Volleyball Raben-Ziel in Schwerin: Besser spielen als im Pokal

Iris Scholten und Co. wollen sich im Ligaspiel gegen Schwerin besser präsentieren als im Pokal. Foto: Andreas Geißer

Auf den formal leichtesten folgt der schwerste Gegner: Die Roten Raben Vilsbiburg müssen am Mittwochabend beim Meister Schwerin ran.

Auf das von der Papierform her leichteste Spiel der Liga folgt die derzeit schwerste Aufgabe, die der deutsche Volleyball zu bieten hat: Vier Tage nach dem 3:0-Heimsieg gegen den Tabellenletzten VCO Berlin gastieren die Roten Raben am Mittwoch beim amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin. Spielbeginn ist um 19.10 Uhr, Sport1 überträgt ab 19 Uhr live im Free-TV.

Für Diagonalangreiferin Iris Scholten und Co. ist es binnen viereinhalb Wochen der zweite Auftritt in der Palmberg-Arena. Beim Pokal-Achtelfinale Anfang November hatten die Gäste nicht viel zu bestellen; das 0:3 (10:25, 20:25, 20:25) war damals eine klare Angelegenheit – und ist Ansporn für den Außenseiter, es jetzt besser zu machen.

Der Cheftrainer orientiert sich in seiner Spielvorschau bewusst an der Niederlage im Pokal: „Wir wollen uns“, so Timo Lippuner, „gegenüber dem ersten Spiel in jedem Element verbessert zeigen, so sollen neben dem bereits gut eingesetzten Aufschlag die Offensive, aber auch die Annahme bessere Werte aufzeigen, das muss unser Anspruch sein. Wieviel damit resultatmäßig möglich ist, werden wir am Ende des Spiels sehen.“

Schwerin dominiert

Schwerin spielt bis dato eine absolut dominierende Rolle in der Saison 2018/19. Neben dem Gewinn des Supercups und dem Weiterkommen im DVV-Pokal hat der SSC auch in der Liga alle sechs Partien gewonnen und führt mit 16 von 18 möglichen Punkten die Tabelle an. Am Samstag setzte der Meister mit einem 3:1-Auswärtserfolg in der ausverkauften Dresdner Margon-Arena ein dickes Ausrufezeichen.

Vor dem Hintergrund der Kräfteverhältnisse zwischen dem SSC und den Raben sieht Timo Lippuner sein Team als „krassen Außenseiter“. Gleichwohl fordert er einen couragierten Auftritt: „Wie immer gegen nominell stärkere Gegner wollen wir auch diesmal mutig und frech agieren und vor allem im Aufschlag den Druck hoch halten.“

Verzichten muss der Schweizer bei dieser Herkulesaufgabe weiterhin auf Daria Przybylak und Annika Kummer, die die weite Reise nach Mecklenburg-Vorpommern gar nicht erst antreten und stattdessen zu Hause an ihrer Reha nach Schulter- bzw. Knieverletzung arbeiten. Erneut im Kader steht dafür die 18-jährige Paula Hötschl, die schon gegen den VCO Berlin in die Mannschaft gerutscht und zu Kurzeinsätzen gekommen war.

 
 

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