Die veranstaltungslose Zeit hat ein Ende. Es war wahrlich eine harte Geduldsprobe - für alle: Künstler, Veranstalter, Bühnentechniker aber auch das Publikum. Letzteres gab es in den vergangenen Monaten mangels Livebetrieb einfach nicht.

Die anderen fürchteten um ihre Existenz. Kreative und die Organisatoren dahinter waren zum Abwarten und Zuschauen verdammt: Wie entwickelt sich die Corona-Lage, was macht die Politik? Termine planen und wieder verschieben, wurde zum Tagesgeschäft. Gerade der zweite Lockdown war geprägt von einer lähmenden Perspektivlosigkeit. Das zehrt an den Nerven, laugt aus, wie Christian Maier erzählt. "Ich war nicht mehr ich selbst, ich war sehr dünnhäutig."