschenjunge Kun sie retten, verliert aber selbst sein Leben. Chun beschließt, einen Handel einzugehen, damit Kun wiedergeboren wird. Doch dafür zahlt sie einen hohen Preis.

Das Besondere: "Big Fish und Begonia" ist der erste Film des chinesischen Animationsstudios "B&T Studio" und verwebt mehrere chinesische Mythen. Die Filmemacher Liang Xuan und Zhang Chun arbeiteten gut 15 Jahre an ihrem Projekt.

Fazit: Halte die Taschentücher bereit, denn "Big Fish und Begonia - Zwei Welten - Ein Schicksal" drückt auf die Tränendrüsen. Außerdem sieht der Film wunderschön aus. Da macht es so gut wie nichts aus, dass die Geschichte um Liebe und Magie ihre Schwächen hat.

"Big Fish und Begonia - Zwei Welten - Ein Schicksal", Universumfilm, erschienen auf DVD, VoD und Blu-ray, freigegeben ab sechs Jahren, 105 Minuten.

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