Apple Maps Apple bringt verbesserten Kartendienst nach Deutschland

Ein Kamerafahrzeug von Apple, das Aufnahmen für den Kartendienst macht, unterwegs im Straßenverkehr. Foto: Andrej Sokolow/dpa

Der erneurte Kartendienst des iPhone-Konzerns gibt es nun auch hierzulande. Doch zunächst ist der Dienst nur in einer deutschen Großstadt verfügbar.

Apple führt fast ein Jahr nach der Ankündigung seinen verbesserten Kartendienst auch in Deutschland ein. Zu den Neuerungen gehören mehr Details bis hin zu einzelnen Bäumen und Ampeln.

Die Fotos von Straßenzügen im Dienst "Umsehen" - Apples Antwort auf Googles Street View - werden zunächst nur für München verfügbar sein, wie der iPhone-Konzern zum Start mitteilte.

Digitale Karten haben sich zur Basis für viele Anwendungen entwickelt, von einem Sprungbrett für die Suche nach Geschäften und Lokalen in der Nähe bis hin zur Navigation im Auto. Apple hatte vor gut einem Jahrzehnt die strategische Entscheidung getroffen, einen eigenen Kartendienst statt der zunächst im iPhone verwendeten Google-Karten aufzubauen. Nach Startschwierigkeiten investiert der Konzern kräftig in den Dienst und schickte unter anderem Kamera-Autos auch in deutsche Städte.

Diese Bilder werden nicht nur für die "Umsehen"-Funktion genutzt, sondern auch für die Verbesserung der Karten bis hin zur Anzeige von Geschwindigkeitsbegrenzungen und Details wie Zebrastreifen. Eine weitere Neuerung sind konkretere Navigations-Anweisungen wie etwa "rechts nach der nächsten Ampel" statt "rechts nach 50 Metern". In Einkaufszentren soll die App nun auch nicht nur bis zum Parkhaus, sondern danach auch bis zum gewünschten Laden leiten. In mehreren deutschen Städten kann die Karten-App künftig auf die iPhone-Kamera zugreifen, um zur besseren Orientierung Richtungspfeile in das Straßenbild auf dem Display einzublenden.

Apple hatte die neue Version des Kartendienstes Anfang Juni vergangenen Jahres auf der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt. Sie war bisher in acht Ländern verfügbar, darunter die USA, Großbritannien, Spanien, Italien und Portugal.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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