Der "Bergstadt-Bocelli" aus Landau Das ist der zwölfjährige Tenor Emmanuele Liguori

Beim Europafest im Juli in der Mittelschule hat Emmanuele Liguori - angekündigt als "Startenor" - mit seiner gesanglichen Darbietung der Europahymne auf Italienisch nicht nur die Ehrengäste zu überzeugen gewusst. Foto: Stefan Wimberger

Mittelschulrektor Christian Ehrenreich steht mit einem Lehrer vor dem Kaffee-Automaten im Sekretariat. Von der Aula ertönt eine italienische Arie durch die Tür. Klangvoll, kehlig, kräftig. "Das ist bestimmt Emmanuele", scherzt der Schulleiter, der zu wissen glaubt, dass es sich um die CD eines Startenors handelt. Mit der Kaffeetasse in der Hand geht Christian Ehrenreich in die Aula - da senkt sich doch glatt seine Kinnlade vor Staunen und der Kaffee schwappt über den Tassenrand. Tatsächlich singt Emmanuele. Emmanuele Liguori - zwölf Jahre alt, Mittelschüler.

Seit einem Jahr besucht der junge Neapolitaner die Deutschklasse der Mittelschule. Wenige Monate davor war er mit seiner Familie nach Deutschland ausgewandert, zunächst in Dingolfing, dann in Kammern sesshaft geworden. "Vor dem Schulfest im Sommer war Emmanuele nicht so super bekannt in der Schule", sagt Rektor Ehrenreich. Nach dem Schulfest aber hat jeder Besucher gewusst, welch außergewöhnliches Talent in Emmanuele Liguori schlummert. Mädchen wollten Selfies mit dem Zwölfjährigen machen. "Mit stolz geschwellter Tenorbrust" habe der junge Sänger die Foto-Wünsche erfüllt, wie Christian Ehrenreich lächelnd schildert.

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