Straubing-Bogen/Regensburg

Landkreis Straubing-Bogen will Verbundraumausweitung mit RVV


38 Millionen Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die Busse und Bahnen im RVV.

38 Millionen Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die Busse und Bahnen im RVV.

Von Redaktion idowa

Der Landkreis Straubing-Bogen strebt eine Verbundraumausweitung mit dem Regensburger Verkehrsverbund (RVV) an.

Laut Pressemitteilung vom Montag will der Landkreis Straubing-Bogen nun in konkrete Verhandlungen über eine Verbundraumausweitung mit dem RVV einsteigen. Der Kreisausschuss habe dies am Montag einstimmig beschlossen. Die Verwaltung des Landkreises wird ermächtigt, mit den Verantwortlichen des RVV entsprechende Gespräche zu führen. Das Ziel sei, eine vertragliche Vereinbarung über die Zusammenarbeit zu erarbeiten. Es gehe dabei konkret um die Abdeckung von Defiziten und um eine Teil- oder Vollintegration von ÖPNV-Angeboten des RVV im Landkreis Straubing-Bogen. Im Fokus stehen die Bahnstrecken Radldorf-Straubing-Straßkirchen und Bogen-Straubing-Neufahrn/Ndb. sowie die VSL-Buslinien 4 (Straubing-Kirchroth-Wörth a.d. Donau), 25 (Straubing-Rain-Schönach-Regensburg) und 37 (Neufahrn/Ndb.-Mallersdorf-Aufhausen-Allkofen).

Landrat Josef Laumer verwies zu den Gründen für den Beschluss auf die Zahlen einer neuen Studie, die von der Stadt Straubing zur Verfügung gestellt worden seien, und aus denen sich eine neue Diskussionsgrundlage ergeben habe. Stadt und Landkreis wollten bei dem Projekt nun an einem Strang ziehen.