Wahlbeteiligung in Ostbayern In einem Wahllokal gab es weniger als 50 Wähler

Da es viele Briefwähler gab, blieben etliche Wahlurnen in Ostbayern - hier in Straubing - leerer als in früheren Wahlen. Foto: Ulli Scharrer

Der hohe Anteil an Briefwählern sorgte mancherorts für Probleme an anderer Stelle: So haben am Sonntag unter anderem in einem Wahllokal in Wörth/Donau (Landkreis Regensburg, Wahlkreis Schwandorf) weniger als 50 Wähler ihre Stimme vor Ort abgegeben.

Laut Wahlordnung musste zur Wahrung des Wahlgeheimnisses die verschlossene Wahlurne gemeinsam mit anderen Stimmzetteln in einem Nachbar-Wahllokal ausgezählt werden. Nach den Vorschriften darf das Ergebnis eines Wahl- oder Briefwahlbezirks nicht isoliert ermittelt werden, wenn weniger als 50 Stimmzettel abgegeben wurden.

Bei vergangenen Wahlen war die Wahlbeteiligung in Ostbayern oft besonders niedrig. Nur 71,7 Prozent der Wahlberechtigten machten bei der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Deggendorf ihr Kreuzchen - der bayernweit niedrigste Wert. Auch die restlichen vier niederbayerischen Wahlkreise und der Wahlkreis Schwandorf blieben 2017 deutlich unter dem bayernweiten Durchschnitt von 78,1 Prozent, was die Wahlbeteiligung angeht. 2013 war die Wahlbeteiligung sogar noch deutlich niedriger: Damals fanden weniger als zwei Drittel der Niederbayern (64,4 Prozent) den Weg zur Wahlurne. In der Oberpfalz stimmten 68,8 Prozent der Wahlberechtigten ab.

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