Umweltausschuss mit 9:6 Stimmen dagegen Scheitert das geplante Baugebiet in Sulzbach?

Das Luftbild zeigt die Zersiedelung des Ortes Sulzbach, die durch das geplante Baugebiet (am rechten oberen Bildrand) verstärkt würde. Die unbebauten Flächen im Inneren des Dorfes standen bislang nicht zum Verkauf. Foto: Grafik Landratsamt

Das Thema Herausnahme von Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet, etwa zum Zwecke der Ausweisung eines neuen Baugebietes, beschäftigt zunehmend die Gremien, die mit den entsprechenden Entscheidungsfindungen befasst sind.

Immer mehr Menschen und immer weniger freier Raum, das Ganze in Verbindung mit der Diskussion um Flächenverbrauch, hat die Gemüter offenbar dahingehend sensibilisiert, Anträge von Kommunen auf solche Herausnahmen wenn auch nicht grundsätzlich abschlägig zu bescheiden, sie aber doch deutlich intensiver zu diskutieren, als bislang üblich. So auch bei der Sitzung des Umweltausschusses am Montag, als es um das geplante Baugebiet in Sulzbach ging.

Noch in der Sitzung des Kreisausschusses vom 24. Juni hatten sich die Kreisräte bei nur drei Gegenstimmen - Maria Scharfenberg, Claudia Wiest und Fritz Dechant - dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde Donaustauf im Ortsteil Sulzbach, an der Falkensteiner Straße im Nordosten des Dorfes, ein rund 14.000 Quadratmeter großes Teilstück (von insgesamt etwa 28.000 Quadratmetern) aus dem Landschaftsschutz herausnehmen dürfe, um dort etwa 40 Bauparzellen entstehen zu lassen. Hauptargument war, dass es dem Landkreis nicht zustehe, die Planungshoheit der Gemeinde zu beschneiden. Hauptgrund für die Ausweisung dieses Gebietes war die ständig steigende Nachfrage - vor allem Einheimischer - nach Baugrund.

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