Es war ein Computer des Angeklagten, Karl B., da ist sich Ermittler Herbert R. sicher. Von diesem Computer aus hat Anfang 2014 jemand im Internet Briefwahlunterlagen für mehr als 400 Erntehelfer aus Rumänen und Polen beantragt. Und zwar auch für Menschen, die in einer Erntehelfer-Unterkunft gewohnt haben sollen, die nach Aussagen der Eigentümer zu diesem Zeitpunkt leer stand.

Am Donnerstag, dem vierten Verhandlungstag im Prozess um die mutmaßliche Wahlfälschung von Geiselhöring, bringt ein Zeuge den angeklagten Spargelbauern in Bedrängnis. Der 60-jährige Ermittler beschreibt im Landgericht Regensburg, von welchem Computer laut Untersuchungen wann Briefwahlunterlagen online angefordert wurden. Bei der mutmaßlich gefälschten Kommunalwahl 2014 ermöglichte die Stadt Geiselhöring erstmals, diese Dokumente online zu beantragen.

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