Es ist ein Thema, das mit Emotionen und Ängsten verbunden ist: Der mögliche Bau zweier Windräder in Großgründling (Markt Nandlstadt).

Weil diese in der Nachbargemeinde Au, vor allem in Haslach, bis auf 740 Meter an die Wohnbebauung "heranrücken" und die 10 H-Abstandregelung hier nicht greift, sind die Bürger verunsichert und enttäuscht über die Informationspolitik der Behörden. Am Mittwoch hat die Bürgerinitiative (BI) "WindWahnsinn" eine Diskussion mit den Landtagskandidaten organisiert - trotz der brisanten Thematik verlief diese sachlich. Zur Diskussion im Haslacher Feuerwehrstüberl waren Landtagsabgeordneter Benno Zierer (Freie Wähler), Kandidat Johannes Becher (Grüne) und SPD-Kreisvorsitzender Peter Warlimont gekommen. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) war verhindert, hatte der BI aber zugesagt, sich noch ein Bild vor Ort machen zu wollen. Anwesend waren auch die Bürgermeister aus Au und Nandlstadt, Karl Ecker und Jakob Hartl, sowie mehrere Markträte beider Gemeinden. Landrat Josef Hauner hatte sich mit Verweis auf die "gebotene Neutralität des Landratsamtes" entschuldigen lassen. Viele Bürger verfolgten die zweieinhalbstündige Veranstaltung - auch im Stehen oder von außen durch die geöffneten Fenster, weil das Stüberl voll besetzt war.

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