Unglück in Regensburg

Person in die Donau gestürzt – Suche wegen Hochwasser eingestellt


Die Polizei hat wenig Hoffnung, den Vermissten noch zu finden. (Symbolbild)

Die Polizei hat wenig Hoffnung, den Vermissten noch zu finden. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Am frühen Samstagmorgen haben Rettungskräfte an der Donau in Regensburg umfangreiche Suchmaßnahmen nach einer Person durchgeführt, die dort offenbar in den Fluss gestürzt war. Dabei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Am Samstagmorgen gegen 5.40 Uhr hatten Passanten laut Polizei über Notruf mitgeteilt, dass auf Höhe der Eisernen Brücke ein Mann im Wasser treibt. Auf Höhe des Donaumarktes hatten Zeugen die Person im Wasser dann aus den Augen verloren. Sofort wurde eine groß angelegte Suche eingeleitet. Neben einem Polizeihubschrauber waren nach Angaben eines Polizeisprechers auch zahlreiche Rettungsboote im Einsatz.

Etwa anderthalb Stunden lang suchten die Rettungskräfte zu Wasser und in der Luft die Donau und ihr Ufer ab - allerdings erfolglos. Gegen 7 Uhr habe man die Rettungsmaßnahmen eingestellt, erklärte der Sprecher. Wegen des aktuell hohen Wasserstands der Donau, der hohen Fließgeschwindigkeit und weil das Wasser sehr trüb sei, habe man wenig Aussicht, den Verunglückten noch zu finden.

Die Regensburger Kripo ermittelt und befragte am Morgen Zeugen. Die Polizei geht aber davon aus, dass der Mann als vermisst angesehen werden muss.