In der Wissenschaft und im Leben ist doch noch fast alles beim Alten. Ein paar Gedanken zur persönlichen Freiheit.

Corona hat die Welt umgedreht. Vorletztes Wochenende hat mich meine Tochter gefragt, ob sie mit mir zum Wallerangeln am Biedererweiher in Oberachdorf kommen kann. Eigentlich hasst sie ja das Angeln, aber die ganze Nacht bei Wind und Regen irgendwo am Wasser zu hocken sei immer noch weniger langweilig, als daheim gar nichts zu machen. Pest oder Cholera, wenigstens die Wahl bleibt uns noch.

Wir müssen entscheiden, was wir für uns annehmen wollen. Geht es um die Vorhersagen von Virologen, die auf bestätigten Infektionszahlen beruhen, so kann man wohl nicht wirklich über die Zahlen selbst streiten. Wohl aber darüber, was diese Zahlen nun für unser Leben bedeuten sollen. Man muss quasi die nicht immer exakte Ethik mit der gnadenlosen mathematischen Realität verweben, zu einem Netz aus Handlungsoptionen.

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