Chemnitz

Stefan Riederer kämpft um den Platz im Tor - Trainer Heine will keine Torhüter-Diskussion


(Foto: Chemnitzer FC)

(Foto: Chemnitzer FC)

Von Fabian Roßmann und Redaktion idowa

"Ich hoffe, dass ich in den Vorbereitungsspielen meine Chance bekomme. Dann muss ich Gas geben." Das sagte Stefan Riederer vor kurzem im idowa-Interview. Der 28-jährige Chamerauer will sich den Platz zwischen den Pfosten des Chemnitzer FC in der Winter-Vorbereitung erarbeiten, Konkurrent Philipp Pentke verdrängen. Das hat auch CFC-Trainer Karsten Heine registriert und sprach mit idowa über den Zweikampf zwischen den Pfosten.

"Zunächst einmal muss ich sagen, dass es völlig legitim und verständlich ist, was Stefan derzeit macht", beginnt der 58-Jährige. Riederer habe lange Zeit auf seine Chance warten müssen und dann im letzten Spiel der Vorrunde gezeigt, "dass er ein sehr guter Torhüter ist." Doch noch hält sich Heine bedeckt: "Ich werde jetzt keine Torwart-Diskussion anfangen, die derzeit völlig unnötig ist."

Jedoch weiß auch Heine, dass Riederer, der bei den Chemnitzer Fans aufgrund seiner Bodenständigkeit äußerst beliebt ist, nicht locker lassen wird. "Mir ist bewusst, dass wir zwei sehr gute Torhüter und mit Felix Junghan (Jugend bei 1860 München, Anm. d. Red.) noch ein junges Talent in der Hinterhand haben. Alle drei machen einen sehr guten Eindruck. Jeder Torwart wird in er Vorbereitung, nicht nur im Training, seine Chance bekommen. Am Ende der Vorbereitung werde ich meine Entscheidung dann treffen."

Und doch wird es ganz schwer für Stefan Riederer, den Status als Nummer eins zu erobern. "Ich kann nur die Zeit beurteilen, die ich in Chemnitz bin. Da hat Philipp Pentke immer ohne Fehl und Tadel gehalten." Doch damit wird sich Papageien-Freund Riederer nicht zufrieden geben.