Vorbereitungen in Passau Für Ukraine-Flüchtlinge gerüstet

Die Stadt Passau bereitet sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine vor. (Symbolbild) Foto: Swen Pförtner/dpa/dpa

Die Lage in der Ukraine spitzt sich immer mehr zu. Viele tausend Menschen sind auf der Flucht vor den Angriffstruppen des russischen Militärs. Die Stadt Passau bereitet sich nun auf die Erstversorgung eventueller Flüchtlinge vor.

Der Krieg hatte sich angebahnt, nun ist er schreckliche Realität geworden. Auch Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper lässt diese Entwicklung nicht kalt: "Mit großer Sorge betrachten wir die aktuelle Situation in der Ukraine. So ein Krieg war für uns alle nicht vorstellbar. Unsere Gedanken sind bei den Ukrainern, die um ihr Leben fürchten müssen.“

Als erste Maßnahme bereitet sich die Stadt Passau nun auf Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet vor. "Die Dreiländerhalle kann als Notunterkunft dienen", erzählt Pressesprecherin Maria Proske im Telefoninterview. "Wir haben aus der jüngeren Vergangenheit einige Erfahrung in der Bewältigung solcher Situationen."

Konkret gehe es um die schnellstmögliche Versorgung mit dem Allernötigsten. "Zelte, Feldbetten und Nahrungsmittel können wir gegebenenfalls schnell bereitstellen", so Maria Proske weiter.

Die Stadt teilte auch schriftlich mit dass sie "glücklicherweise auf ein sehr verlässliches Netzwerk aus Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie einer leistungsfähigen staatlichen und kommunalen Verwaltung zurückgreifen" könne.

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