2. Bundesliga SSV Jahn schließt Hinrunde gegen "Top-Truppe" Sandhausen ab

Der SSV Jahn Regensburg (hier Adrian Fein) will am Sonntag beim SV Sandhausen die nächsten Punkte einfahren. Foto: Sascha Janne

Zum letzten Spiel der Hinrunde muss der SSV Jahn Regensburg zum SV Sandhausen reisen. Die Gastgeber stehen auf dem vorletzten Platz, Jahn-Trainer Achim Beierlorzer warnt jedoch davor, den Gegner nach dem Tabellenplatz zu beurteilen.

Elf Punkte weniger als der 1. FC Köln hat der SSV Jahn Regensburg seit dem direkten Aufeinandertreffen am vergangenen Spieltag auf dem Konto. Der SSV unterlag dem Tabellenzweiten mit 1:3 und musste damit die erste Niederlage nach zehn ungeschlagenen Partien am Stück hinnehmen. Das Spiel hat die Mannschaft laut Trainer Achim Beierlorzer jedoch "schnell verarbeitet und abgehakt", denn sein Team habe alles in die Waagschale geworfen.

Elf Punkte mehr und damit genau doppelt so viele hat der Jahn als Sonntagsgegner SV Sandhausen. Während der SSV auf Platz zehn und damit im gesicherten Mittelfeld der 2. Bundesliga steht, ist Sandhausen aktuell 17. Trotz der recht klaren Tabellensituation warnt Beierlorzer davor, die Gastgeber nach der Platzierung zu beurteilen: "Sandhausen ist eine Top-Truppe, die über etablierte Zweitligaspieler verfügt und sich gut verstärkt hat." 

Beim 1:1 gegen Arminia Bielfeld am vergangenen Spieltag lief Sandhausen in der Defensive mit einer Dreierkette auf, bestehend aus Aleksandr Zhirov, Markus Karl und Jesper Verlaat, sie spielten in dieser Saison jedoch auch schon mit Vierer- und Fünferkette. "Sandhausen ist eine ganz schwer zu bespielende Mannschaft", sagt Beierlorzer.

Die Regensburger müssen auf Abwehrchef Marcel Correia verzichten. Er muss nach der roten Karte aus dem Köln-Spiel für eine Partie aussetzen. Als Ersatz kommen beim Jahn wohl drei Spieler in Frage: Markus Palionis, Dominic Volkmer und Ali Odabas. "Wir haben in der Trainingswoche im Elf-gegen-Elf trainiert und geschaut, wer sich richtig gut präsentiert. Die Entscheidung fällt am Wochenende", so der Trainer. Eine erfreuliche Nachricht konnte Beierlorzer schon am Freitag verkünden: Sebastian Nachreiner trainiert nach seinem Kreuzbandriss wieder voll mit der Mannschaft und wird den Konkurrenzkampf in der Mannschaft weiter verschärfen. Vor der Winterpause wird ein Einsatz jedoch zu früh kommen.

 
 

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