Unternehmen Ernst & Young zahlt 100 Millionen Dollar Strafe in USA

Das Logo des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) an der obersten Etage des Hochhauses in Berlin. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB

Die US-Börsenaufsicht SEC hat sich in die Irre geführt gesehen. Als Konsequenz habe die Aufsicht die bislang höchste Strafe gegen eine Wirtschaftsprüfungsfirma beschlossen.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat wegen Regelverstößen bei Prüfungen von Mitarbeitern eine empfindliche Strafe gegen die Beratungsfirma Ernst & Young (EY) verhängt.

Das Unternehmen habe das Fehlverhalten zugegeben und eine Bußgeldzahlung von 100 Millionen US-Dollar (rund 95 Mio Euro) akzeptiert, teilte die SEC am Dienstag mit. Nach Angaben der Behörde schummelten Beschäftigte von EY jahrelang bei bestimmten Examen und Kursen, die sie für ihre Lizenzen als zertifizierte Wirtschaftsprüfer brauchten.

Das Unternehmen habe bei den Ermittlungen zudem Beweismittel zurückgehalten und versucht, die SEC in die Irre zu führen. Als Konsequenz habe die Aufsicht die bislang höchste Strafe gegen eine Wirtschaftsprüfungsfirma beschlossen. SEC-Direktor Gurbir S. Grewal bezeichnete es als "ungeheuerlich", dass ausgerechnet Fachleute schummelten, die dafür zuständig seien, Tricksereien von Klienten aufzudecken. EY zeigte sich in einer Stellungnahme reumütig und erklärte: "Nichts ist wichtiger als unsere Integrität und Moral".

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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