Telefonbetrüger in Regensburg Falsche Microsoft-Mitarbeiter beuten Ehepaar aus

Die Täter konnten Geld im unteren fünfstelligen Eurobereich erbeuten. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Letzte Woche ist es falschen Microsoft-Mitarbeitern in Regensburg gelungen, einen Geldbetrag im unteren fünfstelligen Bereich zu erbeuten. Die Kripo Regensburg ermittelt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz riefen die Täter am Donnerstag und Freitag mehrmals bei einem Ehepaar aus Regensburg an. Sie erzählten ihnen, dass sich auf ihrem PC ein Virus befinde und sie auf ihrem PC und ihren Mobiltelefonen ein Programm installieren müssen. Über Fernzugriffsmöglichkeiten konnten die Täter dann verschiedene Überweisungen im unteren fünfstelligen Eurobereich ins Ausland tätigen. 

Die Polizei gibt Tipps.

So schützen Sie sich:

  • Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf.
  • Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.
  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus.
  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wenn Sie Opfer wurden:

  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter.
  • Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter.
  • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen. Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind. Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sie können den Betrugsversuch zusätzlich bei Microsoft melden: www.microsoft.com/de-DE/concern/scam

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