"Klein-Hallertau" im Labertal

In Geiselhöring gab es 1838 zwölf Brauereien

Den Hopfenanbau verbindet man automatisch mit der Hallertau. Doch auch im Labertal wurde einst Hopfen angebaut und in mehreren Brauereien Bier gebraut - und das nicht nur für den Eigenbedarf.


Zwischen dem Dettenkofener Weg (links) und dem Mariahilfweg (rechts) lag um die Mitte des 19. Jahrhunderts einer der Geiselhöringer Hopfengärten.

Zwischen dem Dettenkofener Weg (links) und dem Mariahilfweg (rechts) lag um die Mitte des 19. Jahrhunderts einer der Geiselhöringer Hopfengärten.

Die Hallertau ist das größte zusammenhängende und bedeutendste Hopfenanbaugebiet der Welt und der Hopfen von dort wird in viele Teile der Erde exportiert. Seit dem 8. Jahrhundert sind dort Hopfengärten belegt. Die Wenden, ein slawischer Volksstamm, hatten das "Grüne Gold", wie der Hopfen auch genannt wird, in die Region gebracht, nachdem die Römer, die Wein angebaut hatten, der aber sauer war und nicht schmeckte, abgezogen waren. Dass aber in früheren Jahrhunderten auch in Geiselhöring Hopfen angebaut wurde, dürfte weniger bekannt sein.

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