Weltcup in Kontiolahti Zobel: Wollen neue erfolgreiche Biathlon-Generation sein

Setzte mit Rang drei im Einzel von Kontiolahti gleich ein starkes Zeichen: David Zobel in Aktion. Foto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa

David Zobel hat die WM-Norm geknackt und das gleich im ersten Rennen. Rang drei im Einzel soll nicht das letzte Podium gewesen sein. Sein Ziel hat er klar im Fokus: Die Heim-WM in Oberhof.

Als Motivation schaut sich Biathlet David Zobel schon mal alte Rennen von Erik Lesser an. So mehrfach den WM-Verfolgungssieg Lessers 2015 in Kontiolahti. "Das sind Geschichten, die einen pushen und zeigen, dass es möglich ist", sagte Zobel, der mit Rang drei im Einzel von Kontiolahti gleich ein starkes Zeichen setzte und im ersten Saisonrennen sein erstes Weltcup-Podium holte.

Nach den Rücktritten von Lesser, Arnd Peiffer und Simon Schempp ist Benedikt Doll (32) der letzte aus der Goldenen Generation der Biathlon-Männer. Alle waren Einzel-Weltmeister und holten Olympia-Medaillen. Doch Doll hört bald auf. 

Zobels Ziel: Er und die anderen um Roman Rees (29), Philipp Nawrath (29), Philipp Horn (28) und Justus Strelow (25) wollen an diese Erfolge anknüpfen. "Wenn man sich keine großen Ziele setzt, kann man nicht viel erreichen", sagt der gebürtige Starnberger: "Aber es ist noch Luft nach oben."

Der 26-Jährige hat klare Vorstellungen. Den Anschluss an die in der Breite und Qualität enteilten Norweger und Franzosen schaffen. Und zeigen, "dass wir dann die neue Generation sind, die dann vielleicht sagen kann, wir sind alle Weltmeister und haben Einzelmedaillen bei Olympia. Wir haben alle Bock." Laut Lesser, der mit Zobel in Oberhof zusammen trainierte, sei er menschlich eine Bereicherung für jedes Team. 

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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