Es war eine erwartbare, unter den gegebenen Umständen nachvollziehbare Entscheidung. Für Schausteller, Wirte und ihr Publikum. Das Gäubodenvolksfest muss der Pandemie zum zweiten Mal weichen. Dennoch: Nicht nur für seine Branche sei es "ein Supergau", sagt Günther Haimerl, Vorsitzender des Schaustellerverbands Ostbayern, "das ist es für die ganze Region".

Stadtrat und Aussstellungs GmbH sei nichts anderes übriggeblieben. Daran deutelt Günther Haimerl nicht. Dass es eine einsame Gegenstimme zur Volksfestabsage von Johannes Spielbauer (Die Linke) gegeben hat, quittiert er mit Kopfschütteln. Ein Volksfest, wie wir alle es kennen, sei tatsächlich zurzeit nicht denkbar. Das sähen auch die Schausteller.