Gerade bei edlen Lebensmitteln wird der Verbraucher oft betrogen. Dagegen will das Competence Network Food Profiling vorgehen.

Kajetan Seuss liebt Trüffel. Das Wort Trüffel hat für ihn einen magischen Klang. Es steht für Luxus und den speziellen Geschmack der schwarzen Périgord-Trüffel aus Frankreich oder den Duft der weißen Piemont-Trüffeln aus Italien.

Doch mit den edlen Pilzen wird - wie mit vielen Lebensmitteln - allerhand Schindluder getrieben, weiß der Trüffel-Fachmann: Hersteller werben mit "frischem Trüffel" oder deklarieren den kulinarisch minderwertigen China-Trüffel als Edel-Trüffel.

Durch Produktfälschungen dieser Art werden die Verbraucher getäuscht und hinters Licht geführt. Doch dem soll ein Riegel vorgeschoben werden. Eine wirksame Authentizitätskontrolle soll Betrügereien mit Lebensmitteln verhindern. Wie sie sich realisieren ließe, haben Experten des Competence Networks Food Profiling - ein wissenschaftliches Verbundprojekt aus akademischen Partnerinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen - gestern in Waldmünchen diskutiert. Die Trüffelkontor GmbH von Kajetan Seuss ist Partner in diesem Programm. Deshalb hatte Seuss die Mitglieder des Netzwerks zunächst in seinen Betrieb eingeladen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 28. Juli 2017.