PI Vilshofen

Betrunkener Radfahrer verursacht Unfall


Hier lesen Sie Meldungen der PI Passau. (Symbolbild)

Hier lesen Sie Meldungen der PI Passau. (Symbolbild)

Von Polizei

Am Dienstagabend hat ein 42-Jähriger mit seinem Fahrrad einer 20-jährigen Autofahrerin die Vorfahrt genommen. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem aber glücklicherweise niemand verletzt wurde. Die Frau war mit ihrem Wagen von Beutelsbach kommend Richtung Vilshofener Ortsmitte unterwegs, als der Radfahrer ohne zu bremsen aus der Ludwigsstraße einbog. Die Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Radfahrer betrunken war, er hat die 1,6 Promille als Wert für absolute Fahruntüchtigkeit für Radfahrer erheblich überschritten. Beim Unfall entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.

Lesen Sie weitere Meldungen der PI Vilshofen auf den Folgeseiten.

Vilshofen: Radfahrer gestürzt

Am Dienstagnachmittag wurde im Ortsteil Zeitlarn ein bewusstloser Radfahrer gefunden. Der 54-jährige Mann aus dem Landkreis Passau fuhr nach den Ermittlungen gegen 15.25 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Kothwiesstraße bergab und stürzte dabei offenbar. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gibt es nicht. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, über die genaue Art der Verletzungen ist bisher nichts bekannt, der Mann war aber bei der notärztlichen Behandlung vor Ort schon wieder ansprechbar. Das Fahrrad wurde leicht beschädigt.

Ortenburg: Unfallflucht

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein Unbekannter im Ortsteil Sammarei einen geparkten Wagen beschädigt und ist dann geflohen. Die Reparatur wird rund 1.000 Euro kosten. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer 08541/96130 um Hinweise.

Landkreis Passau: Drei Betrugsfälle

Am Dienstag wurden bei der Polizei drei Betrugsfälle angezeigt. Der Gesamtschaden liegt bei fast 17.000 Euro. In allen Fällen übernimmt die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen.

Eine 65-jährige Frau stieß im Internet auf eine Seite mit Anlagemöglichkeiten in Bitcoin. Diese war angeblich auch in einer Fernsehserie beworben worden. Sie überwies also einen Geldbetrag als Anlage. Als sie das Geld wieder zurückhaben wollte, kamen mehrfach Nachforderungen. Erst wenn sie einen bestimmten Betrag bezahlen würde, würde sie alles Geld wieder zurückerhalten. Dies ist bei dieser Art des Anlagebetruges eine gängige und übliche Masche: so werden die Geschädigten immer wieder vertröstet und zum Überweisungen weiteren Geldes gebracht. Es wird sozusagen "gutes Geld dem schlechten hinterhergeworfen". Die Anlagebetrüger sitzen dabei irgendwo im Ausland.

Einer 53-Jährigen aus dem Landkreis Passau wurde offenbar ihr Bankkonto mittels Phishing ausgespäht. Sie hatte auf einer gefakten Seite ihre Daten preisgegeben und ermöglichte den Tätern so den Zugang zu ihrem Konto. In etlichen Transaktionen wurde dabei insgesamt ein hoher vierstelliger Betrag abgebucht.

Bei Zweifeln an bestimmten Mitteilungen, E-Mails oder ähnlichem wird geraten, immer erst die eigene Bank anzurufen, bevor man irgendwelche Daten oder auch TAN-Nummern preisgibt.

Ebenso über eine derartige Phishing-Mail gelang Unbekannten der Zugriff auf das Konto einer 77-jährigen Frau aus dem Landkreis Passau. Auch hier veranlassten die Täter mehrere Abbuchungen in niedrigem vierstelligem Wert.