Wenn es einen Spieler gibt, der sinnbildlich für den Straubinger Aufschwung in den vergangenen Jahren steht, dann ist das wohl Marcel Brandt. Als die Tigers ihre fabelhafte Hauptrunde 2019/20 spielten, kam der Verteidiger mit dem starken Offensivdrang auf 25 Scorerpunkte und konnte sich von Straubing aus für die Nationalmannschaft empfehlen. Vergangene Spielzeit setzte der Dingolfinger nochmal eins drauf und kam auf 29 Scorerpunkte in 40 Pflichtspielen für die Tigers, die nach einem starken Schlussspurt in den Playoffs ganz knapp an den Adler Mannheim scheiterten. Der Lohn für Brandt: Seine erste Eishockey-Weltmeisterschaft mit dem deutschen Team und die Ernennung zum Verteidiger des Jahres in der DEL.

Irgendwie passend, dass es in dieser Saison für die Tigers wie auch für den Verteidiger gleichermaßen noch recht mäßig läuft. Brandt, ansonsten die zuverlässige Konstante in der Straubinger Defensive, scheint seine Sicherheit auf dem Eis derzeit verloren zu haben. Mehrmals unterliefen ihm verhängnisvolle Fehler. Auch die Punkteausbeute lässt sich noch nicht mit der vergangener Jahre vergleichen. Zwei Tore gelangen Brandt bis jetzt.