Franz Wierer sieht durch eine falsche Behauptung das Ansehen seiner Familie beschädigt.

Wer sich an eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte wagt, der kann ganz schnell selbst ins Visier der Anklage geraten und sich großen Ärger einhandeln. Lena Solleder, die sich im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit zum Staatsexamen für das Lehramt im achten Heft der Regensburger Beiträge zur Heimatforschung auf 122 Seiten mit den lokalen Ereignissen in der NS-Zeit befasst hat, bleibt diese Erkenntnis nicht erspart. Ein Vorwurf im Werk "Wörth an der Donau während des Dritten Reiches" ist Franz Wierer ein Dorn im Auge. Er setzt sich gegen die Behauptung zur Wehr, sein Vater Xaver sei der "Haupt-Denunziant" eines Mädchens gewesen, das wegen der Beziehung mit einem Polen in eine Anstalt eingewiesen wurde. "Diese Darstellung", versichert der ehemalige Leiter des Wörther Bauhofs, "ist völlig falsch."

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