Europawahlkampf

Manfred Weber sieht ein Momentum in der Landwirtschaft

In der Landwirtschaft sieht CSU-Spitzenkandidat und EVP-Chef ein Momentum entstanden. Er verspricht den Bauern: Pragmatismus werde die Leitlinie seines Handelns. Dafür geht er auch mal auf Kuschelkurs mit Alpakas.


Wahlkampf mit flauschigen Südamerikanern: Manfred Weber (l.) diskutiert mit Vertretern aus Landwirtschaft und Kommunalpolitik. Er verspricht den Bauern mehr Unterstützung.

Wahlkampf mit flauschigen Südamerikanern: Manfred Weber (l.) diskutiert mit Vertretern aus Landwirtschaft und Kommunalpolitik. Er verspricht den Bauern mehr Unterstützung.

Für viele sind Europa, das EU-Parlament und die Kommission weit weg. Für Manfred Weber nicht. Der Niederbayer, CSU-Spitzenkandidat bei der Europawahl und Vorsitzender der EVP, sieht Europa überall - auch auf dem Alpakahof Schreiber in Sicking (Landkreis Deggendorf). Dort wird bei Veranstaltungen oder Kindergeburtstagen regelmäßig Pizza in einem alten Brotbackofen aus Stein gebacken. "Das ist doch ein schönes Bild für Europa in Niederbayern", sagt Weber an einem Freitag bei der Hofführung. Der 51-Jährige ist im Wahlkampfmodus - und so dient der Hof als Kulisse für ein "Europa-Fachgespräch Landwirtschaft" zusammen mit der agrarpolitischen Sprecherin der CSU-Europagruppe, Marlene Mortler, und dem unterfränkischen Bauernpräsidenten Stefan Köhler, der ebenfalls für die CSU ins Europaparlament will, sowie Vertretern aus Kommunalpolitik und Verbänden.

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