Zeugenaussagen im Bayern-Ei-Prozess Schlechtes Licht auf Arbeit der Behörden

Mitglieder einer Tierschutzorganisation stehen mit Plakaten von misshandelten Hühnern zum Prozessbeginn im Salmonellen-Skandal vor dem Landgericht Regensburg. Foto: dpa

Am Mittwoch haben im Bayern-Ei-Prozess am Landgericht Regensburg Amtstierärzte und Lebensmittelkontrolleure ausgesagt. Die Mitarbeiter des Landratsamtes Dingolfing-Landau waren zuständig für Kontrollen des Bayern-Ei-Stalls Ettling. Dort waren ab Frühjahr 2014 mehrfach Salmonellen festgestellt worden.

Vor Gericht wurde erneut zum Thema, was Veterinäre und Landräte auch im Bayern-Ei-Untersuchungsausschuss im Landtag gesagt hatten: Die kleinen Kontrollbehörden waren mit der Überwachung des Großbetriebs überfordert. Laut Aussage der Tierärztin Isabel F. war nicht einmal der Informationsfluss zwischen Veterinäramt und Lebensmittelkontrolle gegeben - im Landratsamt sind das zwei getrennte Sachgebiete. Das heißt, von positiven Salmonellenproben der Lebensmittelkontrollbehörde erfuhr die Tierärztin in manchen Fällen gar nicht. Dafür will sie in einem anderen Fall im Jahr 2014 keinen Anlass gesehen haben, nach einer positiven Salmonellenprobe nicht nur die Bayern-Ei-Packstelle in Ettling, sondern auch den Hühnerstall zu untersuchen.

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