Das bringt der Montag Antisemitismus - Einzelhandel - Prozess um Messerattacke

Am Montag starten die Tarifverhandlungen für den bayerischen Einzelhandel. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Informieren Sie sich über wichtige Themen des Tages in Bayern in unserer Tagesvorschau. Was bewegt den Freistaat? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bestimmen den Tagesverlauf?

Informationsstelle berichtet über Antisemitismus in Corona-Zeiten

Die 2019 gegründete Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) will heute um 11 Uhr ihren neuen Jahresbericht vorstellen. Bereits im vergangenen Jahr hatte RIAS mitgeteilt, dass durch die Corona-Krise antisemitische Vorfälle im Freistaat zugenommen hätten. Die Dokumentationsstelle hatte insbesondere bei Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen der Regierung etliche solche Vorfälle registriert. An der Vorstellung des Jahresberichts werden auch Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU), der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und der Beauftragte der Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Ludwig Spaenle (CSU), teilnehmen.

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Auftakt Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel

Im bayerischen Einzelhandel beginnen heute die Tarifverhandlungen für rund 320.000 Beschäftigte. Der Handelsverband Bayern und die Gewerkschaft Verdi liegen vor der ersten Gesprächsrunde weit auseinander. Verdi fordert eine Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent und einen zusätzlichen Fixbetrag von 45 Euro im Monat. Das Mindesteinkommen in den unteren Tarifgruppen soll auf 12,50 Euro Stundenlohn steigen. Der Handelsverband hat das wegen der coronabedingten Umsatzeinbrüche vieler Einzelhändler als "unvernünftig und realitätsfern" kritisiert. Verdi argumentiert, dass die Umsätze im Einzelhandel insgesamt gestiegen seien.

Prozessauftakt um Messerstiche in Obdachlosenunterkunft

Angeklagt ist ein 43 Jahre alter Mann aus Eritrea. Er soll im November 2020 in Kelheim im betrunkenen Zustand einen Mitbewohner zu erstechen versucht haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag vor. Der Prozess beginnt heute um 9 Uhr vor dem Landgericht Regensburg.

Prozess um geklaute Abitur-Prüfungsaufgaben beginnt

Weil sie Abitur-Prüfungsaufgaben aus einem Schul-Tresor gestohlen haben sollen, müssen sich heute (9 Uhr) drei junge Männer vor dem Amtsgericht Bamberg verantworten. Die zum Tatzeitpunkt 18-Jährigen sind unter anderem wegen besonders schweren Diebstahls angeklagt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Schüler mehrfach nachts in das Gebäude eingedrungen waren. Im Mai 2020 sollen zwei der Angeklagten in das Büro des Direktors eingebrochen und den Safe aus einem Wandschrank gelöst und aufgesägt haben. Darin sollen Abituraufgaben aus dem Bereich Latein, Englisch und Deutsch gelegen haben. Rund 33.000 Prüflinge in Bayern bekamen deshalb vergangenes Jahr laut Kultusministerium Ersatzaufgaben gestellt.

Corona-Studie für Kitas wird vorgestellt

Forscher der Universität Würzburg präsentieren Maßnahmen zur frühzeitigen Entdeckung von Sars-CoV-2-Infektionen bei Kindern im Vorschulalter. Zudem wollen sie Lösungen darlegen, wie eine kontinuierliche und sichere Betreuung in Kindergärten ermöglicht werden kann.

Münchner Wirte laden erneut zu "Wirtshauswiesn"

Auch wenn die Entscheidung über das diesjährige Oktoberfest noch nicht gefallen ist, wird es in München wieder eine "Wirtshauswiesn" geben. Vom 18. September bis 3. Oktober - die Zeit in der das Oktoberfest stattfinden soll - wollen mehr als 50 Münchner Wirte ihre Gaststätten wie schon im Vorjahr im Oktoberstil schmücken und Wiesn-Schmankerl anbieten. Das teilten Innenstadtwirte und Wiesnwirte am Sonntag mit.

Lockdown stellt auch Bayerns Jäger vor Probleme

Der coronabedingte Lockdown stellt Bayerns Jäger vor Herausforderungen. Normalerweise werde ein beträchtlicher Anteil des erlegten Wildes von Restaurants und Gaststätten abgenommen, sagte Isabel Koch, Sprecherin des Bayerischen Jagdverbandes (BJV). Aufgrund der geschlossenen Gastronomie gestalte es sich jedoch schwierig, Abnehmer zu finden. Auch die Nachfrage von Wildhändlern sei deshalb geringer.

Aiwanger bei Eröffnung in Waldkirchen

Die Kompetenzstelle Digitalisierung der Bayern Tourismus GmbH in Waldkirchen (Kreis Freyung-Grafenau) ist die erste Außenstelle der touristischen Dachorganisation Bayerns und hat die Aufgabe, digitale Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen, die den Tourismus in Bayern stärken. Eines der wichtigsten Projekte wird die Umsetzung und Betreuung der Bayern Cloud Tourismus sein.

Prozessbeginn wegen Verdachts auf Zollbetrug

Drei Männern und zwei Frauen wirft die Staatsanwaltschaft in Nürnberg gewerbs- und bandenmäßigen Schmuggel beziehungsweise Steuerhehlerei oder Beihilfe dazu vor. Die Angeklagten sollen etwa 20 Millionen Euro Antidumping- und Ausgleichszölle der EU hinterzogen haben. Der Prozess war im Sommer 2019 ausgesetzt worden, weil Nachermittlungen notwendig geworden waren.

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